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Technik | Energie, 27.04.2022

Stromspeicherung von erneuerbaren Energien

Nicht erst seit der russischen Invasion in der Ukraine ist man hierzulande äußerst interessiert daran, den Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix zu erhöhen. Auch der Klimawandel macht dies nötig. Ein wichtiger Aspekt der Nutzung von erneuerbaren Energien ist die Frage nach deren Speicherung. Auf die Frage nach den dafür vorhandenen Methoden gibt es hier in übersichtlicher Form die Antwort.

Bisher eingesetzte, traditionelle Energiespeicher

Pumpspeicher
Die sogenannten Pumpspeicher, die bereits großflächig zur Speicherung von Energie im Einsatz sind, funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Im Energienetz überschüssige Energie wird dazu genutzt, Wasser in einer Pumpspeicheranlage in ein höheres Becken zu pumpen. Soll die Energie wieder eingesetzt werden, lässt man das Wasser beim Herabstürzen Turbinen antreiben. So simpel wie praktisch kann diese Methode natürlich auch zur Stromspeicherung erneuerbarer Energien eingesetzt werden.

Druckluftspeicher
Ein klein wenig komplizierter geht man bei einem Druckluftspeicher als Energiespeicher vor. Dabei wird überschüssige Energie zur Kompression von Luft eingesetzt. Bei Bedarf lässt man die nun als Druckluft vorhandene Luft wieder zurückströmen und treibt damit ebenfalls Turbinen an, um wieder Strom zu erzeugen. Großer Nachteil bei dieser Verfahrensweise: Es geht zumindest aktuell noch nicht, ohne große Energieverluste in Form von Wärme zu erleiden. Alternativen erzeugen da eine in manchen Fällen deutlich höhere Effizienz, befinden sich aber teils noch in der Entwicklung.

Neuere Speichermethoden erneuerbarer Energien

Wärmespeicher
Diese Methode, welche vor allem für die Speicherung von Windenergie zur Anwendung kommen soll, befindet sich noch nicht in einem ausgereiftem Stadium. Dies betrifft allerdings nicht die Technik an sich, sondern nur deren Wirtschaftlichkeit. In Zukunft könnte auf diese Weise also Wärme unterirdisch gespeichert werden.

Batteriespeicher
Batterien sind eigentlich ein klassischer Speicher für Strom. Allerdings wurden sie bislang selten in normalen Haushalten genutzt. Das ändert sich gerade, denn die Technik macht hier rasante Fortschritte, sodass sich ihr Einsatz auch als Energiespeicher im Eigenheim lohnt. Dies gilt insbesondere im Falle der Nutzung von Solarenergie. Dabei werden tatsächlich die traditionellen Stoffe Lithium- oder Blei eingesetzt, oft aber mit einer deutlich höheren Effizienz, als man dies noch bis vor wenigen Jahren kannte.

Technologie des "Power-to-Gas"
Diese mögliche Technologie befindet sich noch komplett im Stadium eines Gedankenspiels. Dabei soll die Elektrolyse von Wasser sowohl Energie als auch Wärme erzeugen. Der dabei entstehende Wasserstoff könnte in Methan gebunden werden. Dann wäre eine Speicherung im bereits vorhandenen Erdgasnetz denkbar. Alle Überlegungen dazu sind aber vorerst noch Zukunftsmusik. Sie lassen aber einen Ausblick darauf zu, dass eine solche Speicherweise irgendwann real werden könnte.

Alleine schon der Umstand, dass zwei althergebrachte sowie gleich drei neu entwickelte Methoden für die Stromspeicherung zur Verfügung stehen, zeigt, wie vielfältig die Auswahl ist. Zum anderen sieht man, wenn man sich das Stromspeicherung mit Hager website oder ähnlichen Angeboten betrachtet, dass ständige Bewegung in Form von neuen Entwicklungen in diesem Segment herrscht. Gut möglich also, dass schon in naher Zukunft noch weitere, gegenwärtig noch nicht bekannte Methoden hinzukommen. Allerdings ist die vorhandene Auswahl ja auch jetzt bereits reichlich.


     
        
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