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Die Zuckerindustrie in Guatemala gibt ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele für 2025 bekannt

Die Vorsätze sollen das kontinuierliche Wachstum der Unternehmen fördern und Menschen, den Planeten sowie Wohlstand in den Fokus nehmen.

Lesen Sie zur Sugar for Good-Kampagne auch das forum Interview mit Henning Droege, dem Leiter für internationale Angelegenheiten des gualtemaltekischen Zuckerverbandes (ASAZGUA).
Die Zuckerindustrie Guatemalas hat die Kampagne Sugar for Good gestartet, in der sie sich bis 2025 zur Erfüllung von neun Nachhaltigkeits-Vorsätzen verpflichtet. Alle diese Vorsätze stehen in direkter Verbindung mit den United Nation's Sustainable Development Goals (SDGs). Das Ziel ist es, kontinuierliches Wachstum und Innovation zu fördern und gleichzeitig die soziale und ökologische Nachhaltigkeit im Kern ihres Geschäfts zu erhalten. 

Mit der Kampagne Sugar for Good wollen die elf Zuckerfabriken, welche die Zuckergesellschaft (ASAZGUA) Guatemalas bilden zusammen mit ihren Partnerorganisationen Fundazucar (eine Stiftung von Zuckerproduzenten), Cengicaña (eine Forschungseinrichtung für Zuckerrohr) und Expogranel (ein Exportterminal für Zucker) die operativen Vorteile der Zuckerpr
oduktion mit der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Entwicklung des Landes verbinden. 
Die gesetzten Ziele sollen die Produktivität und Innovation steigern, 2.000 Arbeitsplätze durch die technische Ausbildung von Rohrschneidern schaffen und so helfen, die Armut des Landes zu beenden. Außerdem soll das Umweltmanagement durch die 100-prozentige Wiederverwendung des Abwassers sowie die Verringerung der Verbrennung von Zuckerrohr um 50 Prozent verbessert werden. Darüber hinaus verpflichtet sich ASAZGUA dazu zur allgemeinen Verbesserung der öffentlichen Gesundheit beizutragen und sich für den Aufbau von Gemeinden einzusetzen, indem sie unter anderem eine Million Frauen in den Bereichen Ernährungssicherheit und Gesundheitsvorsorge stärken und ausbilden wollen. 


Zum Vergrößern (PDF) bitte auf die Graphik klicken. © Sugar for Good
"Der Fortschritt, den die Zuckerindustrie Guatemalas seit ihrer Gründung gemacht hat, macht diese zu einem Wirtschaftsmotor, einem Katalysator für nachhaltige Anbau- und Verarbeitungspraktiken sowie einem starken Antreiber der sozialen Entwicklung ", sagte Luis Miguel Paiz, General Manager bei ASAZGUA. "Unsere Agenda für 2025 enthält ambitionierte Ziele, die dazu beitragen sollen, dass wirtschaftlicher, sozialer und technologischer Fortschritt im Einklang mit der Natur steht und weiterhin produktive Arbeitsplätze in jeder Phase des Zuckerentwicklungsprozesses geschaffen werden, wodurch ein integratives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum gefördert wird". 

Die Zuckerindustrie Guatemalas ist in den 60 Jahren ihrer Tätigkeit weltweit für ihre Qualität, Effizienz und Innovation bekannt geworden. Derzeit ist Guatemala der viertgrößte Exporteur von Zucker weltweit (der zweitgrößte in Lateinamerika) und das drittproduktivste Land der Welt. Der Zuckersektor des Landes schafft mehr als 80.000 direkte und 410.000 indirekte Arbeitsplätze und generiert Exporte von bis zu 1 Milliarde US-Dollar. 

"Die ehrgeizigen Vorsätze der guatemaltekischen Zuckerindustrie zeugen von ihrem anhaltenden Engagement, ein weltweit führendes Unternehmen zu sein", sagte José Orive, Executive Director der International Sugar Organisation (ISO). "Die Industrie hat sich bewährt, indem sie Zuckerrohrbagasse, einen Abfall der Zuckerproduktion, als erneuerbare Energiequelle in Guatemala genutzt hat. Diese macht mittlerweile bis zu 32 Prozent der Stromversorgung des Landes aus. Als Pionier der Anreicherung von Zucker mit Vitamin A, dem erfolgreichsten Mikronährstoffprogramm in der Geschichte der Menschheit, ist Guatemala seit mehr als 30 Jahren ein Vorbild für die Adressierung von Ernährungsbedürfnissen der sich entwickelnden Gemeinden und trägt zur Beseitigung von Kinderblindheit und der Verbesserung der Gesundheit von stillenden Müttern bei." 

Guatemala produziert jährlich über 2,8 Millionen Tonnen Zucker, er ist damit das wichtigste landwirtschaftliche Exportprodukt des Landes. In den letzten fünf Jahren hat Guatemala mehr als 9 Millionen Tonnen Zucker in die ganze Welt exportiert und so die Branche als starke Ertragssäule für wirtschaftlichen Wohlstand und Fortschritt für die Region positioniert. 

Über Sugar for Good 
Die Kampagne Sugar for Good, die von der Zuckergesellschaft (ASAZGUA) Guatemalas und ihren Partnerorganisationen - Fundazucar, Cengicaña und Expogranel - ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die operativen Vorteile der Zuckerproduktion mit seinen positiven Auswirkungen mit den Bereichen zu verbinden, welche für die ökologische und soziale Verantwortung relevant sind. Sugar for Good will die Rolle der Industrie bei der Schaffung von Arbeitsplätzen, der Erhaltung der natürlichen Ressourcen, der Erzeugung von sauberer Energie und dem Aufbau einer Gemeinschaft, neben weiteren Vorteile für das Land und seine Bürger hervorheben. Für mehr Informationen über Sugar for Good besuchen Sie www.sugarforgood.com

Über ASAZGUA  
ASAZGUA ist die Abkürzung für den guatemaltekischen Zuckerverband, der 1957 von den 11 Zuckerfabriken Guatemalas gegründet wurde. Diese widmen sich unter anderem der Produktion und Verarbeitung von Zucker, erneuerbaren Energien und Ethanol. ASAZGUA hat drei technische Organisationen, die sich auf Forschung, Zuckerrohr-Export und soziale Verantwortung spezialisiert haben. Nach Angaben der Internationalen Zuckerorganisation (ISO) ist Guatemala der viertgrößte Exporteur von Zucker in der Welt und der zweitgrößte Lateinamerikas und gleichzeitig das drittgrößte Land unter den Zuckerrohrproduzenten. Zucker ist das wichtigste landwirtschaftlich-industrielle Produkt, das von Guatemala exportiert wird. Mittlerweile haben die Exporte 1 Milliarde US-Dollar überschritten. Zudem schafft die Industrie mehr als 80.000 direkte und mehr als 410.000 indirekte Arbeitsplätze pro Jahr. Für mehr Informationen über ASAZGUA besuchen Sie www.azucar.com.gt.  

Medienkontakte
ASAZGUA, Lorena Flores | lflores@azucar.com.gt 
EDELMAN, Jacqueline Finke | jacqueline.finke@edelman.com  

Lifestyle | Essen & Trinken, 07.08.2018

     
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