Garten-PV - Grüner Strom aus eigenem Anbau.

Projektauftakt auf Lanzarote mit Vertretern von Regional- und Inselbehörden

15 Landwirte setzen sich für den Erhalt der traditionellen Anbauweise in Trichterform ein

Stärkung der lokalen Wertschöpfungsketten und Verbindung des ökologischen Weinbaus mit der Tourismusindustrie der Insel - das sind die Hauptziele unseres Lanzarote-Projektes gemeinsam mit der TUI Care Foundation. Eine intensive Kick-off Woche liegt hinter uns, in der die Grundsteine für das Projekt gelegt wurden. Neben zahlreichen Projektmeetings mit dem lokalen Team sowie Projektbeteiligten aus Hotels und Bodegas, war das Highlight der Woche die offizielle Projektpräsentation am Donnerstag im Monumento al Campesino auf Lanzarote. Der Veranstaltungsort hat eine hohe symbolische Bedeutung, da das Bauwerk César Manriques (Architekt und Nachhaltigkeitspionier der Insel) das öffentliche Tribut an die harte Arbeit der Männer und Frauen auf den Feldern von Lanzarote darstellt, die trotz widriger Bedingungen das Vulkanland urbar gemacht und die einzigartige Landschaft La Gerias geschaffen haben.
 
Vertreter aller Projektpartner bei der Auftaktveranstaltung im Monumento al Campesino auf Lanzarote. © Futouris e.V.Die Projektpräsentation erfreute sich großem Interesse und der Anwesenheit hochrangiger Gäste wie dem Inselpräsidenten Pedro San Ginés und dem Minister für Tourismus, Kultur und Sport der Regierung der kanarischen Inseln Isaac Castellano. Zudem waren Vertreter der TUI Care Foundation, Futouris, blueContec und Senderismo Lanzarote anwesend, um das Projekt vorzustellen. Weinbauern, Winzer, Mitglieder von Grevislan, TUI Destination Experience Lanzarote und Vertreter von Hotels nahmen an der Veranstaltung teil und kamen in Form von Statements zu Wort.
 
Der Präsident des Cabildo de Lanzarote Pedro San Ginés, Gastgeber des Events, hob die weltweite Besonderheit der Landschaft von La Geria hervor. Sie ist Kulturgut und Vorzeigebeispiel für den Wert der Arbeit und der lebendigen Geschichte Lanzarotes. Isaac Castellano betonte zudem den Mehrwert des Weins und der lokalen Gastronomie mit der Aufwertung der Landschaft und der Arbeit der Weinbauern.
 
Die einzigartige Anbauweise in Trichterform in La Geria. © Futouris e.V.Momentan sind 15 Landwirte mit insgesamt 20 Fincas am Projekt beteiligt, die sich für den Erhalt der traditionellen Anbauweise in Trichterform in La Geria einsetzen. Die Worte der Landwirtin Ascensión Robayna bringen die Motivation der Weinbauern auf den Punkt: "Die einzige Möglichkeit die Umwelt von La Geria zu schützen und das Biosphärenreservat zu erhalten ist die Form des ökologischen Weinanbaus". Rafael Morales, Präsident lokalen Weinregulierungsstelle, bekräftigte die Unterstützung der Weinbauern in dem Projekt. „Die individuelle Beratung in ökologischen Anbaupraktiken bringt den Bauern einen Zusatznutzen und die Möglichkeit, die Weinqualität weiter zu steigern." Ein Trend hin zu mehr ökologischem Anbau auf der Insel zeichnet sich bereits jetzt ab. Bei der letzten Ernte konnte die Menge der ökologischen Trauben bereits verdoppelt werden.
 
Die Bodegas (Winzereien), die heute bereits ökologische Weine anbieten und am Projekt mitwirken sind: Los Bermejos, Vega de Yuco und La Geria. Alle drei zeigten großes Engagement für die Herstellung ökologischer Weine. Herausforderung ist die sehr geringe Bekanntheit ökologischer Weine auf der Insel, welche durch die Verbindung mit dem Tourismussektor und Promotionsmaßnahmen für ökologisch erzeugte Weine gesteigert werden soll. Durch die Zusammenarbeit mit den lokalen Hotels Seaside Los Jameos Playa, Flamingo Beach und Lava Beach soll die Promotion der Weine angekurbelt und dem Gast die besondere Kultur La Gerias näher gebracht werden.
 
Jost Neumann, Repräsentant der TUI Care Foundation, fasst das Projektziel folgendermaßen zusammen: „La Geria ist ein Ort, wo Natur und Mensch eine einzigartige Landschaft geschaffen haben und wo wir die Erhaltung der Trichterlandschaft, die Artenvielfalt aber auch die Rentabilität des ökologischen Weinanbaus durch Werbekampagnen in Hotels sicherstellen müssen."
 
Kontakt:
Anja Renner, Futouris e.V. - die Nachhaltigkeitsinitiative | Anja.Renner@futouris.orgwww.futouris.org

Quelle: Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig



     
        
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