Umwelt | Klima, 01.09.2018
Allianzen der Klimaretter
Es wird Zeit, dass sich Kräfte zusammenschließen
Dieser Sommer hat es erneut gezeigt: Das Klima schlägt immer mehr Kapriolen und es wird Zeit, dass sich Kräfte zusammenschließen, um die Begrenzung der Erderwärmung beherzt anzugehen. forum startet dazu eine neue Serie: Die Klimaretter
Immer mehr Menschen machen sich Sorgen um das Klima. Neue Allianzen entstehen, NGOs und Firmen ziehen gemeinsam an einem Strick und die Bereitschaft zur Aktion wächst. Ein gutes Beispiel: Die europäische Klimaklage einer Gruppe von Umweltorganisationen nimmt immer mehr Fahrt auf und auch in anderen Bereichen, national wie international, regt sich der Kampfgeist bei vielen Menschen und Organisationen.Dabei überrascht die Vielfalt der Akteure und zum Teil auch die Zusammensetzung der Bündnisse. Erfreulich ist auch, dass sich immer mehr Wirtschaftsvereinigungen den Klimaherausforderungen stellen. Deshalb stellen wir in forum ab der kommenden Ausgabe wichtige Akteure und Projekte vor und unterstützen aktiv deren Vernetzung. Als erstes Beispiel zeigen wir Ihnen die WWF Climate Saver und die Aktivitäten eines ausgewählten Teilnehmers aus Italien.
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Sofidel – Ein WWF Climate Saver
Die Sofidel-Gruppe mit Sitz in Porcari in der Provinz Lucca ist einer der weltweit führenden Hersteller von Hygiene- und Haushaltspapier und der erste italienische Hersteller, der sich dem Projekt WWF Climate Savers anschließt. Das Unternehmen verpflichtet sich darin bis 2020:
Mit diesen Aktivitäten hat Sofidel die direkten CO2-Emissionen in die Atmosphäre im Zeitraum von 2009-2016 um 19,1 Prozent reduziert. Die Maßnahmen umfassen Investitionen in Energieeffizienz, die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Ein weiteres wesentliches Handlungsfeld ist die Beschaffung von 100 Prozent Zellstoff mit Zertifizierung (FSC®, FSC Controlled Wood, SFI®, PEFC™). Darüber hinaus arbeitet Sofidel daran, die Wasserressourcen zu schützen und den Verbrauch innerhalb der Produktionsprozesse zu begrenzen (die Wassermenge, die in die Produktionsprozesse gelangt, ist deutlich geringer als der Branchenstandard: 7,0 l/kg gegenüber 15-25 l/kg).
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Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 02/03 2018 - Wasser - Grundlage des Lebens | Bildung erschienen.
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