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„Ein Mädchen großzuziehen ist so, als ob man den Garten des Nachbarn bewässert.“

Besonders in Indien sind Frauen und Mädchen tagtäglich Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt.

Ein Tag, der länderübergreifend daran erinnert, dass Frauen noch immer nicht die Gleichberechtigung erfahren, die ihnen zusteht. Besonders in Indien sind Frauen und Mädchen tagtäglich Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt. Die ANDHERI HILFE setzt sich in den Ländern Indien und Bangladesch daher ganz konkret dafür ein, die Gendergerechtigkeit zu stärken und Frauen effektiv zu schützen.  

© ANDHERI HILFE e.V.
Frauen und Mädchen in Indien und Bangladesch sind die wichtigste Zielgruppe der ANDHERI HILFE: Zum einen, weil sie auch heute vielfach noch extrem diskriminiert und benachteiligt sind, zum anderen, weil sie die wertvollsten Vorreiterinnen für positive Entwicklungen in Familie und Gesellschaft sind. Und das, obwohl Indien immer noch als das gefährlichste Land für Mädchen und Frauen gilt. Misshandlungen und Vergewaltigungen sind keine Einzelfälle, sondern grausamer Alltag.  Aus Furcht vor Mitgiftzahlungen bei der Hochzeit, lassen viele Eltern weibliche Föten abtreiben oder (auch das ist in einigen Regionen noch gängige Praxis) lassen Mädchen nach der Geburt töten. Im Kindes- und Jugendalter werden die Mädchen im Vergleich zu den Jungen meist vernachlässigt. So wird in deren  Ernährung, Gesundheit und Ausbildung der Töchter häufig weniger investiert, als für die Söhne.               

Ein Mädchen großzuziehen ist so, als ob man den Garten des Nachbarn bewässert", sagt ein indisches Sprichwort.                 

Stärkung und Emanzipation von Frauen und Mädchen sind in den Projekten der ANDHERI HILFE seit langem ein wichtiges Thema, bei dem bislang viel erreicht werden konnte. Denken wir an die Schaffung einer eigenen Gewerkschaft für Hausangestellte in Chennai oder die Rettung tausender weiblicher Babys vor der Mädchentötung. In vielen Dörfern, in denen die Mädchentötung früher gang und gäbe war, ist diese Praxis heute beendet.                             

Doch die Hilfe ist noch immer relevant. Was es bedeutet eine Frau in Indien zu sein erklärt die ANDHERI HILFE auf ihrem neuen Blog.
Das Jahr 2018 steht für die ANDHERI HILFE ganz unter dem Themenfokus „Frauen und Mädchen". Besonders rund um den Weltfrauentag ruft die Organisation dazu auf, ihre Projekte zur Frauenförderung zu unterstützen.

Die ANDHERI HILFE ist eine unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in Bonn. Sie ist aus einer Privatinitiative – gegründet von Rosi Gollmann – für Waisenkinder in Andheri bei Mumbai (damals Bombay) entstanden und arbeitet seit 1967 als gemeinnütziger Verein. Heute erreicht sie in über 7.000 Dörfern und Slums in Indien und Bangladesch mehr als 700.000 Menschen, die von Armut und Diskriminierung extrem betroffen sind. Ihnen die notwendige Starthilfe zu geben, damit sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und verändern können – Hilfe zur Selbsthilfe –, das ist das erklärte Ziel der Organisation. Rechte stärken, Bildung fördern, Gesundheit ermöglichen und Selbstständigkeit sichern, dies sind die vier großen Aufgaben, denen sich die ANDHERI HILFE verschrieben hat. Sie sind die Schlüssel zu nachhaltiger Entwicklung.
 
Kontakt: ANDHERI HILFE e.V.,  Elvira Greiner | info@andheri-hilfe.org
www.facebook.com/andheri-hilfe
Unser Spendenkonto:
IBAN: DE80 3705 0198 0000 0400 06, SWIFT-BIC: COLSDE33


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