Mit Einbruchschutz für Sicherheit daheim sorgen

Alarmanlagen haben eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher

Einbruchschutz ist zwar kein Garant dafür, dass sich Diebe im eigenen Zuhause nicht blicken lassen, allerdings wirkt er sehr abschreckend. Schwer knackbare Türen und Fenster schlagen Einbrecher nicht selten in die Flucht. Schließlich kommt es beim Einbruch auf Schnelligkeit an und es gilt, keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Nachrüstung von Türen und Fenstern
© Gerd Altmann, pixabay.comFenster und Türen stellen die Pforte ins beutereiche Haus dar und sind deshalb besonders gut zu schützen. Beim Bau eines Eigenheims können direkt einbruchsichere Türen und Fenster integriert werden, sodass die Sicherheit von Anfang an gewährleistet ist. Der Schutz lässt sich aber auch einfach nachrüsten. Eine Sicherheitsberatung zeigt auf, wo es genau hapert und mit welchen Mitteln Schwachstellen ausgebessert werden können. Der Einbau von Sicherheitstechnik ist ratsam, denn die Zahlen versuchter und geglückter Einbrüche nehmen nicht wirklich ab. Zudem winkt eine staatliche Förderung: Alle, die Ihr Haus vor Einbruch schützen wollen, können für die Maßnahmen bis zu 1.600 Euro Zuschuss erhalten.

Der Einbau einer Alarmanlage
Alarmanlagen bieten besonderen Schutz, weil sie eine sehr abschreckende Wirkung auf Einbrecher haben. Durch das System steigt die Gefahr, entdeckt zu werden, deutlich an. Diebe geben in den meisten Fällen auf, wenn sie nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten in Haus oder Wohnung einsteigen können. Wer sich heutzutage eine effektive Alarmanlage zulegt, muss längst kein Vermögen mehr dafür ausgeben. Entsprechende elektronische Schutzvorrichtungen sind günstiger denn je. Funk-Alarmsysteme arbeiten ohne aufwendige Verdrahtung im Haus und können leicht nachgerüstet werden. Die Annahme, dass eine Alarmanlage Diebe erst recht anzieht, da fette Beute hinter der Tür vermutet wird, stimmt nicht ganz, denn sie gehen lieber den Weg des geringsten Widerstandes. Auch Rauchmelder, Überwachungskameras und eine auffällige Außensirene lassen sich mit der Alarmanlage verbinden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, dass bei Auslösen des Alarms direkt die Polizei oder ein Sicherheitsdienst benachrichtigt werden kann.

Kameras und Bewegungsmelder schrecken Diebe ab
Überwachungskameras an den Eingängen schrecken Diebe erwiesenermaßen ab. Einbrecher wollen ihre Beute unerkannt machen und sichern. Darüber hinaus helfen die aufgenommenen Bilder dabei, die Täter zu fassen. Allerdings reicht bereits eine Attrappe, um Langfingern die Motivation zum Einbruch zu entziehen. Eine flächendeckende, funktionierende Videoüberwachung erfasst bei ganzen Diebesbanden alle Personen auf dem Grundstück. Wichtig dabei ist, dass die Technik hochauflösende Bilder liefert, damit es zu einem Fahndungserfolg kommt. Eine Kamera, die über W-LAN betrieben wird, bietet keinen professionellen Schutz. Das vom W-LAN genutzte 2,4 GHz-Band ist störanfällig und die Kameras besitzen nur geringe Reichweiten. Als wirksame Abschreckung eignen sich auch Bewegungsmelder, die sofort anschlagen, sobald jemand in die Nähe des Hauses kommt.

Fazit
Ein effektiver Einbruchschutz ist zu empfehlen. Vor allem Besitzer eines Eigenheims sollten ihr Zuhause gut schützen. Leicht aufbrechbare Fenster und Türen stellen geradezu eine Einladung für Diebe dar. Der Markt hält einige schützende Produkte bereit, die sich auch nachträglich installieren lassen. Eine Alarmanlage kostet keine Unsummen mehr und bringt Sicherheit in die vier Wände. In Kombination mit Überwachungskameras und einer deutlich sichtbaren Außensirene versuchen nur hart gesottene Einbrecher ihr Glück. Die Mehrzahl der Diebe geht bei diesem Einbruchschutz anderswo auf Beutejagd.

Lifestyle | Einrichten & Wohnen, 15.09.2020
     
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