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Nachhaltig Auto fahren – warum der Benziner ausgedient hat

Mitte 2022 war die große Not an den Tankstellen besonders stark spürbar. Kosten von mehr als zwei Euro pro Liter Benzin brachten viele Menschen ins Grübeln. Einige von ihnen entschieden sich, auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen. Das 9-Euro-Ticket für Bus und Bahn schien da wie ein Segen. Zunächst jedenfalls, bis die logistischen und komfortablen Mängel der Bahn deutlich wurden. Aber was ist die Alternative? Schwitzen und zu spät kommen, dann unzuverlässiger Bahnen? Verarmen, durch enorm hohe Spritpreise? Die Lösung liegt ganz woanders – E-Mobilität ist das Wort der Zukunft! 
 
Dank Leasing ist E-Mobilität endlich erschwinglich 
© Blomst/Pixabay
Es gibt faire Förderangebote der Bundesregierung für den Umstieg aufs E-Auto. Bis zu 6.000 Euro Prämie sind drin, teilweise vom Händler und teilweise vom Staat. Wer aber kein Grundkapital hat, kann auch die restlichen 25.000 Euro für einen Standard-E-Wagen nicht einfach so aufbringen. Banken bieten faire Finanzierungsmöglichkeiten an, ein solcher Kredit bindet aber über Jahre an das Kreditinstitut. 
 
Eine gute Alternative ist Leasing! Ein Tesla Model y Lease hält die Flexibilität aufrecht und macht den direkten Umstieg ins Feld der E-Mobilität möglich. Leasing bedeutet, dass der Wagen gemietet wird, dabei nie in den eigenen Besitz übergeht. Das heißt auch, dass nach dem Ende der Laufzeit eine unkomplizierte Rückgabe an den Leasingpartner möglich ist. Und dann wird es Zeit für ein neues E-Auto. Sehr förderlich, da die Technologien immer fortgeschrittener sind und nach zwei Jahren schon echte Highlights auf dem Markt warten können. Leasing war schon bei klassischen Autos immer eine sehr beliebte Finanzierungsmethode, da die Kosten überschaubar und die Laufzeiten fair sind. 
 
E-Autos laden ist nicht mehr kompliziert 
Nur zwei Ladesäulen in der ganzen Stadt? Diese Zeiten sind längst vorbei, denn heute stehen mehr Möglichkeiten denn je zur Verfügung. Im Jahr 2011 existierten beispielsweise in ganz Deutschland rund 2.240 Ladepunkte. Schon 2015 hatte sich die Zahl mehr als verdoppelt und im Juli 2021 waren es bereits 28.835 Ladestationen für E-Autos. Damit ist es heute keine Schwierigkeit mehr, das Fahrzeug vollzuladen und dann einfach weiterzufahren. 
 
Außerdem gibt es stellenweise staatliche Förderungen, um eine eigene Ladestation aufs Grundstück zu bauen. Hier kann der PKW dann sogar mit Solarstrom getankt werden, wenn das Haus autark ist. 
 
E-Autofahrer sind keine Außenseiter mehr 
Etwa mehr als 2.000 E-Autos fuhren im Jahr 2011 durch Deutschland. Ein Sprung ins Jahr 2020 zeigt einen Zuwachs auf 136.617 E-Autos, zusätzlich waren 539.383 Hybridwagen angemeldet und zugelassen worden. Das Image der E-Mobilität hat sich massiv verbessert. Wer heute etwas auf sich und auf sein Statement an die Außenwelt setzt, ist nicht mehr mit dem Benziner unterwegs. Gar verpönt sind Autofahrer, die ihre Kinder zur Schule fahren und dabei den SUV nutzen. 
 
Ganz anderes sieht es für E-Autofahrer aus, denn die konnten ihr Image gewaltig verbessern. Sie sind keine seltsamen Neureichen mit exzentrischen Neigungen mehr, sondern umweltbewusste Fahrer, denen etwas an der Zukunft des Planeten gelegen ist. Wenn wir nur 10 Jahre in die Zukunft blicken, werden jene mit Benziner bald zu den nicht mehr sehr beliebten Autofahrern gehören.

Technik | Mobilität & Transport, 15.11.2022

     
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