G7-Gipfel in Hiroshima: Kein echter Fortschritt für den Klimaschutz
Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützt, aber kein ausreichendes Signal für den Ausstieg aus fossilen Investitionen
"Bundeskanzler Scholz hat leider maßgeblich dazu beigetragen, die klimapolitischen Signale des G7-Gipfels zu verwässern. Die G7-Staaten haben sich nicht auf ein Datum für den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe geeinigt und bezeichnen öffentliche Investitionen in die fossile Gasinfrastruktur als unter bestimmten Bedingungen erforderlich. Dies steht im Widerspruch zur Einhaltung des in Paris vereinbarten 1,5 Grad-Limits, das die Staaten paradoxerweise im selben Atemzug bekräftigt haben", kritisiert Lutz Weischer, Leiter des Berliner Büros von Germanwatch. "Die gemeinsame Absichtserklärung, den Ausstieg aus fossilen Energien beschleunigen zu wollen, ist immerhin ein kleiner Lichtblick." Kontakt: Germanwatch e.V., Stefan Küper | info@germanwatch.org | www.germanwatch.org
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