Gesellschaft | Bildung, 02.04.2023
Gender und Nachhaltigkeit in der Wissenschaft
gFFZ – Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen an der Frankfurt UAS setzt digitale Ringvorlesungsreihe im Sommersemester 2023 fort
Nach einem gelungenen Auftakt startet das Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der hessischen Hochschulen (gFFZ), räumlich angesiedelt an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), im Sommersemester 2023 am 26. April den zweiten Teil der Online-Ringvorlesungsreihe zum Thema „Gender und Nachhaltigkeit". Im Fokus steht diesmal die Frage, wie nachhaltige Entwicklungen in der Wissenschaft gelingen können und welche Rolle dabei enderaspekte spielen.
Wie lassen sich im Zuge der Ökonomisierung von wissenschaftlichen Einrichtungen der Exzellenzwettbewerb und Gleichstellungsziele miteinander verbinden? Wo liegen blinde Stellen in der akademischen Sorgearbeit und wie sollte dieses in Hinblick auf die Erarbeitung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel oder militärische Interventionen in Forschung und Lehre für die Hochschule konzeptualisiert werden? Welche Synergien ergeben sich aus transformativen Wissenschaftskonzepten der nachhaltigen Entwicklung und Gendergerechtigkeit?
Den Abschluss der Reihe bildet die hybride Veranstaltung am 5. Juli 2023 in Präsenz an der Hochschule Darmstadt und online mit Forschenden aus den Gender- und Gleichstellungswissenschaften. Die Referentinnen fordern in ihrem Plädoyer eine „mütterliche Wende", den sogenannten maternal turn in der Wissenschaft.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Online-Zugangsdaten folgen nach der Anmeldung, für den 5. Juli 2023 erhalten Sie vorab nähere Informationen für die Präsenzveranstaltung.
Termine:
Online-Ringvorlesungsreihe „Gender und Nachhaltigkeit"
26. April 2023, 24. Mai 2023, 27. Juni 2023 jeweils 16:00-18:00 Uhr,
Veranstaltungsformat:
Online-Format, letzte Veranstaltung online und in Präsenz an der Hochschule
Darmstadt
Programm
Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen (gFFZ) | haag.h@gffz.de | www.gffz.de
Zum gFFZ:
Das gFFZ – das Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen – ist eine gemeinsame Einrichtung der Frankfurt University of Applied Sciences, der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Hochschulen Darmstadt, Fulda und RheinMain sowie der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Das gFFZ hat es sich als Ziel gesetzt, Forschungsvorhaben zur Frauen- und Genderforschung an hessischen Fachhochschulen zu unterstützen, ein Netzwerk der in der Frauen- und Genderforschung tätigen Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden aufzubauen und zu pflegen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Frauen- und Genderforschung zu fördern. Zudem unterstützt das gFFZ die Hochschulen bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming Prozessen und sorgt für eine enge Vernetzung der Frauen- und Genderforschung an den Hochschulen mit Institutionen der Frauen- und Genderforschung im deutschsprachigen Raum, mit anderen Institutionen und mit der beruflichen Praxis.
Wie lassen sich im Zuge der Ökonomisierung von wissenschaftlichen Einrichtungen der Exzellenzwettbewerb und Gleichstellungsziele miteinander verbinden? Wo liegen blinde Stellen in der akademischen Sorgearbeit und wie sollte dieses in Hinblick auf die Erarbeitung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel oder militärische Interventionen in Forschung und Lehre für die Hochschule konzeptualisiert werden? Welche Synergien ergeben sich aus transformativen Wissenschaftskonzepten der nachhaltigen Entwicklung und Gendergerechtigkeit?Die Referentinnen der Ringvorlesung greifen diese und andere Fragen in ihren Vorträgen auf und stellen darüber hinaus den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse für die gesellschaftliche Handlungspraxis her.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Online-Zugangsdaten folgen nach der Anmeldung, für den 5. Juli 2023 erhalten Sie vorab nähere Informationen für die Präsenzveranstaltung.
Online-Ringvorlesungsreihe „Gender und Nachhaltigkeit"
26. April 2023, 24. Mai 2023, 27. Juni 2023 jeweils 16:00-18:00 Uhr,
5. Juli 2023 abweichend 17:00-19:00 Uhr
Online-Format, letzte Veranstaltung online und in Präsenz an der Hochschule
Darmstadt
Programm
- 26. April 2023
Gleichstellungspolitik und Geschlechterforschung in der unternehmerischen Hochschule
Dr. Lena Weber, GESIS-Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Mannheim - 24. Mai 2023
Academic Carework – Sorgearbeit in der Hochschule
Prof. Dr. Birgitt Blättel-Mink, Goethe-Universität Frankfurt am Main - 27. Juni 2023
Transformative Wissenschaft als Antwort auf vergeschlechtlichte Wissensproduktion im Kontext sozialökologischer Transformationsprozesse
Dr. Mandy Singer-Brodowski, Freie Universität Berlin - 5. Juli 2023
Warum die Wissenschaft einen maternal turn braucht. Ein Plädoyer
Dr. phil. Sarah Czerney, Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg, und Dr. phil. Lena Eckert, Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Oder
Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen (gFFZ) | haag.h@gffz.de | www.gffz.de
Zum gFFZ:
Das gFFZ – das Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen – ist eine gemeinsame Einrichtung der Frankfurt University of Applied Sciences, der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Hochschulen Darmstadt, Fulda und RheinMain sowie der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Das gFFZ hat es sich als Ziel gesetzt, Forschungsvorhaben zur Frauen- und Genderforschung an hessischen Fachhochschulen zu unterstützen, ein Netzwerk der in der Frauen- und Genderforschung tätigen Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden aufzubauen und zu pflegen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Frauen- und Genderforschung zu fördern. Zudem unterstützt das gFFZ die Hochschulen bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming Prozessen und sorgt für eine enge Vernetzung der Frauen- und Genderforschung an den Hochschulen mit Institutionen der Frauen- und Genderforschung im deutschsprachigen Raum, mit anderen Institutionen und mit der beruflichen Praxis.
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