Lifestyle | Essen & Trinken, 25.07.2018
Verantwortung von Anfang an
Als erster großer Tafelschokoladehersteller bezieht Ritter Sport für das gesamte Sortiment ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao.
„Unser Handeln ist geprägt von Achtung und Wertschätzung gegenüber Mensch und Umwelt", so hat es sich die Alfred Ritter GmbH & Co. KG in ihr Leitbild geschrieben. Für den Hersteller der bekannten Ritter Sport Schokoladenquadrate beginnt das bereits am Anfang der Wertschöpfungskette: in den Ursprungsländern des Kakaos.
Als erster großer Tafelschokoladehersteller bezieht Ritter Sport deshalb für das gesamte Sortiment ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao. Kakao also, der unter nachhaltigen Bedingungen angebaut und verarbeitet wurde. Das dient dem Schutz natürlicher Ressourcen ebenso wie einer gerechteren Bezahlung der Bauern und Arbeiter im Kakaoanbau.
Kakao wächst vielfach in Entwicklungsländern. Mehr als fünf Millionen Familien bauen in diesen Ländern meist auf sehr kleinen Plantagen und oftmals unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen Kakao an. Die fortschreitende, illegale Entwaldung vor allem in Afrika stellt das drängendste ökologische Problem dar. Armut und missbräuchliche Kinderarbeit gelten als die größten sozialen Herausforderungen. Das haben inzwischen auch viele kakaoverarbeitende Unternehmen erkannt und setzen verstärkt auf eine nachhaltige Gestaltung ihrer Wertschöpfungskette.Als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit kann mit Fug und Recht Ritter Sport gelten. Während bei dem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2018 ausgezeichneten Familienunternehmen bereits 100 Prozent des Kakaos nachhaltig sind, liegt nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao in den in Deutschland verkauften Süßwaren insgesamt aktuell bei 55 Prozent[1].
„Unser Kakao" – die Ritter Sport Kakao-Sourcing-Strategie
Neben dem Einkauf von UTZ- und Fairtrade-zertifiziertem Kakao am Weltmarkt setzt der Mittelständler vor allem auf den Direktbezug. Das heißt, Ritter Sport kennt die Bauern und Kooperativen, die den Kakao anbauen und liefern, und kann so Einfluss auf die sozialen und ökologischen Bedingungen vor Ort nehmen. Eine Art Prototyp dieses Direktbezugs ist das Cacao-Nica Programm, mit dem sich Ritter Sport seit fast 30 Jahren für nachhaltigen Kakaoanbau engagiert. Inzwischen zählen rund 20 Kooperativen und über 3.500 Bauern zu den Cacao-Nica Partnern.
Das Prinzip des Direktbezugs setzt Ritter mittlerweile auch in anderen Regionen der Welt wie zum Beispiel in der Elfenbeinküste, einem der wichtigsten kakaoproduzierenden Länder, um. Rund 60 Prozent des gesamten Kakaos, den Ritter Sport verarbeitet, stammen aktuell aus solch langfristig angelegten Partnerschaften. Und es sollen noch mehr werden. Um größtmögliche Transparenz zu erreichen, arbeitet man bei Ritter intensiv daran, weitere direkte Lieferkontakte zu knüpfen.
Mittelfristig soll der Anteil des den Weltmarkt bezogenen Kakaos auf ein Minimum reduziert werden. Dazu beitragen wird auch die eigene Kakaoplantage von Ritter Sport. Auf El Cacao baut das Unternehmen selbst zertifiziert nachhaltigen Kakao an. In wenigen Jahren – der Vollertrag wird für 2025 erwartet – werden etwa 25 Prozent des Bedarfs an Kakaomasse von Ritter Sport dadurch gedeckt. Mit nachhaltigen Anbaumethoden, sicheren, gut bezahlten Arbeitsplätzen und einer innovativen Mechanisierung soll El Cacao außerdem neue ökologische und soziale Standards im Kakaoanbau setzen.[1] Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V., 20.04.2018.
Quelle: Alfred Ritter GmbH & Co. KG
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