„Grüner Anstrich reicht nicht“

Kritische AktionärInnen vermissen bei der Deutschen Börse ethisch-nachhaltiges Engagement

Zur digitalen Hauptversammlung der Deutschen Börse kritisiert Barbara Happe, Finanz-Campaignerin bei urgewald und Vorständin des Dachverbands der Kritischen Aktionär*innen, die fehlenden Ambitionen des Konzerns, sich zum ethisch-nachhaltigen Handelsplatz zu entwickeln.

© Deutsche Börse AGDie Deutsche Börse präsentiert sich zur Hauptversammlung als Marktführerin für ESG-Produkte. Diesem hehren Anspruch folgen jedoch nicht die nötigen Taten. So hat die Deutsche Börse vergangenen Herbst bei der Überarbeitung des DAX-Regelwerkes eine Chance verpasst, die Dax-Familie endlich auf verbindliche Klima- und Menschenrechtsstandards festzulegen. Sie möchte offenbar noch immer nicht auf Geschäft mit Kunden aus fossilen Industrien oder mit Menschenrechtsproblemen in der Lieferkette verzichten. Das ESG-Segment sorgt lediglich für einen grünen Anstrich, während ansonsten business as usual betrieben wird. Das reicht nicht in Zeiten der Klimakrise. 

Die Deutsche Börse enttäuscht auch beim Umgang mit der Rüstungsindustrie. Atomwaffenproduzenten schließt sie nur für explizite ESG-Produkte aus. Noch vergangenen Herbst hat sie den Börsengang des Rüstungskonzerns Hensoldt organisiert, der wegen seiner Geschäfte mit Saudi-Arabien in der Kritik steht."
 
Kontakt: urgewald, Barbara Happe | barbara@urgewald.org | www.urgewald.org

Wirtschaft | Gründung & Finanzierung, 17.05.2021

     
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