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Plastikfrei fliegen & umweltfreundlich genießen

Tipps für nachhaltiges Reisen

Sonnencreme, Plastikmüll, Wasserverschwendung & Co. – die schönste Zeit des Jahres hat auch ihre Haken. Millionen von Urlaubsreisen pro Jahr fügen der Umwelt dauerhaften Schaden zu. Wie Reisende mit kleinen Tipps in der Summe Großes bewirken können und so ihren ökologischen Fußabdruck auch unterwegs reduzieren, weiß die Reise-Expertin der Europäischen Reiseversicherung.
 
1. Nachhaltig fliegen
Reisende können mit kleinen Tipps in der Summe Großes bewirken und so ihren ökologischen Fußabdruck auch unterwegs reduzieren. © pasja1000, pixabay„Mehr als ein Kilogramm Abfall hinterlässt ein Passagier durchschnittlich pro Flug. Das sind knapp 5,8 Milliarden Kilogramm Müll pro Jahr, die rein auf Flugreisen zurückzuführen sind", weiß die Expertin. „Hinzu kommt, dass sich laut der Branchenvereinigung IATA der Kabinenmüll in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren noch einmal verdoppeln könnte." Um dem entgegenzuwirken, können Reisende bereits mit kleinen Dingen Großes bewirken. Birgit Dreyer hat folgende Tipps für Passagiere, die plastikfrei und umweltfreundlich fliegen möchten:
  • Mehrwegflasche aus Edelstahl oder Glas und für exotischere Ziele mit abnehmbarem Wasserfilter mitnehmen.
  • Bei Bedarf die plastikfreie Trinkflasche mit einer eigenen Tasse aus demselben Material ergänzen.
  • Praktisch ist auch die klassische Brotdose: Diese befüllen Fluggäste ganz einfach mit eigenem Proviant oder verstauen verpackungsfrei die gekauften Snacks vom Flughafen.
Wer dann noch sein eigenes Holzbesteck im Gepäck hat und sein Ticket digital am Smartphone mitnimmt, ist gut gerüstet für die umweltfreundlichere Flugreise.
 
2. Nachhaltig entspannen
Doch nicht nur in der Luft bereitet (Plastik-) Müll Probleme, auch die Urlaubsländer kämpfen mit Recycling, Wasserverschwendung und Verschmutzung. Mit einigen kleinen Kniffen können Reisende auch vor Ort ihren Urlaub mit gutem Gewissen genießen. Da die Müllentsorgung besonders für entlegene Reiseziele und Inseln eine Herausforderung darstellt, sollten Urlauber darauf achten, so wenig Plastik wie möglich zu hinterlassen. So können beispielsweise vermeintliche Kleinigkeiten, wie Kosmetikprodukte in wiederverwendbaren Fläschchen von zu Hause mitzubringen oder der Verzicht auf Strohhalme, einen Unterschied machen. Ebenso ist es beim Shoppen in Souvenirläden oder auf dem Markt: Gut ausgerüstet mit einem mitgebrachten Jutebeutel, ist die Plastiktüte überhaupt nicht mehr notwendig. Neben diesen Tipps sollten grundsätzliche Verhaltensregeln beachtet werden: Keinen Müll in der Natur hinterlassen und nur Strände und Häfen aufsuchen, die aktiv zum Umweltschutz beitragen.
 
3. Nachhaltig übernachten und erkunden
Um Wasser einzusparen, können Gäste im Hotel das Personal bitten, die Bettwäsche und Handtücher nicht täglich zu wechseln. Oder sie suchen sich direkt vorab eine als nachhaltig zertifizierte Unterkunft, die hohen Wert auf ökologische, soziale und ökonomische Standards legt. Wer die Gegend erkunden möchte, entscheidet sich für die umweltfreundliche Variante der Fortbewegung mit Bus oder Zug, anstatt mit dem eigenen Mietwagen. Urlauber, die sich darüber hinaus engagieren möchten, recherchieren vorab oder nach der Reise, welche sozialen oder ökologischen Projekte sie unterstützen könnten.
 
4. Nachhaltig sonnen
Sonnenschutz gehört für jeden Sommerurlaub ins Gepäck. Doch was den Körper schützt, schadet der Umwelt. „Durch das Baden im Meer gelangen jährlich knapp 14.000 Tonnen Sonnencreme in die Ozeane", so die Reiseexpertin. Chemische UV-Filter gefährden selbst in geringer Konzentration Korallenriffe und bringen das komplette Ökosystem in Gefahr. Hinzu kommen die gefährlichen Mikroplastikpartikel, die in vielen Cremes enthalten sind. Deshalb rät Birgit Dreyer zu umweltfreundlichen und biologisch abbaubaren Alternativen, die auf mineralische Filter setzen.
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Kontakt: Sabine Muth, Europäische Reiseversicherung | presse@erv.de | www.erv.de   



     
        
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