Eine Welt. Ein Klima. Für globale Entwicklung und Klimaschutz gemeinsam handeln! Engagieren Sie sich jetzt: www.allianz-entwicklung-klima.de

Ein Jahr Corona-Pandemie: 15 Mio. Euro für Soforthilfe und Wiederaufbau durch Fairtrade

Fairtrade bietet Unterstützung und fordert Solidarität für kleinbäuerliche Betriebe und Beschäftigte in Asien, Afrika und Lateinamerika

Zu fairen Handelsbedingungen gehört auch die Regulierung der Lieferketten. Dazu stellen wir Ihnen in forum Nachhaltig Wirtschaften 1/2021 das neue Lieferkettengesetz sowie Akteure und Best Practice-Beispiele vor.  
Am 11. März vor einem Jahr erklärte die Weltgesundheitsorganisation WHO Covid-19 zur Pandemie und damit offiziell zu einer Krise globalen Ausmaßes. In Ländern des globalen Südens, wo Social Distancing und Home Office oft nicht möglich sind, sind soziale und wirtschaftliche Folgen besonders gravierend. Fairtrade Deutschland fordert mehr Solidarität mit benachteiligten Ländern. Nur gemeinsam lassen sich Folgen der Krise wie steigende Armut und Kinderarbeit abmildern.

15 Millionen Euro stehen für Soforthilfe und Wiederaufbau zur Verfügung
Rund 15 Millionen Euro für Soforthilfe und Wiederaufbau hat Fairtrade als globales Netzwerk aus eigenen Mitteln und mithilfe externer Geldgeber akquiriert, darunter das Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ). Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ unterstützt die Umsetzung vor Ort. "Von Aufklärung bis Desinfektionsmittel - es wird finanzielle Unterstützung für Grundlegendes gebraucht", sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland)."

Kaffeeernte bei Cenfrocafé in Peru - faire Handelsbedingungen können helfen, die Folgen der Pandemie in den Ländern des globalen Südens abzumildern. © TransFair e.V. / Christoph KöstlinÜber 700 Produzentenorganisationen in 59 Ländern haben bereits Mittel erhalten, beispielsweise Ausrüstung für Hygiene und Schutz vor Ansteckung, Lebensmittel oder Unterstützung für Aufklärungskampagnen.

Solidarität mit dem globalen Süden heißt fairen Handel fördern
"Weder kleinbäuerliche Familienbetriebe, noch Beschäftigte auf Plantagen haben einen Puffer, um solche Krisen abzumildern", so Dieter Overath. "Wo Menschen nicht viel mehr als das absolute Minimum von zwei Dollar pro Tag zum Leben haben, sind Jobverlust, höhere Lebensmittelpreise, Ausgangssperren und Mobilitätseinschränkungen existenzbedrohend. Wir rufen Politik und Wirtschaft, Verbraucherinnen und Verbraucher auf, sich gezielt dafür einzusetzen, die Folgen der Pandemie in den Ländern des globalen Südens abzumildern. Dazu gehört, faire Handelsbedingungen zu fördern und im Alltag auf faire Produkte zu achten."

Geld für Investitionen wird dringend gebraucht
In Asien erhielten unter anderem Fairtrade-zertifizierte Tee- und Kaffeeorganisationen Hygiene-Ausrüstung wie Schutzkleidung und Masken, außerdem Nahrungsmittel, Wasserfilter und Schulmaterial. Die Gelder für Soforthilfe und längerfristige Aufbaumaßnahmen werden dringend gebraucht, bestätigt Sanjeet Khurana, COO des asiatischen Fairtrade-Produzentennetzwerks NAPP, die die Umsetzung von Projekten vor Ort unterstützt. Zum Wiederaufbau gehören aber auch Trainings zu Klimaanpassung, Fruchtwechsel und Anbau in Mischkulturen: "Das trägt dazu bei, die Produktivität zu verbessern und Kosten zu verringern, um so Nachhaltigkeit langfritig zu sichern", betonte Khurana.

Ein Jahr Pandemie: Stimmen aus dem globalen Süden
Welche Auswirkungen hatte und hat Corona auf Fairtrade-Produzentenorganisationen in Asien, Afrika und Lateinamerika? Das Management der kontinentalen Produzentennetzwerke zieht Bilanz.

Wir informieren Sie in den nächsten Tagen durch Interviews mit
  • Sanjeet Khurana, COO des asiatischen Produzentennetzwerks NAPP
  • Doppelinterview mit Dr. Argent Chuula, Executive Director von Fairtrade Africa and Chris Oluoch, Programmes Director von Fairtrade Africa
  • Merling Preza, Vize-Präsidentin des lateinamerikanischen Produzentennetzwerks CLAC
Kontakt: TransFair - Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt e.V. | presse@fairtrade-deutschland.de | www.fairtrade-deutschland.de

Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 08.03.2021
     
Cover des aktuellen Hefts

Zeit, die Stimme zu erheben und endlich zu handeln?

forum Nachhaltig Wirtschaften 04/2022 mit dem Schwerpunkt: Globale Ziele und Klimaschutz

  • Ukrainekrieg und Hunger auf der Welt
  • Doppelte Dividende durch Nachhaltigkeit
  • Green Chefs
  • Die Brücke zur Natur
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
08
DEZ
2022
Die Klimashow mit neun Promis
Promis fragen - SPIEGEL-Bestsellerautoren antworten
online
12
DEZ
2022
Nachhaltigkeitskongress
Der Zukunftskongress für Wirtschaft mit Weitsicht
40217 Düsseldorf
21
JAN
2023
Wir haben es satt!
Gutes Essen für alle – statt Profite für wenige!
10117 Berlin
Alle Veranstaltungen...
Text

Gemeinsam ist es Klimaschutz

natureOffice nimmt Sie mit auf die Reise durch den Klimakosmos - gleich YouTube-Kanal abonnieren und Baum pflanzen!

Bildung

Eichenbänke klären auf
Der Naturpark Rhein-Westerwald vermittelt in Bad Hönningen Rastenden einen Einblick in den persönlichen CO2-Anteil
B.A.U.M. Insights

Jetzt auf forum:

Spenden statt schenken

Nachwuchs-Führungskräfte für die Klimastrategie

What the Fox?

Umweltpreis Baden-Württemberg

55 Marken sowie Katharina Rogenhofer in Wien als "GREEN BRANDS Austria" ausgezeichnet

Weihnachtsgeschenke von Feuerwear

Porsche tritt UN Global Compact bei

CarSharing für Unternehmen: Einfach mobil und die Kosten im Blick

  • Verka VK Kirchliche Vorsorge VVaG
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Nespresso Deutschland GmbH
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • TourCert gGmbH
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • Global Nature Fund (GNF)
  • PEFC Deutschland e. V.
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Telefónica Germany GmbH & Co. OHG