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Ausbildung im Tourismus

Die ersten Stipendiatinnen der TUI Academy in Windhoek starten ins Berufsleben

Im Gemeinschaftsprojekt „Tourism Academy im NFA Girls Centre Windhoek" haben die ersten Stipendiatinnen ihr Abschlussdiplom erhalten. Gleichzeitig wurde das Projekt um ein Jahr verlängert und weitere junge Frauen können mit Förderung der TUI Care Foundation eine Ausbildung im Tourismus beginnen. Ziel des Projektes der TUI Care Foundation, der Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Tourismusbranche Futouris e.V. und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist es, jungen Fußballerinnen am NFA Girls Centre eine Ausbildung im Hotelfach zu ermöglichen und damit ihre beruflichen Chancen zu verbessern.
 
Melissa Eises ist 21 Jahre alt und wohnt gemeinsam mit ihrer Mutter und den Geschwistern im Township Katutura am Rande von Namibias Hauptstadt Windhoek. Weil sie ohne Schulabschluss wenig Aussichten auf einen guten Arbeitsplatz hatte, aber gleichzeitig begeisterte Fußballspielerin war, bewarb sich Melissa auf einen Platz am „NFA Girls Center" des Namibischen Fußballverbandes. Unterstützt durch die „Sport für Entwicklung"-Programme der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konnte sie sich 2017 zusammen mit 11 weiteren jungen Frauen für ein Ausbildungsstipendium der TUI Care Foundation qualifizieren.
 
Den ersten fünf Stipendiatinnen wurde nun ihr Abschlussdiplom verliehen. Die anderen Teilnehmerinnen schließen noch laufende Praktika ab und werden ihr Diplom im Juli 2018 erhalten. „Gut ausgebildete Fachkräfte im Tourismus werden in Namibia gesucht, deshalb wird der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung den Teilnehmerinnen sehr gute Berufschancen eröffnen" so Thomas Ellerbeck, Chairman of the Board der TUI Care Foundation. Dies bestätigt die Erfahrung der jungen Frauen: Bereits die Hälfte hält schon jetzt einen ersten Arbeitsvertrag für eine Beschäftigung im Hotelfach in den Händen. Melissa Eises kann direkt im Anschluss an die Ausbildung eine Festanstellung in einem renommierten Hotel in Windhoek als Junior Duty Manager antreten. Dort hat sie großen Spaß daran, einfach sie selber zu sein und sicherzustellen, dass die Gäste im Hotel einen schönen Aufenthalt haben. Nebenbei spielt sie weiter leidenschaftlich gern Fußball und macht Pläne für die Zukunft: „Es ist ein großartiges Gefühl, meiner Familie etwas zurückgeben zu können und sie finanziell zu unterstützen. Ich kann Lebensmittel einkaufen und meinen jüngeren Geschwistern etwas Taschengeld geben. Hier habe ich gelernt, dass es sich lohnt seine Träume zu verfolgen und dran zu bleiben.”
 
Futouris
Das natürliche und kulturelle Erbe unserer Welt bewahren und den Tourismus nachhaltiger gestalten – dafür steht die 2009 gegründete Nachhaltigkeitsinitiative Futouris e.V.. Gemeinsam entwickeln die bei Futouris engagierten Unternehmen Modellprojekte und Innovationen, die für mehr Verantwortung und Nachhaltigkeit im Tourismus stehen. Mitglieder des gemeinnützigen Vereins sind Mittelständler und Marktführer, nationale wie internationale Unternehmen – was sie vereint, ist ein gemeinsamer Spirit. Sie wirken nicht nur vor Ort in den Destinationen, sondern setzen die Ergebnisse auch im eigenen Unternehmen in die Praxis um. Um die höchsten Standards bei der Qualifizierung der weltweit aufgestellten Projekte zu gewährleisten, wird Futouris von einem international besetzten Wissenschaftsbeirat unterstützt, der beratend bei der Projektentwicklung mitwirkt und die Projekte akkreditiert. Der Deutsche Reiseverband (DRV) sowie der Österreichische Reiseverband (ÖRV) unterstützen die Ziele von Futouris und engagieren sich aktiv im Rahmen einer Schirmherrschaft.
 
Kontakt: Futouris e.V. | info@futouris.org | www.futouris.org

Quelle: Futouris---Tourismus.-Gemeinsam.-Zukunftsfaehig

Lifestyle | Sport & Freizeit, Reisen, 28.05.2018
     
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