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Technik | Energie, 08.11.2022

Umweltfreundliche Energie über Solar Terrassendächer gewinnen!

Der Winter kommt, doch spätestens in einigen Monaten gehen die Temperaturen wieder hoch und der Frühling steht vor der Tür. In den Sommermonaten verbringen die meisten Hausbesitzer ihre Zeit gerne im Freien - was eignet sich dafür mehr als eine Terrasse, die gemütlichen Unterschlupf für jegliche Witterungsbedingungen bietet? Für viele Familien wird die Terrasse in den warmen Monaten daher wie zu einem zweiten Wohnzimmer. 

Mit der Installation eines Solar-Terrassendaches schaffen Sie sich jedoch nicht nur eine Wohlfühloase in Ihrem eigenen Garten an, sondern produzieren währenddessen auch noch Solarstrom, den Sie und Ihre Familie für Ihren Haushalt nutzen können. 

Doch ist die Montage von PV-Modulen auf dem Terrassendach tatsächlich sinnvoll? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen die Vor- und Nachteile eines Solar-Terrassendaches für Ihr Eigenheim auf und erklären Ihnen dabei, für wen sich diese Investition tatsächlich lohnt!


Vorteile eines Solar-Terrassendaches
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Vorteile einer Solar-Terrassenüberdachung gegenüber den Vorteilen einer herkömmlichen Überdachung deutlich überwiegen. So sind Sie mit einer Solar-Überdachung nicht nur vor jeglichen Witterungsbedingungen geschützt, sondern produzieren währenddessen auch elektrischen Strom dabei, so Robin Giller von SOLARVORDACH.DE.

Mit dem selbst erzeugten Strom haben Sie fortan die Möglichkeit, Ihre elektronischen Haushaltsgeräte auf autarke Weise zu versorgen. Falls Sie ein Elektrofahrzeug besitzen, haben Sie mit der Solar-Terrassenüberdachung zudem Ihre eigene Ladestation erschaffen. 

Theoretisch ist es auch möglich, den erzeugten Strom in das Stromnetz einspeisen zu lassen, um auf diese Weise Ihre eigene Stromrechnung zu reduzieren. Hierbei gilt jedoch zu beachten, dass die Einspeisungsprämie in der Regel niedriger ist, als die Kosten, um Strom zu beziehen. 

Vor allem bei den derzeitig steigenden Strompreisen ist es lohnenswert, über eine alternative Stromversorgung nachzudenken. Mit einer Solar-Terrassenüberdachung umgehen Sie jedoch nicht nur den derzeitigen Energiepreisen, sondern erzielen gleichzeitig auch umwelttechnisch große Vorteile damit. 

Die erneuerbare Energie verursacht während der Nutzungsphase keine Emissionen und weist daher im Vergleich zu anderen Energieformen eine sehr gute Umweltbilanz auf. Auf diese Weise stellt die Anschaffung eines Solar-Terrassendaches einen sinnvollen Beitrag zur Energiewende dar. Beachten Sie hierbei auch, dass eine moderne und energieeffiziente Ausstattung Ihres Eigenheims sich bei einem potenziellen Hausverkauf in der Zukunft positiv auswirken kann und somit auch den Wert Ihres Eigenheims steigert.

Ein weiterer Vorteil für heiße Sommertage: Die Lichtdurchlässigkeit Ihres Solar-Terrassendaches ist variabel. Generell sorgt die Überdachung für eine Abkühlung auf der Terrasse, sobald die Sonneneinstrahlung zu stark wird. 

Die Panels fangen hierbei die Sonnenstrahlen ab, sodass diese nicht mehr direkt auf Ihren Terrassenboden gelangen. Dank der Konstruktion der Terrasse wird jedoch weiterhin Wärme gespeichert, sodass Sie auch in den kühleren Abendstunden gemütliche Sommernächte im Freien verbringen können.

Nachteile des Solar-Terrassendaches
Neben den genannten Vorteilen gibt es jedoch einige Aspekte, die bei der Anschaffung eines Solar-Terrassendaches zu berücksichtigen sind. So ist es unter anderem möglich, dass Ihr Photovoltaik-Terrassendach aufgrund der geringen Größe Ihren Strombedarf im Alltag nicht vollständig abdeckt, sodass Sie weiterhin Strom vom örtlichen Netzbetreiber beziehen müssen.

Auch muss bedacht werden, dass die erzeugbare Strommenge in Abhängigkeit zur Sonnenscheindauer und dem Winkel der Sonnenstrahlungen steht und daher stark variieren kann. 

Die Ausrichtung des Terrassendaches sollte dementsprechend vorher genauestens geprüft werden, da es andernfalls zu einer erheblichen Reduktion des Solarertrags kommen kann. Grundsätzlich ist der Ertrag des Solarstroms stark wetterabhängig. So werfen Häuser im Süden beispielsweise mehr Ertrag ab, als Häuser im Norden Deutschlands, da die Witterungsbedingungen im Süden idealer sind. 

Auch gilt, dass ein Solar-Terrassendach nur effektiv funktioniert, wenn Ihr Dach frei von jeglichen Blättern, Moos und Dreck ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Solaranlagen auf dem Hausdach ist ein Terrassendach aufgrund seiner flachen Ausrichtung oftmals mit einem deutlich höheren Pflegeaufwand verbunden, da Verschmutzungen eher haften bleiben.

Des Weiteren muss bedacht werden, dass die Solar-Terrassendächer deutlich strengeren Sicherheitsbedingungen unterliegen. Dies ist darin zu begründen, dass die Solarpanels erheblich mehr Winddruck und größeren Schneemengen standhalten müssen als dies bei herkömmlichen Solardächern der Fall ist. Um die Sicherheitsvorkehrungen gewährleisten zu können, ist hierfür eine besondere Beschichtung der Solarmodule notwendig.

Fazit – Für wen lohnt es sich?
Hausbesitzer, denen eine umweltschonende Energieerzeugung wichtig ist, sollten die Anschaffung einer Solar-Terrassenüberdachung durchaus für sich in Betracht ziehen. Diese Option bietet sich vor allem für diejenigen Hausbesitzer an, die aus bautechnischen Gründen keine PV-Anlage auf ihrem Hausdach installieren können. 

Wenn Sie ein Elektrofahrzeug besitzen, profitieren Sie vor allem um die Mittagszeit herum von der eintreffenden Sonnenenergie, da der überschüssige Ertrag in Ihre Autobatterie geladen werden kann und somit den Weg zu einer Ladestation überflüssig macht. 

Generell ist jedoch zu empfehlen, vor dem Kauf einer Solaranlage den Standort und die Konstruktion Ihrer Terrasse von einer Fachkraft bewerten zu lassen. 
So kann die Lage der Terrasse den Stromertrag Ihrer Solar-Terrassenüberdachung maßgeblich beeinflussen. Mit einer fachlichen Beratung können Sie somit individuell die bestmögliche Investitions- und Kaufentscheidung für Ihr Eigenheim treffen.


     
        
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