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Technik | Energie, 23.03.2020

Energiespartipps fürs Homeoffice

Computer & Co. effizient nutzen

Viele Unternehmen und Verwaltungen schicken ihre Beschäftigten derzeit ins Homeoffice, das Arbeiten im heimischen Büro wird für Millionen Erwerbstätige von heute auf morgen Realität. Die EnergieAgentur.NRW gibt Tipps für die Nutzung der privaten Büroausstattung, um die Auswirkungen des Homeoffice auf den Stromverbrauch zu minimieren. Denn Verhaltensänderungen und technische Kniffe können einiges ausmachen, wenn man die komplette Arbeitswoche im privaten Büro verbringt.
 
Kleiner ist effizienter - Computer und Notebook
Die EnergieAgentur.NRW gibt Tipps für die Nutzung der privaten Büroausstattung, um die Auswirkungen des Homeoffice auf den Stromverbrauch zu minimieren. © Free-Photos, pixabay.comNotebooks weisen einen deutlich geringeren Stromverbrauch als PCs auf, denn ihr Innenleben ist besonders energieeffizient ausgelegt. Ein Rechenbeispiel: Während ein PC mit einer Leistung von 500 Watt bei einer 40-Stunden-Woche im Homeoffice monatliche Stromkosten von 25,52 Euro verursacht, schlägt ein Notebook mit einer Leistung von 70 Watt mit nur 3,57 Euro pro Monat zu Buche. Grundsätzlich gilt daher sowohl beim Neukauf als auch bei der Nutzung: Wenn Sie zwischen mehreren Geräten wählen können, nutzen Sie immer das kleinstmögliche. Auch sehr hilfreich: Schließen Sie nicht benötigte Anwendungen, um Rechenleistung und Stromverbrauch zu reduzieren.
 
Jede Auszeit lohnt - Monitore abschalten
Unabhängig von Ihrem Computer können Sie den Bildschirm jederzeit ausschalten. Gönnen Sie deshalb auch dem Monitor eine Pause, wenn Sie Ihre Arbeit am PC unterbrechen. Mit den richtigen Energie-Optionen können Sie den Monitor ganz automatisch ausschalten und den Rechner in einen Sparmodus versetzen - denn wenn die Pausen länger werden, sollten Sie auch den Computer in den Ruhezustand oder in den Standby-Betrieb versetzen.
 
Einschalten mit Bedacht - Drucker und Scanner
Häufig laufen Drucker und Scanner lange im Bereitschaftsmodus und stehen stundenlang für den nächsten Vorgang bereit. Deshalb sind die durch die langen Stand-by-Phasen entstehenden Stromkosten oft höher als die Kosten für die kurzen Arbeitseinsätze. Das häufige Ein- und Ausschalten von Druckern ist jedoch nicht zu empfehlen. Besser ist es, den Drucker grundsätzlich ausgeschaltet zu lassen. Sammeln Sie Ihre Druckaufträge und schalten Sie den Drucker erst dann ein, wenn Sie ihn tatsächlich benötigen.
 
Bits und Bytes - Router und Internet
Ein guter Internetanschluss ist Voraussetzung für das Arbeiten im Homeoffice. In den meisten Haushalten steht der Router jedoch rund um die Uhr unter Strom und gehört deshalb zu den teuren Dauerläufern. Was nur wenige wissen: Router verfügen über Energiespar-Optionen, beispielsweise einen automatischen Sparmodus. Außerdem lässt sich über das Powermanagement die Leistung der einzelnen Schnittstellen (LAN und WLAN) verringern. Schalten Sie Ihren Internet-Router zudem mithilfe einer Zeitschaltuhr über Nacht ab, sofern Sie nachts auf Ihr Festnetztelefon verzichten können. So wird der Router am nächsten Tag automatisch wieder mit Strom versorgt. Das komplette Hochfahren (Rebooten) des Routers unterstützt sogar sein einwandfreies Funktionieren.
 
Zum Feierabend abschalten - Leerlaufverluste vermeiden
Aus ist nicht gleich aus: Viele elektrische Geräte benötigen nicht nur im Normal- und im Stand-by-Betrieb, sondern selbst dann noch Strom, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind (sogenannter Scheinaus-Betrieb). Auch zahlreiche Rechner und Bildschirme verursachen diese Leerlaufverluste. Trennen Sie deshalb Geräte wie Computer, Bildschirm und Drucker zum Feierabend komplett vom Stromnetz - beispielsweise durch eine abschaltbare Steckdosenleiste oder durch das Ziehen der Netzstecker.
 
Weitere Informationen
Eine ausführlichere Version dieser Energiespartipps und weitere Empfehlungen finden Sie auf unserer Webseite.
 
Insgesamt 120 Tipps zum Energiesparen im Privathaushalt sowie passende Hintergrundinformationen liefert darüber hinaus die Broschüre "Auszeit!" der EnergieAgentur.NRW. Die Zusammenstellung der Energiespartipps und die Veröffentlichung in einer Broschüre sind entstanden im Rahmen der Motivationskampagne "mission E", mit der die EnergieAgentur.NRW die Sensibilisierung und Motivation von Beschäftigten für das energiebewusste Verhalten stärken will.
 
Interessenten können die Broschüre "Auszeit!" kostenfrei als PDF-Datei herunterladen oder im Broschüren.Service der EnergieAgentur.NRW ordern.
 
Kontakt: EnergieAgentur.NRW | kuester@energieagentur.nrwwww.energieagentur.nrw


     
        
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