10 Tipps, um nachhaltiger mit Wasser umzugehen

Wasser – das Elixier des Lebens, ohne das auch im Haushalt nichts laufen würde. Ob nun für die Körperpflege, beim Abwaschen, Kochen oder Putzen – für diese und viele weiteren Aktivitäten benötigen wir Wasser. Durchschnittlich verbrauchen wir pro Person 127 Liter am Tag. Trotz dieser Menge ist eine Wasserknappheit in Deutschland kein großes Problem. Dennoch zeigen uns vor allem die wiederkehrenden Hitzesommer, dass sich dies in einigen Regionen bald ändern könnte. Um auch in Zukunft uneingeschränkt auf Trinkwasser zurückgreifen zu können, empfiehlt es sich bereits jetzt nachhaltiger mit dem kühlen Nass umzugehen. 

Nachhaltiger Wasserverbrauch in der Küche

© Jeremy Bishop, unsplash.comTipp Nummer 1: Vor allem in der Küche lässt sich mit kleinen Veränderungen einiges an Wasser sparen. So kann beispielsweise Obst und Gemüse in einer Schüssel mit Wasser abgewaschen werden, anstatt dieses unter den laufenden Wasserhahn zu halten. In der Schüssel mit Wasser können Obst und Gemüse für einige Minuten eingeweicht werden, sodass sich auch der sichtbare Schmutz leichter entfernen lässt. Das Wasser kann anschließend noch zum Gießen der Blumen verwendet werden. 

Tipp Nummer 2: Für die nachhaltige Verwendung von Wasser sollte das Geschirr, wenn möglich immer im Geschirrspüler gereinigt werden. Denn wieder erwartend sind Geschirrspülmaschinen sparsamer als das Abwaschen per Hand.  Allerdings sollten in diesem Zusammenhang wertvolle Tipps berücksichtigt werden: 
  • Den Geschirrspüler nur starten, sofern dieser auch voll ist. 
  • Eine Überdosierung des Spülmittels vermeiden. 
  • Speisereste sollten vor ab von Hand entfernt werden. 
  • Wenn möglich immer das Sparprogramm des Gerätes verwenden.

Wasser sparen im Badezimmer

Tipp Nummer 3: Beim Händewaschen muss das Wasser nicht während des gesamten Waschvorganges laufen. Denn auf diese Weise laufen rund 20 Liter einfach in den Abfluss. Um Wasser zu sparen, sollte demnach der Wasserhahn beispielsweise beim Einseifen der Hände abgedreht werden. Zusätzlich kann der Wasserhahn mit einem sogenannten Luftsprudler versehen werden. Dieser senkt die Wassermengen, die pro Minute durch den Wasserhahn läuft, da das Wasser mit Luft vermischt wird. 

Tipp Nummer 4: Statt ein Vollbad zu nehmen, genügt es auch unter die Dusche zu springen. Denn für ein Vollbad werden rund 140 Liter Wasser benötigt. Durch das Duschen lässt sich demnach der Wasserverbrauch deutlich senken.  

Tipp Nummer 5: Aber auch bei der Waschmaschine lässt sich ein enormes Sparpotenzial finden. Vor allem, wenn auf die sogenannten Intensiv-Spül-Programme verzichtet wird. In diesem Fall wird deutlich mehr Wasser verbraucht als für die normalen Waschgänge, da die Wäsche mehrmals zusätzlich gespült wird. In puncto Nachhaltigkeit nimmt die Waschmaschine aber auch noch aus einem ganz anderen Grund einen wichtigen Stellenwert ein. Rund 18 Prozent unseres Trinkwassers fließen in Waschmaschine und Geschirrspüler. Das verwendete Wasser kommt im Anschluss aber auch wieder als Schmutzwasser in den Kreislauf zurück. Deshalb kann es sich lohnen, das eigene Waschverhalten genauer zu beobachten und die folgenden Optionen zu berücksichtigen: 
  • Nur voll beladene Waschmaschinen starten.
  • Wasser- und energiesparende Programme verwenden. 
  • Flecken im Vorfeld mit Gallseife behandeln.
  • Waschmittel stets richtig dosieren – Überdosierung vermeiden!
  • Auf Weichspüler und andere Zusatzstoffe verzichten. 
Tipp Nummer 6: Zudem muss auch nicht jedes Kleidungsstück nach dem Tragen direkt in die Wäsche wandern. Manchmal ist es vollkommen ausreichend, Pullover und Co. zum Lüften für ein paar Stunden auf die Leine zu hängen. Das schont zudem die Fasern und erhält die Langlebigkeit, sodass auch in diesem Fall Kleidung und Nachhaltigkeit miteinander kombiniert werden können. 

Tipp Nummer 7: Um die Nachhaltigkeit in Bezug auf das Wasser zu verbessern, sollten auch die verwendeten Putz- und Reinigungsmittel im eigenen Haushalt ein wenig genauer unter die Lupe genommen werden. Waschaktive Substanzen wie Tenside verschmutzen die Gewässer und schaden auf diese Weise in vielerlei Hinsicht unserer Umwelt. Biologisch abbaubare Reinigungsmittel sind aber nicht nur gut für die Umwelt, sondern werden von den meisten Menschen auch besser vertragen. 

Wassersparen durch das bewusste Konsumieren

Neben dem direkten Wasserverbrauch sollte aber auch das virtuelle Wasser im Rahmen der Nachhaltigkeit nicht vergessen werden. Mit diesem wird das Wasser beschrieben, das für die Herstellung von bestimmten Waren verwendet wird. Durch ein bewussteres Konsumieren lässt sich demnach auch auf indirektem Wege Wasser sparen. 

Tipp Nummer 8: Grundsätzlich sollte beim Kauf von Kleidung, Elektronik und Co. zu langlebigen Produkten gegriffen werden, die zudem auch reparaturfreundlich und recyclebar sind. Denn durch unser Kaufverhalten beeinflussen wir auch stets den Wasserverbrauch. So werden beispielsweise für die Herstellung eines Smartphones 900 Liter Wasser benötigt. 

Tipp Nummer 9: Mehr als 35.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel kommen jährlich in deutschen landwirtschaftlichen Betrieben zum Einsatz. Bereits ein Gramm dieser Substanzen ist ausreichend, um 10 Millionen Liter Wasser zu verunreinigen.  Durch den Kauf von Bio-Produkten kann jedoch die umweltfreundliche Landwirtschaft, in der keine Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen, unterstützt werden. 

Tipp Nummer 10: Statt Wasser in Flaschen zu kaufen, kann auch das Leitungswasser aus dem Wasserhahn getrunken werden. Dieses gehört in Deutschland zu den bestkontrollierten Lebensmitteln. Um die Qualität des Leitungswassers noch zu verbessern, kann auf spezielle Wasserfilter vertraut werden. Diese filtern schädliche Substanzen sowie Kalk aus dem Leitungswasser und verbessern zugleich den Geschmack. Im Wasserfilter Onlineshop vitalhelden.de lassen sich verschiedene Arten von Filtern finden, die sowohl in der Küche als auch im Badezimmer zum Einsatz kommen können. Wer auf den Kauf von Wasserflaschen verzichtet, spart zudem nicht nur Zeit und Geld, sondern vermeidet auch Verpackungsmaterial, eine energieintensive Reinigung der Flaschen sowie die Hin- und Rückfahrten.  


     
        
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