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Repräsentative Umfrage zum Weltwassertag offenbart alarmierende Zahlen

Deutsche unterschätzen Umwelteinflüsse von Einwegplastik

Wie lange dauert es, bis sich eine PET-Flasche im Meer zersetzt hat? Die richtige Antwort lautet rund 450 Jahre. Rund 80 Prozent der Deutschen sind sich dessen nicht bewusst. Die überwiegende Mehrheit geht davon aus, dass es maximal 100 Jahre dauert. Dass die Umwelteinflüsse von Einwegplastik in Deutschland signifikant unterschätzt werden, zeigt eine von YouGov durchgeführte Umfrage im Auftrag des niederländischen Herstellers für wiederverwendbare Trinkflaschen Dopper.

Am 22. März ist Weltwassertag. © MyriRoet, pixabay.comAm 22. März ist Weltwassertag. Anfang der Neunzigerjahre wurde er von den Vereinten Nationen bei einer Generalversammlung bestimmt und gewinnt seither jährlich an Bedeutung. Der niederländische Trinkflaschenhersteller Dopper nimmt den diesjährigen Weltwassertag zum Anlass, auf die erheblichen Umwelteinflüsse von Einwegplastik in den Meeren aufmerksam zu machen. Denn es sind insbesondere auch Einweg-Wasserflaschen, die zum Problem beitragen. In jeder Minute werden weltweit eine Million Einweg-Wasserflaschen verkauft. Eine Menge, die durch den Gebrauch von wiederverwendbaren Trinkflaschen deutlich reduziert werden kann.

Dieser Mission hat sich Dopper mit seinem Angebot an Trinkflaschen unterschiedlicher Größen und Materialen verschrieben. Das Unternehmen ist b-corp-zertifiziert, erreichte kürzlich Klimaneutralität und verfolgt eine Net-Zero-Strategie. Das gesamte Sortiment trägt eine Cradle-to-Cradle-Zertifizierung.

Sind deutsche Verbraucher gedankenlos?
Jährlich landen rund 8 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren. Doch ein Großteil der Deutschen ist nicht in der Lage, diese Zahl richtig einzuschätzen. Das ergab eine von YouGov Deutschland im Auftrag des niederländischen Trinkflaschenherstellers Dopper durchgeführte Umfrage*. So gaben 41 Prozent der Befragten diese Zahl deutlich niedriger an. Fast ein Viertel meinte, gar keine Vorstellung zu haben und die Zahl nicht einschätzen zu können. Auch in lokalen Gewässern wird die Masse des Plastikmülls verkannt. Durch den Rhein gelangen jährlich ungefähr 10 Tonnen Plastik in die Nordsee. Vier von zehn Befragten denken, es sei weniger. Und auch hier macht sich ein Viertel der Deutschen gar keine Vorstellung davon und antwortet, die Menge nicht beziffern zu können oder zu wollen.

Plastikmenge in Gewässern weltweit übersteigt das Vorstellungsvermögen
Ein kürzlich erschienener Report der OECD schätzt die Menge an Plastik, die sich derzeit in den Ozeanen und Flüssen der Welt befindet, auf ca. 139 Millionen Tonnen - eine für die meisten Menschen unvorstellbar große Masse. Die Ergebnisse der YouGov-Umfrage zeigen, dass die Deutschen insbesondere keine richtige Vorstellung davon haben, wie lange es dauert bis sich PET-Flaschen im Meer zersetzen. Mit rund 450 Jahren ist dieser Zeitraum in der Realität vier- bis fünfmal so lang wie ein Großteil der Deutschen vermutet. Lediglich 7 Prozent der Befragten konnten diesen Zeitraum korrekt einschätzen.

Umfrage zum Weltwassertag offenbart, dass Deutsche die Umwelteinflüsse von Einwegplastik unterschätzen. © YouGov
Junge Menschen haben höheres Bewusstsein für die immense Menge an Einwegplastik
Doch es gibt auch Grund zur Hoffnung: Jüngere schätzen den Umwelteinfluss durch Einwegplastik tendenziell eher richtig ein als ältere. So lagen bei den 18- bis 24-Jährigen rund ein Fünftel mehr richtig, wenn es darum ging, die Zeitspanne einzuschätzen, in welcher in Deutschland 2 Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht werden: eine Stunde. Auch Virginia Yanquilevich, CEO von Dopper, teilt diese Hoffnung: "Es findet ein Wandel statt. Immer mehr Menschen erkennen, welchen Schaden Einwegplastik in unserer Umwelt anrichtet - und passen ihr Verhalten hoffentlich entsprechend an."

Optimistisch stimmen in dem Zusammenhang auch die Zahlen, die Dopper in einer eigens durchgeführten Wirkungsanalyse publiziert: Jede wiederverwendbare Trinkflasche ersetzt während der Dauer ihrer Nutzung mindestens 5 Kilogramm Einwegplastik. Verglichen mit den Verkaufszahlen von 2021 konnten Dopper-Nutzer:innen insgesamt also fast 10 Tonnen Plastik einsparen und davor bewahren, in die Weltmeere zu gelangen - Tendenz steigend.

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.070 Personen zwischen dem 11. und 14.03.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.
 
Kontakt: ZUCKER.KOMMUNIKATION, Team Dopper | dopper@zucker.berlin | www.zucker.berlin/de/


     
        
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