Garten-PV - Stromkosten um fast 80 Prozent gesenkt!

Faire Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

Geflüchtete benötigen Unterstützung

Um die eigenen Rechte als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer zu kennen und gegebenenfalls einfordern zu können, benötigen Geflüchtete Unterstützung. Im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird zu diesem Zweck eine bundesweite Beratungsstruktur „Faire Integration" aufgebaut.
 
Geflüchtete benötigen eine faire Integration in den Arbeitsmarkt. © geralt / pixabay.comDiese bietet geflüchteten Personen Beratung bei Fragen zu Arbeitsbedingungen sowie ihren Rechten und Pflichten im Arbeits-, Ausbildungs- oder Praktikumsverhältnis. Faire Integration wird in den einzelnen Bundesländern von unterschiedlichen Trägern durchgeführt (Kontakte auf www.netzwerk-iq.de). Das Beratungsangebot soll insgesamt einen Beitrag zur fairen Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten leisten.
 
„Es ist gut und wichtig, dass Geflüchtete in dem Prozess der Integration auf vielfältige Weise unterstützt werden. Die Arbeitswelt ist dabei ein ganz zentraler Bereich. Menschen mit Fluchthintergrund sollen in Deutschland zu fairen Bedingungen arbeiten können, ohne dass sie im Verhältnis zu anderen Beschäftigtengruppen schlechter gestellt werden." (Jochen Empen, Projektleiter Support Faire Integration)
 
Hintergrund:
Immer mehr Geflüchtete in Deutschland nehmen eine Arbeit auf. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen und ausschließlich geringfügig Beschäftigten aus den acht Asylhauptherkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) ist im März 2018 auf ca. 289.000 gestiegen (IAB: Zuwanderungsmonitor, Mai 2018). Gleichzeitig lag im Mai die Zahl der als arbeitssuchend registrierten Geflüchteten bei 487.000 (Bundesagentur für Arbeit: Fluchtmigration, Mai 2018). Man kann also davon ausgehen, dass die Zahl der Beschäftigten mit Fluchthintergrund in den kommenden Jahren weiter steigen wird, unabhängig davon, wie sich die Zahl der gestellten Asylanträge in Deutschland entwickelt. Viele Menschen mit Fluchthintergrund sind im Niedriglohnbereich tätig. Aufgrund ihrer spezifischen Situation sind Geflüchtete generell besonders gefährdet, in prekäre Beschäftigungsverhältnisse zu geraten. Unkenntnis über die geltenden Rahmenbedingungen und Unterstützungsstrukturen in Deutschland, ein nicht verfestigter Aufenthaltsstatus sowie eine prekäre finanzielle Lage erhöhen zudem die Gefahr, Opfer von Ausbeutung und Benachteiligung zu werden.
 
Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)"
Auf Bundesebene wird das Förderprogramm über das IQ Multiplikatorenprojekt Transfer (MUT IQ) organisiert. MUT IQ besteht aus ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH, Köln, und der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V., Düsseldorf.
 
Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)" zielt auf die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Erwachsenen mit Migrationshintergrund ab. Daran arbeiten bundesweit Landesnetzwerke, die von Fachstellen zu migrationsspezifischen Schwerpunktthemen unterstützt werden. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).
 
Kontakt:
Irma Wagner, ebb Entwicklungsgesellschaft für berufliche Bildung mbH


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Frau Reiche – es reicht!

forum 03/2026

  • Resilienz
  • Klimafinanzierung
  • Wald
  • Startups
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
20
JUN
2026
Woche des Wasserstoffs 2026 (#WDW2026)
Wasserstoff verbindet
deutschlandweit
30
JUN
2026
Circular Tech Hub
Europe’s Largest Tech, Startup & Digital Investment Event
14055 Berlin
28
SEP
2026
Zertifikatskurs „Sustainability Management“
Wir verbinden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit!
95447 Bayreuth
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Megatrends

Deutsche wünschen starke Führung
Christoph Quarch analysiert die neue Sehnsucht nach Macht und Herrschaft
Lassen Sie sich begeistern von einem Buch, das Hoffnung macht.
Garten-PV - Den besten Stromtarif gibt es im Garten.

Jetzt auf forum:

Teamgeist und Zusammenhalt

VerpackDG: Über §26 mehr europäisches Recycling fördern

Jean Ziegler: Unermüdlicher Kämpfer für das Recht auf Nahrung

Alles beginnt jetzt. Auf der Straße. Im Kopf. Im Herzen.

Neuer Marktplatz für Kreislaufwirtschaft in Planung

Lebensmitteltaugliche Rezyklate aus dem Gelben Sack – Interzero leistet Pionierarbeit

DGNB entwickelt neues Zertifizierungssystem für Bestandsquartiere

CBD im Alltag: Fünf Anwendungsformen und ihre Eigenheiten

  • Klimabündnis Ebersberg-München
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • 66 seconds for the future
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • circulee GmbH
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • NOW Partners Foundation
  • ZamWirken e.V.
  • WWF Deutschland
  • TÜV SÜD Akademie
  • Global Nature Fund (GNF)
  • SUSTAYNR GmbH
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • Engagement Global gGmbH