Gesellschaft | Migration & Integration, 24.01.2019
Projekt 'Welcome Center Manpower'
Berufliche Integration von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund
Geflüchtete und Personen mit Migrationshintergrund brauchen besondere Unterstützung, um auch beruflich in der neuen Heimat Fuß zu fassen. Daher hat Manpower am 1. Juli 2017 das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt "Welcome Center Manpower" gestartet. Im Rahmen dieses Projekts werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Manpower in die Lage versetzt, diesen besonderen Personengruppen eine berufliche Integration zu ermöglichen.
Im ersten Schritt wurden Instrumente, Verfahren und Konzepte entwickelt, die bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt helfen. Dafür notwendige Personalentwicklungsstrukturen werden zunächst in zwölf Niederlassungen eingeführt und dann später bundesweit umgesetzt. Mittlerweile wurden Befragungen durchgeführt sowie Handlungshilfen auf der Homepage hochgeladen, die auch von externen Firmen kostenfrei genutzt werden können. Derzeit werden Lernmodule zur interkulturellen Lernkompetenz erarbeitet.Die Integration von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund ist eine vielschichtige Aufgabe, die weit mehr bedeutet als die Vermittlung von notwendigen Sprachkenntnissen. Sie müssen im Betrieb, in dem sie eingesetzt werden, in jeder Hinsicht zurechtkommen. Die Personaldisponentinnen und Personaldisponenten sollen sich dabei weitestgehend in deren Lage versetzen und sie dabei unterstützen. Den Flüchtlingsmigranten sollen Wege aufgezeigt werden in Deutschland zurecht zu kommen. Deshalb wurden Befragungen durchgeführt, in denen Wünsche und Bedarfe der betroffenen Personengruppen abgefragt wurden. Aus den Ergebnissen wurden Handreichungen und Hand-Outs entwickelt, welche die Personaldisponentinnen und Personaldisponenten dabei unterstützen, dem gerecht zu werden. Derzeit werden entsprechende Lernmodule zur interkulturellen Kompetenz entwickelt.
Das "Welcome Center Manpower" setzt im Rahmen der Modellphase in zwölf Niederlassungen die Personalentwicklungsmaßnahmen um und coacht die dortigen Personaldisponentinnen und Personaldisponenten. Im Ergebnis soll bei Manpower eine kontinuierliche interkulturelle Personalentwicklung implementiert werden.
"Handlungshilfen für den Transfer werden entwickelt und interessierten Unternehmen über die Projekthomepage zur Verfügung gestellt", sagt Anke Anderie, Managing Director HR bei der ManpowerGroup Deutschland. "Anderen Unternehmen soll das Welcome Center Manpower als Beispiel für eine professionelle und interkulturelle Kommunikation dienen. "Das Ministerium für Arbeit und Soziales sowie der Europäische Sozialfonds fördern das Projekt im Rahmen der Initiative "Fachkräfte sichern - weiter bilden und Gleichstellung fördern". Der aktuelle Stand und alle Neuigkeiten aus dem Projekt werden über die Projekthomepage zur Verfügung gestellt.
Frau Reiche – es reicht!
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