Lifestyle | Geld & Investment, 22.11.2021
Senat der Wirtschaft und fair-finance präsentieren „Social Entrepreneurship Venture Capital Fonds“
Der Fonds investiert in österreichische Social Enterprises mit innovativen und sinnstiftenden Geschäftsmodellen.
Der österreichische Senat der Wirtschaft, der seit einigen Jahren ökosoziale Unternehmen in unterschiedlichen Formaten – wie z.B. in Form eines jährlichen Social Entrepreneurship Forums - unterstützt, hat gemeinsam mit fair-finance den „Social Entrepreneurship Venture Capital Fonds" als ersten seiner Art in Österreich ins Leben gerufen.
Um den Fokus auf Impact Investments weiter zu stärken, stellt fair-finance mit dem Social Entrepreneurship Venture Capital Fonds Wagniskapital für die Lösung sozialer und ökologischer Probleme zur Verfügung. Der Fonds investiert in österreichische Social Enterprises mit innovativen und sinnstiftenden Geschäftsmodellen. fair-finance hat als Initiator des Social Entrepreneurship Venture Capital Fonds bereits fünf Millionen Euro investiert. Die rechtliche Beratung bei der Fondsgründung erfolgte durch die Anwaltskanzlei RPCK Rastegar Panchal, rechtliche Vorreiterin in Österreich im Bereich Social Impact.„Der Fonds investiert in gewinnorientierte Geschäftsmodelle, die sicht- und messbare Wirkung erzielen und führt den Unternehmen langfristiges Eigenkapital zu. Ziel des Fonds ist es, gleichzeitig eine finanzielle und soziale Rendite zu erwirtschaften und dabei zu signalisieren, dass Impact-Unternehmen sehr wohl gewinnorientiert sein können," erklärt Gabriele Stowasser, Vorstand - nationales & internationales Projektmanagement im Senat der Wirtschaft.
„Im Unterschied zu ESG Investing, also dem Erwerb nachhaltiger Aktien und Anleihen, stellt der Social Entrepreneurship Venture Capital Fonds Mittel zur Verfügung, die direkt in die Umsetzung der sozialen oder ökologischen Mission der Unternehmen investiert werden," ergänzt Senats-Vorsitzender Hans Harrer.
Einreichungen zum Fonds werden vom Senat der Wirtschaft in einer Vorprüfung aufbereitet und einem Impact Beirat vorgelegt, der das jeweilige Geschäftsmodell nach seiner gesellschaftlichen Wirkung beurteilt. Dieser besteht aus 17 Personen mit umfassender Erfahrung aus Tätigkeiten in sozialen oder ökologischen Organisationen. Nach einer positiven Beurteilung erfolgt der Due Diligence-Prozess und zum Schluss die Investmententscheidung durch den Fondsmanager. Neben der sozialen oder ökologischen Wirkung müssen Beteiligungskandidaten dafür sowohl ein bereits bewährtes Geschäftskonzept als auch einen belastbaren Businessplan vorlegen.
„Sozialunternehmertum verbindet soziale Wirkung mit wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Dafür braucht es Kapital und optimierte Rahmenbedingungen. Beides möchten wir jenen Personen bereitstellen, die mit ihrem unternehmerischen Beitrag mithelfen, gesellschaftliche Probleme zu lösen," so Markus Zeilinger, CEO von fair-finance.
Der Social Entrepreneurship Venture Capital Fonds ist ab sofort offen für Co-Investoren. Das Angebot richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren im deutschsprachigen Raum mit einem Mindestinvestment von 200.000 Euro. Privatanleger sind von einem Investment ausgeschlossen.
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