Garten-PV - Der Mini-Solarpark fürs Eigenheim

Schluss mit dem Verpackungsmüll!

Deutsche Umwelthilfe ruft zum Fasten von Verpackungsmüll auf

Deutschland verursacht von allen europäischen Ländern den meisten Verpackungsmüll. Auf jeden Deutschen entfallen 227 Kilogramm Verpackungen pro Jahr. Am 26. Februar beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit. Ein guter Zeitpunkt, um gemeinsam unnötige Verpackungsmüll-Kilos loszuwerden und ein Zeichen für mehr Klima- und Ressourcenschutz zu setzen. Die in Deutschland kontinuierlich steigende Menge an Verpackungsmüll zeigt, dass die wirtschaftsfreundliche Abfallpolitik von Bundesumweltministerin Svenja Schulze krachend gescheitert ist. Viele Verpackungen sind unnötig, zu groß oder zu aufwendig. Deshalb startet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in der Fastenzeit vom 26. Februar bis zum 9. April eine Mitmachaktion zum Verpackungsfasten.
 
Die Deutsche Umwelthilfe ruft Verbraucherinnen und Verbraucher in der Fastenzeit auf, ihren Verpackungsmüll zu halbieren, Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen. © stux, pixabay.comDer Umwelt- und Verbraucherschutzverband ruft alle Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, sich an der Müll-Diät zu beteiligen und in der 44-tägigen Fastenzeit ihren Verpackungsmüll zu halbieren. Jede nicht erzeugte Verpackung spart CO2 ein, schützt das Klima und schont Ressourcen. Unterstützt wird die Aktion durch die Schauspieler und Umweltaktivisten Hannes Jaenicke und Daniel Roesner.
 
„Unternehmen wie Nestlé und Coca-Cola handeln verantwortungslos, weil sie sich mit Einwegplastikverpackungen auf Kosten des Klimas und der Umwelt eine goldene Nase verdienen. Trotzdem hindern unsere Umweltministerin Frau Schulze und die Bundesregierung sie nicht daran und tanzen weiterhin nach der Pfeife der Industrie. Macht mit bei der Aktion Verpackungsfasten. Wir können zeigen, dass wir überflüssigen Verpackungsmüll nicht brauchen und nicht wollen", sagt Hannes Jaenicke.
 
Verbraucherinnen und Verbraucher haben während der Aktion die Möglichkeit, auf der Webseite zum Verschwendungsfasten in einem Quiz zu testen, wie gut sie bislang Verpackungsmüll vermeiden. Neben einer Auswertung erhalten sie passende Tipps, wie Sie Verpackungen einsparen können.
 
Beginn der 44-tägigen Fastenaktion ist Aschermittwoch, der 26. Februar. Alle Teilnehmenden sind aufgerufen unter dem Hashtag #Verpackungsfasten ihre eigenen Geschichten, Bilder, Erfolge, Herausforderungen und Tipps zur Müll-Diät in der Community zu verbreiten. Über einen Verpackungs-Newsletter bleiben alle teilnehmenden Personen auf dem neusten Stand zur Aktion.
 
„Verbraucherinnen und Verbraucher können beim Verpackungsmüll-Fasten zeigen, dass viele Verpackungen gar nicht notwendig sind und es bereits Alternativen zur Wiederverwendung gibt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat bislang kein Konzept gegen die Verpackungsmüllmengen auf Rekordniveau. Nicht einmal eine von ihr angekündigte freiwillige Selbstverpflichtung des Handels gibt es. Verbraucherinnen und Verbraucher dürfen nicht länger mit unsäglich viel Verpackungsmüll allein gelassen werden. Zweifelhafte Vereinbarungen mit der Industrie sind nicht die Lösung. Was wir zwingend brauchen ist ein verbindliches Ziel zur Halbierung des aktuellen Verpackungsaufkommens bis 2030 und die Umsetzung der Mehrwegquote von 70 Prozent für Getränkeverpackungen", sagt Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH.
 
Ab Gründonnerstag, dem 9. April, können Verbraucherinnen und Verbraucher über ein Quiz auf der Aktionsseite testen, wie gut es Ihnen gelungen ist, unnötige Verpackungen zu vermeiden. Die DUH wird die Ergebnisse im Anschluss gebündelt der Öffentlichkeit bekannt geben. Unter allen Teilnehmenden werden zudem Preise verlost, die es künftig einfacher machen, noch mehr Verpackungsmüll zu vermeiden.
Kontakt: Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) | presse@duh.dewww.duh.de


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Zukunft braucht Frieden

forum 02/2026

  • Militär & Märkte
  • Grüner Wasserstoff
  • Moorschutz als Invest
  • ESG loves KI
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
20
MAI
2026
Bayerischer Batteriekongress 2026
Einblicke, Strategien, Innovationen
81671 München
21
MAI
2026
Munich Impact Night
Dieser Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
16
JUN
2026
BootCamp Impact Business Design
Zertifizierter Impact Business Design Master
Hamburg
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Digitalisierung

Neues "Mental Operating System" für Social Media und Ki-Systeme
Christoph Quarch plädiert für die Programmierung einer europäischen, humanistischen KI zur Erreichung digitaler Souveränität
B.A.U.M. Insights
Garten-PV - Grüner Strom aus eigenem Anbau.

Jetzt auf forum:

Glyphosat: EU-Kommission ignoriert Gerichtsurteil – Aurelia Stiftung setzt Frist

Nationale Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung: Starkes Signal für den Ausbau, schwaches Signal für die Nachhaltigkeit

Mehr als eine Wasserflasche

Open House in Grafing - Gemeinwohlorientiertes Wirtschaften vor Ort erleben

Dekarbonisierung als Wettbewerbsfaktor und Innovationstreiber aktiv steuern

The Smarter E Award: Pioniere der Energiewende im Finale

Sind Sie schon PPWR-compliant?

Mit Innovationen die Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft aktiv gestalten

  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • SUSTAYNR GmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • circulee GmbH
  • TÜV SÜD Akademie
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Engagement Global gGmbH
  • 66 seconds for the future
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • WWF Deutschland
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • NOW Partners Foundation
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • ZamWirken e.V.
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH