Erlebnisse neu denken

Seit dem Verbot für Großveranstaltungen infolge der Corona-Pandemie erfindet sich die Eventbranche neu.

Hybride und digitale Events bieten Unternehmen und Institutionen neue Chancen für ihre Kommunikation. Zuerst wurden sie nur verschoben, dann nach und nach ganz eingestellt: Messen, Events, Kulturfeste, Festivals und Konferenzen. Für Veranstalter und Dienstleister stehen die Zeichen mit dem zweiten Lockdown auf verschärfter Alarmstufe rot. Viele Agenturen, Messebauer, Caterer, Künstler oder Soloselbstständige sehen sich augenblicklich vor leeren Auftragsbüchern.
 
Night of Lights © VAGEDES & SCHMID GmbHMit der symbolischen Aktion „Night of Light", bei der bundesweit Kongresszentren, Spielstätten und andere Gebäude rot angestrahlt werden, weisen Unternehmen der Veranstaltungsbranche öffentlich auf ihre dramatische wirtschaftliche Lage hin. Nahezu eine Million Menschen arbeiten im Veranstaltungswesen. Sie bangen um ihren Job in einem Zweig, der einer der größten Arbeitgeber im Land ist. Und: Allein die Umsatzsteuereinnahmen aus Veranstaltungen betragen jährlich circa 20 Milliarden Euro. Diese wenigen Eckdaten lassen erahnen, unter welchem Druck die Branche derzeit steht. 

Live, hybrid oder digital?
Schon vor der Pandemie wurden Messen, Pressekonferenzen oder Corporate Events als hybride Veranstaltungen geplant. Der Trend der Digitalisierung setzt sich jetzt verstärkt fort und bringt auch immer mehr volldigitale Formate hervor. Vorreiter sind Veranstalter wie die re:publica. Die größte Konferenz zu den Themen Internet und digitale Gesellschaft in Europa hat sich nach dem Lockdown innerhalb von 36 Werktagen Vorbereitungszeit auf eine volldigitale Konferenz umgestellt – mit virtuellen Live-Situation und Deep-Dive-Sessions. Doch virtuelle Begegnungen können echte menschliche Begegnungen nicht ersetzen.
 
Wie Sie Involvement, persönliche Ansprache und Interaktion mit den Teilnehmern sowie ein intelligentes Storytelling Emotionen in den virtuellen Raum transportieren können und was wir alle gemeinsam tun können um Schauspieler, Künstler, Musiker und alle Akteure der Eventbranche in dieser schweren Zeit zu unterstützen erfahren Sie in der kommenden forum Ausgabe 4 / 2020.

Michael Vagedes ist Geschäftsführer der VAGEDES & SCHMID emotional brand building, einer Agentur für Live-Kommunikation mit Sitz in Hamburg. Mit hohem qualitativen Anspruch, Kreativ-Expertise und Augenmaß für das Wesentliche zählen die Hamburger seit knapp 30 Jahren zu den Gestaltern der deutschen Event-Szene. 


     
        
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