Camping: Ab in die Natur!

So wird der erste Ausflug mit dem Zelt ein voller Erfolg

Wenn die vergangenen zwei Jahre eines gezeigt haben, dann wie wichtig die Natur für die Menschen ist. Dürfen Restaurants, Kinos und andere Orte des Zusammenkommens nicht ohne Einschränkungen besucht werden, so sieht es in den Wäldern, Wiesen und Bergen schon ganz anders aus. Der Urlaub mit dem Zelt hat neben dem Wandern mächtig an Beliebtheit gewonnen. Doch welche Ausrüstung ist nötig? Und wo darf überhaupt gecampt werden? Antworten liefert dieser Beitrag.

Den richtigen Campingplatz finden
Einfach mit dem Zelt losziehen und am See außerhalb der Stadt übernachten? Klingt romantisch, ist in Deutschland aber verboten. Das sogenannte Wildcampen steht unter Strafe. Wer zelten oder im Camper die Nacht verbringen möchte, darf das auf dafür ausgewiesenen Campingplätzen tun – und davon gibt es allein in Deutschland reichlich. Natürlich können Interessierte sich auch an die Besitzer von Privatgrundstücken wenden und um Erlaubnis bitten, ihr Lager für einen oder mehrere Tage in deren Wald aufzuschlagen.

Eine weitere Frage, die oft gestellt wird: Kann man auf jedem Campingplatz zelten? Das kommt auf die Regeln des Campingplatzbetreibers an. Grundsätzlich aber ist es möglich, sich mit einem Zelt auch auf eine Wohnwagenparzelle zu stellen, wenn der Betreiber nichts dagegen hat. Umgekehrt geht das allerdings nicht. Der Camper darf nur auf entsprechenden Stellplätzen stehen.

Je nach Bedürfnis beachten:
  • Strom 
  • Haustiere erlaubt
  • Dusche und Toilette
  • Freizeitaktivitäten für Kinder
Mit der richtigen Ausrüstung entspannt campen
Ob minimalistisch oder luxuriös – einige Grundbedürfnisse bleiben beim Camping immer gleich. Dazu gehören selbstverständlich ein Schlafplatz und der Wetterschutz. Mit dem Wohnmobil ist das einfach, wer allerdings darauf verzichtet, benötigt:
  • Zelt
  • Schlafsack
  • Isomatte
  • Rucksack
Es gibt offline und online viele Anbieter, bei denen das passende Zubehör gekauft werden kann und die Camping-Einsteiger gern beraten! Wer besonders weich und warm liegen möchte, packt außerdem Luftmatratze, Decke und Kissen ein.

Das ist immer dabei:
  • Erste-Hilfe-Set, Medikamente
  • Smartphone, Powerbank/Ersatzakku, Ladekabel
  • Karte, Kompass
  • Bargeld, Krankenversichertenkarte, Ausweis, EC-/Kreditkarte
Die Verpflegung: Essen beim Camping
Beim Zelten ist auch das Essen eher minimalistisch und zweckmäßig – schmecken soll es natürlich trotzdem. Damit unterwegs Hunger und Durst gestillt werden können, ist es ratsam, die Tage vorher durchzuplanen und genug Verpflegung einzupacken, um den Kalorien- und Flüssigkeitsbedarf zu decken. Denn Supermarkt oder Restaurants sind oft weit weg. In einer Kühlbox halten sich frische Lebensmittel. Darüber hinaus bieten sich Knäckebrot und Marmelade, Müsli und H-Milch, Dosengemüse und -fisch, Nudeln und Soßen in Gläsern an. Für die Zubereitung sind entsprechende Tools nötig:
  • Campingkocher
  • Brennmittel, Anzünder
  • Topf, Pfanne, Kochbesteck
  • Teller, Schüsseln, Becher, Essbesteck
Schön sauber: Hygiene beim Camping
Ganz aufs Waschen verzichten, ist eher keine Option – bei der Wahl der Hygieneprodukte sollte aber die Unversehrtheit der Natur im Vordergrund stehen. Natürliche Seife ist die Wahl Nr. 1! Trockenshampoo hält die Haare eine Weile frisch. Toilettenpapier, Feuchttücher, Zahnbürste und  pasta nicht vergessen.
Ganz wichtig: Müllbeutel. Auf gar keinen Fall sollten Camper Verpackungen und anderen Abfall in der Natur zurücklassen.

5 Tipps: Was muss beim Zelten beachtet werden?
  1. Nachbarschaftsfrieden wahren: Höflichkeit, Rücksicht und ein freundliches Lächeln sind die halbe Miete, um mit anderen Bewohnern des Campingplatzes gut auszukommen.
  2. Die Natur schützen: Das bedeutet auch, sich an vorgegebene Wege zu halten und keinen Lärm zu produzieren.
  3. Das Wetter beachten: Kleidung und andere Ausstattung sollte sich an den Wetterbedingungen orientieren, um mit Regen, Sturm, Sonne, Kälte und Hitze zurechtzukommen.
  4. Alles prüfen: Bevor es losgeht, ist es ratsam, die Ausrüstung auf Mängel zu kontrollieren – hat das Zelt Löcher? Funktioniert der Kocher? Das GPS-Gerät?
  5. Sparsam packen: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Wer beim Camping mit dem Rucksack unterwegs ist, sollte wirklich nur dabeihaben, was essenziell ist!

Lifestyle | Sport & Freizeit, Reisen, 23.02.2022

     
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