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Integration im Arbeitsmarkt: Unternehmensinitiative setzt sich für Geflüchtete ein

Die UnternehmensGrün-Mitglieder VAUDE und Brauerei Härle fordern Bleiberecht für Geflüchtete mit festem Arbeits- und Ausbildungsplatz

Wirtschaft setzt sich für Geflüchtete ein. © Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg
Bergsportausrüster und UnternehmensGrün-Mitglied VAUDE ist dem politischen Aufruf nach Integration im Arbeitsmarkt gefolgt und hat 12 Geflüchtete fest angestellt. Mittlerweile sind alle eingearbeitet, leisten ihren Beitrag im Unternehmen und sind sozial integriert. Nun droht sieben Mitarbeiter_innen die Abschiebung. "Wir haben Verantwortung übernommen und viel Zeit und Geld investiert. Nun sollen wir die Arbeitskräfte, die wir dringend brauchen, wieder verlieren. Das wäre für uns ein hoher wirtschaftlicher Schaden, ganz zu schweigen von der menschlichen Katastrophe. Wir wollen nicht länger Spielball der Politik sein”, so Antje von Dewitz, VAUDE Geschäftsführerin. 

Deshalb startete VAUDE gemeinsam mit dem UnternehmensGrün-Mitglied Brauerei Härle eine Initiative, der sich innerhalb weniger Wochen über 80 Betriebe und drei Verbände aus Baden-Württemberg anschlossen. Insgesamt beschäftigen sie über 540.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wovon mehr als 2.000 Geflüchtete in fester Anstellung oder Ausbildung sind. Gemeinsam setzen sie sich nun für ein Bleiberecht geflüchteter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit festem Arbeits- oder Ausbildungsplatz ein. 

Am 19. April traf sich die Unternehmens-Initiative unter der Federführung von Antje von Dewitz und Gottfried Härle, Vorstand von UnternehmensGrün und Inhaber der Brauerei Härle, mit dem baden-württembergischen Innenminister Thomas Strobl in Stuttgart, um persönlich über ihre Forderungen zu diskutieren. 
 
Weitere Informationen:
Kontakt: Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün e.V., Bundesverband der grünen Wirtschaft
reuter@unternehmensgruen.de | www.unternehmensgruen.de


     
        
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