Effizientes Flottenmanagement dank moderner Technik

Die Aufgaben eines Flottenmanagers sind vielfältig und sehr anspruchsvoll. Nur durch seine kluge und vorausschauende Planung bleiben die Fahrzeuge in Bewegung und das Unternehmen profitabel. Viele Daten hat ein Flottenmanager in seinen Akten, kann sie beachten und zielgerichtet planen, aber was auf der Straße passiert, lässt sich nicht planen und er muss auf alles Unvorhergesehene flexibel reagieren.

Viel Technik lässt sich verbauen

Straßenverkehr auf einer Autobahn © Alexa, pixabay.comModerne Fahrzeuge, egal ob PKW oder LKW, sind schon werksseitig mit viel Technik versehen. Seien es moderne Sicherheitstechniken, Motorsteuerungen für einen optimalen Verbrauch oder moderne Unterhaltungselektronik, alles trägt zum Komfort des Fahrers und eventueller Mitfahrer bei.

Doch Unternehmen, die sich auf eine effektive Flottensteuerung spezialisiert haben, ergänzen diese Technik durch moderne Module, die das Flottenmanagement unterstützen. Eines dieser Systeme ist ein Reifendrucksensor, der eine Fernüberwachung in Echtzeit ermöglicht. Die Idee dahinter ist, dass der Flottenmanager jederzeit die Reifendrücke der Fahrzeuge seiner Flotte abrufen kann. Fällt der Druck plötzlich merklich ab, kann dies auf einen Reifenschaden hinweisen. Lässt sich ein Schaden frühzeitig erkennen, lassen sich damit Ausfallzeiten und vermeintliche Folgekosten reduzieren. Zusätzlich kann der Flottenmanager auch sehen, ob die Reifendrücke im optimalen Bereich sind. Sind die Reifendrücke im optimalen Bereich, hat man einen gleichmäßigen Abrieb und auch der Spritverbrauch wird optimiert. Gerade bei hohen Spritkosten lassen sich so einige Kosten einsparen.

Rechtliche Vorschriften einfacher erfüllen

Mit den Techniken, die man in Fahrzeugen nachrüsten kann, lassen sich für Flottenmanager nicht nur technische Parameter ablesen und damit das Management der Fahrzeuge optimieren. Einige Unternehmen wie https://fleetgo.de/  geben zudem Techniken an die Hand, die helfen, rechtliche Vorschriften einzuhalten.

Mit einer App für Abfahrkontrollen lassen sich die vorgeschriebenen Punkte, die vor Abfahrt kontrolliert werden müssen, nicht nur ablesen. In dieser App kann man die Punkte auch abhaken, was dem Fahrer eine zusätzliche Sicherheit gibt und die Ergebnisse werden online gespeichert, sodass rechtlich verwertbare Dokumentationen immer abrufbar sind. Dazu zählen auch Fotos, die mit den Dokumenten gespeichert werden können.

Eine weitere interessante Möglichkeit ist die Fahrtenschreiber Analyse. Dieses Tool erlaubt es dem Flottenmanagement oder anderen Berechtigten, die Lenk- und Ruhezeiten zu analysieren. Dies ist wichtig, um die Fahrer vor Fehlern zu schützen, denn es gibt in den unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Regelungen zu den Lenk- und Ruhezeiten. Als Fahrer kann man nicht alle Regelungen in den verschiedenen Ländern kennen, daher ist ein Hinweis aus dem Flottenmanagement richtig und die technische Unterstützung wichtig.

Moderne Technik unterstützt nachhaltiges Wirtschaften

Auch wenn Flottenmanager viele Fahrzeuge am Laufen halten, was die Umwelt belastet, hilft ihnen doch die moderne Technik in den Fahrzeugen. Aber auch die vorgenannten Tools machen ein gutes und teils auch nachhaltiges Wirtschaften möglich. Insbesondere bei LKW, die noch fast ausnahmslos mit Dieselantrieben fahren.

Daneben werden von Flottenmanagern auch die neuesten Entwicklungen auf dem Mobilitätsmarkt beobachtet. Elektrische Antriebe sind ein wichtiges Thema, allerdings kommt die Umsetzung sehr auf die Fahrzeugflotte an. Im Bereich der PKW und kleineren Transporter haben sie bereits Einzug gehalten und haben sich auch bewährt. Bei den LKW ist der Elektroantrieb aber kein Thema, da die Batterien einfach zu groß und schwer wären.

Entsprechend schaut man bei LKW auf andere Techniken, wie die Wasserstofftechnik. Sie ist bislang noch nicht so verbreitet, ist allerdings auf einem Vormarsch und könnte sich etablieren. Erste Entwicklungen sehen vielversprechend aus und erreichen auch Reichweiten, die im Nahverkehr interessant sein könnten.

Auch öffentlichen Personenverkehr kann Wasserstoff eine interessante Alternative zum Diesel sein. In der Stadt Hamburg kann bereits seit einigen Jahren Wasserstoffbusse im Einsatz sehen. 

Ein Fazit

Man kann sehen, welche Herausforderungen Flottenmanager zu bewältigen haben. Zukünftige technische Innovationen können ein nachhaltiges Wirtschaften begünstigen. Dabei geht es nicht nur um interessante Tools, sondern auch um die Antriebsarten.

Technik | Mobilität & Transport, 06.03.2023

     
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