Lifestyle | LOHAS & Ethischer Konsum, 05.06.2018
Smartphones - zum Wegwerfen viel zu schade
Tipps zu einer nachhaltigen Smartphone-Nutzung anlässlich des Weltumwelttag am 05. Juni
"Computerhilfe" hilft, Lebensdauer des Smartphones zu verlängern/Telekom bietet weitere Services zur nachhaltigen Handynutzung/Am 5. Juni ist Weltumwelttag
Fast 23 Millionen Smartphones wurden im vergangenen Jahr allein in Deutschland abgesetzt. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Gerätes beträgt laut Global E-Waste Monitor 2017 nur 18 Monate. Gleichzeitig hat die Bevölkerung 2016 weltweit 44,7 Millionen Tonnen Elektroschrott produziert, nur 20 Prozent davon wurden laut Global E-Waste Monitor 2017 offiziell eingesammelt und recycelt. Das hat Folgen für die Umwelt. Manche Handybesitzer denken deshalb um und nutzen ihr Smartphone lieber etwas länger. Die Computerhilfe, ein Service der Telekom, unterstützt dabei."Oft ist es nicht notwendig, sein Smartphone bereits nach anderthalb Jahren zu ersetzen", sagt Thomas Mett-Winter von der "Computerhilfe". "Wenn man einige wichtige Dinge beachtet, ist es möglich, die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit seiner Geräte wesentlich zu verlängern." Was tun, damit der Akku nicht in die Knie geht, oder das Display zerbricht? Vorbeugen. Die "Computerhilfe" der Telekom berät zu allen Fragen mit entsprechenden Tipps:
- Wichtigster Tipp: Handyhülle nutzen! Die häufigste Ursache für das vorzeitige Ende eines Gerätes ist nämlich ein zerbrochenes Display.
- Akku nicht über Nacht laden: Dadurch wird der Akku permanent weitergeladen, um kleinste Ladungsschwankungen auszugleichen. Das macht ihn kaputt.
- Nicht in die Sonne legen: Zu viel Hitze durch Sonneneinstrahlung schadet dem Gerät
- Keinen Glasreiniger verwenden: Das zerstört das Display
- Nicht gemeinsam mit Schlüsseln oder Geld lagern: Das verhindert lästige und hässliche Kratzer
Trotz aller Sorgfalt und Vorsicht ist es dann doch passiert: Das Display gebrochen, der Akku am Ende. Für solche Fälle, oder wenn das Smartphone tatsächlich nicht mehr brauchbar ist, bietet die Deutsche Telekom eine Reihe von Services, die dabei helfen, wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und die Umwelt zu schonen. Immerhin enthalten Smartphones Metalle wie Gold, Silber, Platin oder Seltene Erden. Smartphone-Besitzer haben die folgenden Möglichkeiten, mit ihrem nicht mehr genutzten Gerät sinnvoll umzugehen:
- Reparieren: In Kooperation mit dem Dienstleister Reparando bietet die Telekom einen mobilen Handy-Reparatur-Service. Hierbei kommen Experten direkt ins Büro oder nach Hause und reparieren das defekte Gerät nach Möglichkeit.
- Verkaufen: Handybesitzer können ihre Alt-Geräte online oder im Telekom-Shop verkaufen. Die Telekom bereitet sie auf und verkauft sie weiter.
- Spenden: Das Handysammelcenter der Telekom gibt ausrangierten Geräten eine zweite Chance. Die Erlöse aus dem Verkauf spendet die Telekom an gemeinnützige Organisationen und fördert so verschiedene Projekte.
- Rund 22.958.000 Smartphones wurden 2017 in Deutschland verkauft
- Das entspricht einer Steigerung um 2091 Prozent gegenüber 2007
- 42 Prozent der Nutzer in Deutschland tauschen ihr Smartphone innerhalb von zwei Jahren
- Neben der Mülldeponie ist die Schublade die wahrscheinlichere Endstation. Etwa 80 Prozent der Deutschen lagern dort mindestens ein unbenutztes Gerät - insgesamt sind es etwa 124 Millionen
- Smartphones enthalten zahlreiche Stoffe aus Konfliktregionen. Coltan/Tantal), Wolfram, Zinn, Gold
- Die Gewinnung der Stoffe ist darüber hinaus mit Umweltbelastungen verbunden
Quellen
- Statista 2017, Global E-Waste Monitor 2017, BITKOM
- www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/124-Millionen-Alt-Handys-liegen-ungenutzt-herum.html
Die Computerhilfe der Telekom bietet Kunden unkompliziert Hilfe für PC und Smartphone. Der monatlich buchbare Service inkludiert die fachgerechte Beratung per Telefon, Fernwartung sowie einen Vor-Ort-Service. Mehr Informationen zu den verfügbaren Servicepaketen finden Sie unter www.telekom.de/computerhilfe.
Einen weiteren lesenswerten Beitrag zu diesem Thema lesen Sie im Blog der Telekom: Raus aus der Schubladenfalle
Quelle: Deutsche Telekom AG
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