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Nachhaltigeres Gärtnern

Eine Herzensangelegenheit bei toom

Sobald das Frühjahr Einzug hält, treibt es Hobbygärtner:innen wieder in den Garten. Doch nicht alles, was für die Gartenpflege angeboten wird, hat auch einen positiven Effekt auf die Umwelt.

© Getty Images, ronstik"Das Thema Umwelt- und Artenschutz hat in den letzten Jahren zunehmend in der öffentlichen Diskussion an Aufmerksamkeit gewonnen. Gerade im Frühjahr setzen Konsument:innen daher vermehrt auf nachhaltige Angebote für die Gartenarbeit", so Dominique Rotondi, toom Geschäftsführer Einkauf und Category Management. "Das freut uns, weil wir bei toom seit Jahren den Fokus darauflegen, unser Sortiment nachhaltiger zu gestalten."

Optimaler Lebensraum für Nützlinge
Um dem massiven Arten- und Insektensterben zu begegnen, arbeitet toom seit 2020 mit der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 zusammen. Im Fokus der Kooperation steht die Senkung der Pflanzenschutzmittelbelastung bei nützlingsfreundlichen Pflanzen, die besonders gut für den Insektenschutz geeignet sind, indem sie gezielt Nahrung bieten. Anhand des von GLOBAL 2000 entwickelten Ökotox Index werden die im Pflanzenbau eingesetzten Wirkstoffe im Rahmen eines Ampelsystems aufgeschlüsselt. Dieses System bietet eine bessere Orientierung bei der Bewertung entsprechender Wirkstoffe. Das nützlingsfreundliche Sortiment wird zudem von einem Entomologen im Hinblick auf die Eignung für die wichtigsten Bestäuber geprüft und verifiziert.

Auch im Bereich der Pflanzenschutzmittel und Biozide geht toom entschlossene Schritte. Bis Ende letzten Jahres hat toom bereits 22 Artikel durch nachhaltigere Alternativen ersetzt. Perspektivisch stellt die Baumarktkette bis Ende 2023 einen Großteil der restlichen Artikel auf Alternativen um, die ein geringeres Risiko für Mensch und Umwelt darstellen.

Auf die Basis kommt es an

Herkömmliche Blumenerden bestehen zum Großteil aus Torf, für dessen Abbau Moore trockengelegt werden. Das zerstört nicht nur einzigartige Lebensräume, sondern beschleunigt zudem die Klimakrise, denn Moore sind effektive Kohlenstoffspeicher. Um die bedrohten Ökosysteme zu schützen, hat sich toom im Rahmen der internen Torfausstiegsstrategie dazu verpflichtet, bis 2025 gänzlich auf torffreie Alternativen umzustellen. Schon heute sind alleine bei den Eigenmarken 18 Erden aus nachwachsenden Rohstoffen im Markt vertreten. Mit der Torfausstiegsstrategie ist toom Vorreiter in der Branche und begrüßt die Entscheidung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, den Torfeinsatz im Hobbygartenbau bis 2026 zu beenden und diesen im Profigartenbau bis 2030 weitgehend zu reduzieren.

Außerdem beteiligt toom sich an der vom Bundesministerium ins Leben gerufenen Entwicklung eines international ausgerichteten Zertifizierungssystems für Torfersatzstoffe. Gemeinsam mit dem Unternehmen Meo Carbon Solutions führt toom anhand eines Torfersatzstoffes eine Pilotzertifizierung der gesamten Lieferkette durch – vom Lieferanten zum Erdenwerk und von dort in die Baumärkte. Durch die Teilnahme am Pilotprojekt leistet toom einen aktiven Beitrag für die Erstellung eines validen Zertifizierungssystems für Torfersatzstoffe.

www.toom.de

Quelle: toom Baumarkt GmbH

Umwelt | Umweltschutz, 01.03.2023
Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2023 mit dem Schwerpunkt: Zukunft gestalten - Krieg & Klimakatastrophe erschienen.
     
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