Zertifizierter ESG Reporting Professional. Fit für CSRS & Co. - ESG-Reporting souverän meistern.

Smart Protein

Neues EU-Projekt fördert innovative proteinreiche Alternativprodukte

Im Januar 2020 startet ein zukunftsweisendes EU-Projekt zur Entwicklung neuer, proteinreicher Alternativen zu tierischen Produkten. Diese innovativen Produkte sollen aus Pflanzen, Pilzen und Nebenprodukten erzeugt werden und voraussichtlich 2025 auf den Markt kommen.
 
Im Januar 2020 startet ein zukunftsweisendes EU-Projekt zur Entwicklung neuer, proteinreicher Alternativen zu tierischen Produkten. © SEMSEMS, pixabay.comAus Smart Protein, einem von der Europäischen Kommission geförderten Horizont 2020-Projekt, wird ab Januar 2020 eine Reihe hochinnovativer, proteinreicher Nahrungsmittel auf Basis von Pflanzen, Pilzen und Nebenprodukten der Lebensmittelproduktion hervorgehen. Ein Hauptziel des Projekts ist, durch die Entwicklung nachhaltiger, nahrhafter und eiweißreicher Alternativen zu herkömmlichen Eiweißquellen zum Aufbau einer zukunftssicheren Proteinversorgung beizutragen. Dies ist eine direkte Antwort auf einige der drängendsten Herausforderungen, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, einschließlich des Klimawandels und der globalen Ernährungssicherheit.
 
Verena Wiederkehr, International Head of Food Industry & Retail bei ProVeg, sagt: „Diese innovativen Techniken und Prozesse wurden bisher bei keinem Projekt dieser Art und Größenordnung eingesetzt. Außerdem sind die potenziellen positiven Auswirkungen auf den Planeten nicht zu unterschätzen. Indem wir Nebenprodukte der Lebensmittelindustrie zu essbarem Eiweiß für den menschlichen Verzehr aufbereiten, machen wir große Fortschritte auf dem Weg zu einer dringend benötigten Kreislaufwirtschaft, die unsere schnell wachsende Bevölkerung tatsächlich ernähren kann." Die ersten pflanzlichen Protein-Produkte – darunter Alternativen zu Fleisch, Wurst, Fisch und anderen Meerestieren, Käse, Säuglingsnahrung und weitere Milchprodukte sowie Backwaren – werden voraussichtlich 2025 auf dem Markt erscheinen.

Partner aus Industrie, Forschung und Wissenschaft arbeiten zusammen
Insgesamt 33 Partner aus Industrie, Forschung und Wissenschaft aus 21 verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, werden an dem Smart-Protein-Projekt zusammenarbeiten, das von der School of Food and Nutritional Sciences am University College Cork in Irland geleitet wird. Zu den wichtigsten Kooperationspartnern gehören die Fraunhofer-Gesellschaft, die Universität Kopenhagen, ProVeg, Barilla, Thai Union, Döhler und AB InBev.
 
Bisherige Protein-Wertschöpfungskette muss überdacht werden
Emanuele Zannini, Senior Research Officer am University College Cork und Projektleiter von Smart Protein, erklärt: „Mit Smart Protein überdenken wir die gesamte Protein-Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Verbrauch sowohl im Hinblick auf die Produktionsleistung als auch auf die Umweltbelastung. Wir streben eine Verbesserung der Bodengesundheit durch den Einsatz biologischer regenerativer landwirtschaftlicher Verfahren an, die widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels sind und so die langfristige finanzielle Zukunft der Landwirte unterstützen."
 
Schwerpunkt liegt auf der Verwertung von sogenannten Nebenprodukten
Der Ansatz und die Strategie von Smart Protein sind insofern einzigartig, als dass der Schwerpunkt auf Nebenprodukten bestehender Herstellungsprozesse liegt – Wertstoffe die häufig als Tierfutter verwendet werden. Proteine aus Mikroorganismen werden hergestellt, indem Pilzen Nährboden aus Nudeln (Nudelreste), Brot (Brotkrusten) und Bier (Althefe und Wurzelkeime aus der Mälzung) zugeführt werden. Neue Produkte werden auch auf der Basis von Pflanzen entwickelt, etwa aus Ackerbohnen, Linsen, Kichererbsen und Quinoa. Einer der Schwerpunkte dabei ist die Optimierung von Struktur und Geschmack.
 
Smart Protein verfügt über ein Gesamtbudget von 9,6 Millionen Euro, wovon 8,2 Millionen Euro von der Europäischen Kommission bereitgestellt werden. Das Projekt hat eine Laufzeit von 4 Jahren ab dem 1. Januar 2020.
 
Kontakt: ProVeg e.V. | presse@proveg.com | www.proveg.com


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Frau Reiche – es reicht!

forum 03/2026

  • Resilienz
  • Klimafinanzierung
  • Wald
  • Startups
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
11
SEP
2026
Den Demokratie-Muskel stärken – Zusammen für das Gemeinwohl!
Training mit Christian Felber & Roman Huber
38489 Beetzendorf
11
SEP
2026
Den Demokratie-Muskel stärken
Live-Online-Training in Echtzeit mit Grit Bümann, Roman Huber, Christian Felber
online
22
OKT
2026
csrTAG 2026 – Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor
R³essourcen. R³esilienz. R³entabilität. - Ticketverkauf gestartet
A-6236 Alpbach
Alle Veranstaltungen...
Transformation as a Service. Engegie | KI | Cyber | ESG - aus einer Hand | Zum Festpreis.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Naturschutz

Wer an die Sonnenfinsternis glaubt, kann den Klimawandel nicht leugnen
Christoph Quarchs Überlegungen zur Sonnenfinsternis am 12. August
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht.
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

36 Grad und es wird immer heißer...

Erneute Extremhitze: Verbände fordern Hitzegipfel

Hitze gefährdet die Trinkwasserversorgung

Mehr Präsenz für Innovationen und eine nachhaltige Zukunft!

Die Bundesregierung bremst die Energiewende!

Hitzeschutz muss zur Pflichtaufgabe des Staates werden

Deutschland droht der Hitzekollaps - Regenwasser wird zum wichtigsten Rohstoff der Zukunft

Wer an die Sonnenfinsternis glaubt, kann den Klimawandel nicht leugnen

B.A.U.M. Insights
  • Klimabündnis Ebersberg-München
  • Global Nature Fund (GNF)
  • 66 seconds for the future
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Engagement Global gGmbH
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • ZamWirken e.V.
  • TÜV SÜD Akademie
  • SUSTAYNR GmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • NOW Partners Foundation
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • WWF Deutschland