82 Leistungen. Ein Vertrag. Ein Preis. Transformation as a Service - Planungssicherheit statt Projekte

Fachzentrum Nachhaltige Urbane Mobilität in Frankfurt eröffnet

Das Fachzentrum soll die hessischen Städte und Kommunen bei der Planung und Förderung geeigneter Maßnahmen der nachhaltigen städtischen Mobilität unterstützen.

„Kommunen, die in nachhaltige urbane Mobilität und damit lebenswerte Städte investieren, sorgen auch für ein gutes Klima für Besucher und Touristen für Einkauf und Stadtbesichtigung", erklärte Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main, anlässlich der Eröffnung des Fachzentrums Nachhaltige Urbane Mobilität am House of Logistics and Mobility in Frankfurt. „Wir begrüßen diese Einrichtung, weil die Kommunen in der Metropolregion FrankfurtRheinMain damit einen kompetenten Ansprechpartner für dieses dringende Anliegen bekommen."
 
Kommunen, die in nachhaltige urbane Mobilität investieren, sorgen für ein gutes Klima für Besucher und Touristen. © MichaelGaida / pixabay.comDas Fachzentrum soll die hessischen Städte und Kommunen bei der Planung und Förderung geeigneter Maßnahmen der nachhaltigen städtischen Mobilität unterstützen. Dies ist insbesondere für Frankfurt und die anderen Städte der Metropolregion eine gute Nachricht in Anbetracht des Bemühens, drohende Dieselfahrverbote durch alternative Maßnahmen zu verhindern und die Stickoxidwerte bis 2020 unter den Grenzwert von 40 µg/m³ zu bringen. So stehen aktuell die Konzeption der „Masterpläne Green City" an, mit denen sich Kommunen für die Mittel aus dem Sofortprogramm „Saubere Luft" der Bundesregierung bewerben können. Auch bei weiteren Mobilitätsplänen, wie den „Sustainable Urban Mobility Plans" (SUMPs) als Instrumenten für eine kontinuierliche Verbesserung, sollen die Kommunen vom neuen Fachzentrum unterstützt werden. „Diese Pläne sind wichtig, um Städte langfristig für den Wirtschaftsverkehr befahrbar zu halten und dennoch für gute Luftqualität und Lärmschutz zu sorgen", sagte Gräßle. Es sei auch für Pendler wichtig, eine echte Alternative zum eigenen Auto zu haben. Mehr Menschen, die den ÖPNV und das Rad nutzen, helfen am Ende allen: dem Wirtschaftsverkehr, der pünktlich liefern kann ohne im Stau zu stehen, und den Pendlern, die auf das Auto angewiesen sind und dann ebenfalls nicht mehr im Stau stehen müssen.
 
Dieselfahrverbote hingegen bergen die Gefahr, dass die Versorgung und die Erreichbarkeit der Städte leiden und nicht nur viele Unternehmen, sondern zahlreiche Pendler und Besucher Frankfurt nicht mehr erreichen können, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. Nach Einschätzung der IHK Frankfurt am Main greifen Fahrverbote zu kurz und sind schwer zu kontrollieren. Langfristig hat der Ausbau des ÖPNV insbesondere in der Metropolregion eine zentrale Bedeutung für die urbane Mobilität, ebenso wie die Optimierung des Waren- und Lieferverkehrs in der urbanen Logistik. Hierzu zählen unter anderem neben dem Ausbau des Bahnknotens Frankfurt besonders die Regionaltangente West, die Nordmainische S-Bahn sowie die Verlängerung der U2 zum Bad Homburger Bahnhof. Nur durch einen leistungsfähigen, zuverlässigen und hochwertigen ÖPNV kann ein Umsteigen der Berufspendler vom eigenen Auto erreicht werden. „Hier anzusetzen ist besonders wichtig", so Gräßle weiter, „denn der Wirtschaftsverkehr ist auch weiterhin auf die Straße angewiesen, und je weniger sich hier der Verkehr staut, desto weniger Abgase und desto effizienter die Belieferung." Die IHK Frankfurt hat zahlreiche Optimierungsvorschläge unterbreitet, die zu einer Entlastung des städtischen Verkehrs führen können. Dazu zählen Konzepte wie Betriebliches Mobilitätsmanagement, Jobtickets, Mikrodepots, Systeme zur Verstetigung des Verkehrsflusses, Stellplätze und Leihsysteme für Lastenfahrräder, Förderung von Carsharing und Ausbau des Elektroladenetzes.
 
Kontakt: IHK Frankfurt am Main | presse@frankfurt-main.ihk.de | www.frankfurt-main.ihk.de


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Die Natur lebt vom Kreislauf – und wir?

forum 04/2026

  • Kreislaufwirtschaft
  • Biodiversität
  • Bildung
  • Wasserweisheiten
  • Altöl im Kreislauf
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
08
OKT
2026
forumESGready - Fortsetzung unserer beliebten Online-Events ab 8. Oktober
Transformation im Mittelstand: Aktuelle relevante Themen in drei Terminen
Online
20
OKT
2026
Personalmesse München powered by Zukunft Personal
Die Messe für Recruiting, Personalmanagement, BGM und Weiterbildung
80939 München
23
NOV
2026
European Sustainability Week
Built on Trust. Driven by Insight. Focused on Impact. - Ticketrabatt für forum-Leser*innen
53639 Königswinter
Alle Veranstaltungen...
Transformation für den Mittelstand. In vier Wochen wissen, was zu tun ist.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Digitalisierung

Sind wir auf dem Weg, uns selbst abzuschaffen?
Christoph Quarch überlegt, was KI-Systeme mit uns machen und wie wir uns verhalten sollten
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Es brennt! Doch kaum regnet es, ist alles vergessen …

Wie smarte Technologie Würde und Sicherheit im Alter sichert

LEEF wird fürs Nachhaltigkeitsmanagement ausgezeichnet

Konkrete Gefahren für Betriebe

Nachhaltigkeit beginnt mit gutem Design

Bereits über 70 Veranstaltungen für Munich Climate Week 2026 angekündigt

Bessere Verpackungen, weniger Müll

Regenwald-Konferenz erhält den "Making a Difference" Award 2026 des Jane Goodall Instituts Deutschland

B.A.U.M. Insights
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • NOW Partners Foundation
  • Engagement Global gGmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • Zendure DE GmbH
  • Klimabündnis Ebersberg-München
  • WWF Deutschland
  • Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • SUSTAYNR GmbH
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • ZamWirken e.V.
  • 66 seconds for the future
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG