Für ein neues Zeitalter von Unternehmertum?! - Wege in ein Resonanz-Unternehmertum. 11. bis 13. Juni 2024

Umweltfreundliches Verpacken zur Weihnachtszeit

Wiederverwenden statt verschwenden

Zu keinem Zeitpunkt im Jahr wird mehr verpackt, eingetütet und dekoriert als zur Weihnachtszeit. Nach Schätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) steigt das Abfallvolumen zum Weihnachtsfest um bis zu 20 Prozent an, vor allem aufgrund von Geschenkverpackungen. Schon kurz nach dem Auspacken landen Papiere, Folien und Anhänger im Müll und sorgen so jedes Jahr für riesige Abfallberge. Um Weihnachten umweltfreundlicher zu machen, empfiehlt die DUH Verpackungen zu vermeiden, sie wiederzuverwenden und auf den Einsatz von Recyclingmaterialien zu achten. Geschenkpapier sollte unbeschichtet sein, damit es recycelt werden kann. Einen Ratgeber der DUH für das umweltfreundliche Verpacken von Geschenken finden Sie online.
 
Um Weihnachten umweltfreunlicher zu machen, empfiehlt die DUH Verpackungen zu vermeiden, sie wiederzuverwenden und auf den Einsatz von Recyclingmaterialien zu achten. © congerdesign, pixabay.com„Abfallvermeidung sollte das ganze Jahr über oberste Priorität haben, um Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen. Deutschland ist mit über 220 Kilogramm pro Kopf und Jahr Europameister beim Verpackungsabfall. Von Jahr zu Jahr werden hierzulande neue Rekordwerte erreicht. Neben politischen Maßnahmen wie einem Abfallvermeidungsziel, einer Umsetzung der gesetzlichen Mehrwegquote und Abgaben auf sinnlose Wegwerfprodukte, braucht es auch einen Mentalitätswandel. Besonders zur Weihnachtszeit kann jeder seinen Teil dazu beitragen, die Umwelt zu schonen", sagt die Stellvertretende DUH-Geschäftsführerin Barbara Metz.
 
Häufig reicht eine Schleife aus, um ein Geschenk zu dekorieren und auf Klebestreifen zu verzichten. Besonders bei sehr großen Paketen kann so meterweise auf Papier verzichtet werden. Eine Alternative zu Plastikweihnachtsmännern an Kordeln sind Tannenzapfen oder Zweige. Wenn Geschenkpapier zum Einsatz kommt, bieten sich Mehrweglösungen an, etwa die Wiederverwendung bereits genutzter Papiere. Geschenkverpackungen kann man aber auch einfach selber machen: Kunstdruckkalender, Zeitschriften oder schöne Tücher sind eine wunderbare Alternative zu neuem Papier.
 
„Wenn Verbraucher nicht auf neues Geschenkpapier verzichten wollen, ist Papier mit einem hohen Recyclinganteil die bessere Wahl. Verbraucher sollten in diesem Zusammenhang auf den Blauen Engel achten, der ihnen einen hohen Anteil an Recyclingmaterial garantiert. Weil durch die Herstellung von Papierfasern besonders viel Energie, Wasser und Holz verbraucht wird, verringert der Einsatz von Recyclingfasern die Umweltbelastungen", erklärt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.
 
Als besonders kritisch sieht die DUH das immer größere Angebot an Geschenkpapier mit einer Kunststoff- oder Aluminiumbeschichtung. „Verbraucher sollten einen großen Bogen um Papier machen, das mit Lack, Kunststoff oder Aluminium behandelt ist, denn dies behindert das Recycling und trägt dazu bei, dass das Material in der Verbrennung landet. Dadurch gehen wertvolle Ressourcen unwiederbringlich verloren. Aluminiumbeschichtete Papiere sind besonders unökologisch, weil deren Herstellung und Verarbeitung sehr energieintensiv ist. Bei der Förderung von Bauxit zur Aluminiumherstellung kommen giftige Chemikalien zum Einsatz und Naturflächen in Teilen Asiens, Südamerikas und Australiens werden zerstört", kritisiert Fischer.
 
Geschenke, die zur Wiederverwendung geeignet sind, wie beispielsweise ein Mehrweg-Coffee-to-go-Becher, passen nach Ansicht der DUH besonders gut auf den Gabentisch. Mit jeder Wiederbefüllung spart so ein Mehrwegbecher im Vergleich zur Herstellung eines Einweg-Pappbechers fast einen halben Liter Wasser, 0,1 Kilowattstunden Energie und 21 Gramm CO2 ein. Und neben Kaffee passt zur Weihnachtszeit auch Glühwein in den Mehrwegbecher.
 
Den DUH-Ratgeber zum umweltfreundlichen Verpacken von Geschenken finden Sie online.
 
Kontakt: Andrea Kuper, DUH | presse@duh.dewww.duh.de

Lifestyle | LOHAS & Ethischer Konsum, 30.11.2018

     
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