Garten-PV - Stromkosten um fast 80 Prozent gesenkt!
Umwelt | Klima, 20.10.2022

Qualitativ hochwertige Ausgleichsprojekte erfüllen eine Vielzahl von Kriterien

Eine Einordnung der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima zu dem aktuellen Testergebnis von Stiftung Warentest "Anbieter von CO2-Kompensation im Test" (Finanztest 11/2022)

Die Stiftung Warentest veröffentlichte kürzlich in der Finanztest-Ausgabe 11/2022 einen Test zu Anbietern von CO2-Kompensationen. Im Rahmen der Untersuchung nahm sie einen Ausschnitt des freiwilligen Marktes für Treibhausgas-Kompensation in den Blick und bewertete ausschließlich das Angebot von vier Anbietern, das Privatkund:innen zur Verfügung steht. Freiwillige Ausgleichsangebote weiterer 21 Anbieter, die bereits zu einem großen Teil von Firmen, Organisationen und Unternehmen im Rahmen einer robusten Klimaschutzstrategie genutzt werden und zu den Kompensationspartner:innen der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima zählen, flossen in die Betrachtung nicht ein. 

© geralt, pixabay.comDas vergebene Gesamturteil ergibt sich aus vier angesetzten Kategorien, die mitunter zentral sind für die Bewertung eines Kompensationsangebots. Um fundierte Aussagen über das Qualitätsniveau zu treffen, sind allerdings neben dem Standard der Zertifikate auch der Projekttyp und die Qualitätskriterien wie Zusätzlichkeit, Permanenz und die Einbindung der lokalen Bevölkerung in das Projekt zu berücksichtigen. 

Anbieter von qualitativ hochwertiger Kompensation beachten in der Regel bereits folgende anerkannte Qualitätskriterien und gewährleisten somit eine nachhaltige Wirkung der Klimaschutzprojekte:
  • Die Klimaschutzprojekte müssen zusätzlich sein, d.h. sie wären ohne die Einnahmen durch den Verkauf der Zertifikate nicht realisierbar gewesen. 
  • Die Permanenz der Emissionseinsparung oder -speicherung muss garantiert und ihre Doppelzählung ausgeschlossen sein. 
  • Die Einbindung der lokalen Bevölkerung wird am Projektstandort und in den gesamten Prozess integriert. 
  • Neben der Klimawirkung müssen weitere positive und messbare Entwicklungswirkungen gemäß der Sustainable Development Goals (SDGs) durch das Projekt erfolgen.
"Die ambitionierte Vermeidung und Reduktion von Treibhausgasen sind für die Erreichung des 1,5 Grad Ziels essenziell. Innerhalb einer robusten, Klimaschutzstrategie ist der Ausgleich von nicht, oder noch nicht vermeidbaren Treibhausgas-Emissionen über qualitativ hochwertige Projekte in Ländern des globalen Südens ein weiterer Schritt, um nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz wirkungsvoll voranzubringen und das Klima zu stabilisieren. Für die Bewertung der Qualität spielen viele Faktoren eine Rolle.", so Peter Renner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. 

"Die Projekte zum Ausgleich von Treibhausgas-Emissionen können Armut lindern, Rechte von Mädchen und Frauen stärken, zu einer zuverlässigeren Energieversorgung führen, die Abholzung von intakten Wäldern reduzieren und somit zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. All diese Punkte sollten in eine umfassende Bewertung einfließen und berücksichtigt werden.", so Dr. Olivia Henke, Vorständin der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima. 

Kontakt: Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima, Vera Bünte | media@allianz-entwicklung-klima.de | allianz-entwicklung-klima.de


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Frau Reiche – es reicht!

forum 03/2026

  • Resilienz
  • Klimafinanzierung
  • Wald
  • Startups
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
10
JUN
2026
Climate Transformation Summit (#CTS2026)
Making Scope 3 Action Our Business - Ticketrabatt für forum-Leser*innen!
12053 Berlin
16
JUN
2026
BootCamp Impact Business Design
Zertifizierter Impact Business Design Master
Hamburg
20
JUN
2026
Woche des Wasserstoffs 2026 (#WDW2026)
Wasserstoff verbindet
deutschlandweit
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Bildung

Keine Zeit für Kinder und Zukunft
Christoph Quarch analysiert die Vergleichsstudie der UNICEF zur Kinderarmut
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht.
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

“Mehr ist nicht weniger“

Welttag der Ozeane 2026 (UN World Oceans Day) am 8. Juni

Pflichtkammern in der Verantwortung

Confiance en Europe – Zuversicht in Europa. Risiken meistern, Chancen nutzen

RESOURCICA 2026, 24. - 26. September in Dresden

WM-Zeit muss keine Junkfood-Zeit sein: Anpfiff für gesunde Snacks

Magnifica Humanitas - Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

Europa redet über Recycling – aber weiß es, was danach wirklich passiert?

  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • circulee GmbH
  • ZamWirken e.V.
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • 66 seconds for the future
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • Engagement Global gGmbH
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • WWF Deutschland
  • SUSTAYNR GmbH
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • TÜV SÜD Akademie
  • NOW Partners Foundation
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig