17.-18. Juni 2021: Digitale bayerische Nachhaltigkeitskonferenz. Packen wir es an!

Globaler Klimaschutz:

Allianz für Entwicklung und Klima steigert Beitrag zur Treibhausgas-Kompensation deutlich

Die Allianz für Entwicklung und Klima hat ihren Beitrag zum freiwilligen Treibhausgas-Ausgleich in Deutschland deutlich erhöht. Die in der Allianz verbundenen Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen kompensierten im Berichtsjahr 2020 insgesamt 3,6 Millionen Tonnen CO2 durch nachhaltige Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das entspricht einer Steigerung von über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2,5 Millionen Tonnen CO2). 

Die 2018 vom Bundesentwicklungsministerium gegründete Allianz verbindet nachhaltige Entwicklungsprojekte mit globalem Klimaschutz und zählt mittlerweile weit über 900 Unterstützer. Die Allianz wird derzeit in eine eigene Stiftung überführt. Geleitet wird sie vom Vorstandsvorsitzenden Peter Renner und Vorständin Dr. Olivia Henke. 

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: "Jeder kann und muss beim Klimaschutz bei sich selbst beginnen, als Privatperson, Betrieb oder Behörde. Der öffentliche Dienst muss vorausgehen und so sollte sich jede Behörde in Deutschland klimaneutral stellen und auch Mitglied der Allianz für Entwicklung und Klima werden. Wir müssen alle vom Reden zum Handeln kommen. Und das heißt auch in Klima und Entwicklung in ärmeren Ländern zu investieren, denn der Klimaschutz entscheidet sich maßgeblich in Entwicklungs- und Schwellenländern.” 

Die Stiftung zeigt Wege zum Vermeiden, Reduzieren sowie den Ausgleich von Treibhausgas-Emissionen auf. Wo diese nicht vermeidbar sind, setzt die Stiftung auf die Kompensation in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, die einen Beitrag zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) leisten. Die Projekte entsprechen hohen internationalen Standards und werden streng kontrolliert. 

Peter Renner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima: „Trotz verbesserter staatlicher Zusagen bis zur Klimakonferenz in Glasgow brauchen wir weiterhin zusätzliche, freiwillige Anstrengungen, um den Klimawandel aufzuhalten. Die über die Allianz kompensierten CO2-Emissionen machen bereits weit über 10 Prozent des deutschen Kompensationsmarktes aus. Wir wollen weiter wachsen, um so auch zusätzliche Mittel für nachhaltige Entwicklung zu mobilisieren." 

Dr. Olivia Henke und Peter Renner, Vorständin und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima © Frank BeerDr. Olivia Henke, Vorständin der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima: „Klimaschutz endet nicht an Grenzen. Unsere Unterstützer:innen haben die Zeichen der Zeit erkannt und beweisen eindrucksvoll, was Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern bewirken können. Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima wird hier weiterhin ihren Beitrag leisten." 

Unternehmen aller Größen und Branchen machen rund 70 Prozent der Unterstützer der Allianz aus und umfassen zum Beispiel ALDI SÜD, Bavarian Caps, beckers bester, BIO HOTELS, die Gießerei Lößnitz, Interface, Kühne+Nagel, den Brillenhersteller Lunor, die Pax-Bank, Ritter Sport, Rinn Beton oder den Outdoor-Ausrüster Vaude. Die Unterstützer wählen über die Kompensationspartner der Stiftung individuelle Projekte aus, die durch einen qualitativ hochwertigen Standard zertifiziert wurden.  

Nach dem Bericht werden überwiegend Projekte bevorzugt, die durch den Gold Standard und Verra zertifiziert wurden. Zu den beliebtesten Projektarten gehören Maßnahmen zu (Wieder-)Aufforstung, vermiedener Entwaldung, Küstenrehabilitierung, verbessertem Vieh- und Weidemanagement (sogenannte Nature-based Solutions) sowie Maßnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien. 

Der Jahresbericht ist auf der Website der Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima unter diesem Link abrufbar. 
 
Die Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima setzt neben der Vermeidung und Minderung von Treibhausgas-Emissionen auch auf den Ausgleich von CO2-Emissionen. Über das Instrument der CO2-Kompensation ermöglicht sie den Zugang zu einer Vielzahl von nachhaltigen Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern, die hohen internationalen Standards entsprechen. Die Unterstützer der Allianz verbessern ihre Klimabilanz, unterstützen gleichzeitig die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und tragen damit zu besseren Lebensbedingungen von Menschen in Ländern des Globalen Südens bei. 
 
Kontakt: Stiftung Allianz für Entwicklung und Klima, Jan Beßling | jan.bessling@allianz-entwicklung-klima.de | allianz-entwicklung-klima.deTwitter: @developclimate

Das Sekretariat der Allianz wird noch bis Ende Mai 2021 von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die auch den Jahresbericht beauftragt hat, geführt.
Kontakt GIZ, Tobias Dorr | tobias.dorr@giz.de 

Umwelt | Klima, 20.04.2021
     
Cover des aktuellen Hefts

Sicher!?

In einer Zeit, in der Angst Einzug in der Gesellschaft hält, macht forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2021 Mut.

  • Trotzdem Ja zum Leben sagen
  • Lösungen im Konsens
  • Steppenbegrünung als Klimachance
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
17
JUN
2021
22
JUN
2021
Klimafreundlich Leben: CO2-Fußabdruck senken - gemeinsam.konkret.wirkungsvoll
Ein Angebot für Multiplikator*innen, Unternehmen und Organisationen
online
14
JUL
2021
20. NaturVision Filmfestival 2021
Hier bewegt sich was
online
Alle Veranstaltungen...

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Bildung

Shoppen statt Bildung
Umfrage zur Priorisierung der Lockdown-Lockerungen schockiert unseren Philosophen Christoph Quarch
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Maquiladora – Die Wahl des richtigen Fertigungsstandorts in Mexiko

„Top Employer Awards 2021”: Bestnoten für Carglass®

Brandenburger Hirse

Erfolgreich vernetzte Mitarbeiter sichern Wettbewerbsvorteile

Nachhaltige Partnerschaft:

"Wir haben schon jetzt ein gigantisches Defizit in Sachen Generationengerechtigkeit"

So erstellen Sie eine coole Website für Ihr Unternehmen

Call for Papers – „Zukunft der Mobilität" oder „Sand im Getriebe"?

  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • SÜDWIND e.V. - Institut für Ökonomie und Ökumene
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • PEFC Deutschland e. V.
  • VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • TourCert gGmbH