Lifestyle | Einrichten & Wohnen, 19.05.2020
Produkte länger nutzen
Ansätze zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung
Viele Produkte werden immer kürzer genutzt. Das belastet Umwelt und Klima: Denn für die Produktion neuer Waren werden Energie und Ressourcen benötigt. Außerdem fallen Abfälle an, von denen nur ein geringer Teil wiederverwendet wird. Ein UBA-Hintergrundpapier zeigt, wie eine längere Produktnutzung gelingen kann und welches Potenzial u.a. für den Arbeitsmarkt in der Wiederverwendung steckt.
Gründe für immer kürzere Nutzungsdauern von Produkten sind zum Beispiel immer kürzere Innovationszyklen, mangelnde Reparierbarkeit, schlechte Rahmenbedingungen für Reparaturen sowie steigender Konsum mit häufigeren Neukäufen. Dies führt zu einem wachsenden Verbrauch an Energie und Ressourcen. Und: Es fallen erhebliche Mengen von Abfällen an, von denen derzeit nur ein geringer Anteil für die Wiederverwendung vorbereitet wird. Denn viele weggeworfenen Waren können eigentlich weiter gebraucht werden.In einem aktuellen Hintergrundpapier zeigt das UBA Ansätze zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung durch Wiederverwendung und Vorbereitung zur Wiederverwendung auf. Es knüpft an das UBA Positionspapier "Strategien gegen Obsoleszenz" an. Das Papier zeigt: Die Maßnahmen zur Wiederverwendung sowie Vorbereitung zur Wiederverwendung von Produkten können maßgebliche Beiträge zur Reduzierung des Abfallanfalls und zur Ressourcenschonung leisten. Die Verlängerung der Produktnutzungsdauer bietet dabei nicht nur ökologische Vorteile: Sie kann auch zu positiven Beschäftigungseffekten führen: Bundesweit könnten so bis zu 129.000 Arbeitsplätze entstehen. Das Hintergrundpapier zeigt aber auch: Alle beteiligten Akteure (Produzenten, öffentliche Hand, private Haushalte, Verwerter) sind gefragt, damit eine länger Produktnutzung gelingt.
Mit dem Hintergrundpapier skizziert das Umweltbundesamt Ansätze, die eine längere Produktnutzung fördern. Dazu gehören Überlegungen,
- wie Quellen von geeigneten Gebraucht- oder Altprodukten für die Wiederverwendung bzw. Vorbereitung zur Wiederverwendung besser erschlossen,
- Prozesse der Erfassung und Aufbereitung von Gebraucht- oder Altprodukten optimiert,
- die Vermarktung und Nachfrage nach Gebrauchtprodukten gestärkt,
- die Rahmenbedingungen für die Stärkung der Wiederverwendung und Vorbereitung zur Wiederverwendung verbessert
- sowie die Grundlagen für ein Monitoring geschaffen werden können.
Sehen Sie auch den UBA-Erklärfilm zum Thema "Elektrogeräte länger nutzen"
forum Nachhaltig Wirtschaften heißt jetzt forum future economy
forum 01/2026
- Zukunft bauen
- Frieden kultivieren
- Moor rockt!
Kaufen...
Abonnieren...
29
JAN
2026
JAN
2026
Symposium Bau Innovativ 2026 - Zukunft gestalten, heute handeln!
Das Branchen-Event für alle, die Innovationen mitgestalten wollen.
92339 Beilngries
Das Branchen-Event für alle, die Innovationen mitgestalten wollen.
92339 Beilngries
29
JAN
2026
JAN
2026
VSME (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SME)
Gerade jetzt so viel mehr als nur ein ESG-Bericht
Online
Gerade jetzt so viel mehr als nur ein ESG-Bericht
Online
10
FEB
2026
FEB
2026
Anzeige
Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht
Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol
Klima
Wenn Klimaschutz nur der Ökonomie schadet...Christoph Quarchs Überlegungen zur Generationengerechtigkeit
Jetzt auf forum:
Prowinter Bozen: Nachhaltigkeit als Weg
4.000 Tonnen Kartoffeln für Berlin
Gentechnik: Europas Bürgerinnen und Umwelt schützen!
Klimaschutzprogramm: Potenzial nur ohne Kompetenzgerangel
circulee und CHG-MERIDIAN gewähren Einblick hinter die Kulissen der zirkulären IT
Deutsche Banken im Nachhaltigkeits-Check – viel Mittelmaß, wenig Vorreiter















