Umweltschutz im Büro:
Bewusster Umgang mit dem Drucken
Das Umweltbewusstsein rückt mehr und mehr in den Fokus großer Unternehmen. Ob dies nun Teil einer Image-Kampagne ist oder nicht, sei einmal dahin gestellt, Unternehmen jeglicher Größe und Branche können in vielen Bereichen eine Menge Energie einsparen und somit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.
Schon lange geistert das
Gespenst des papierlosen Büros durch viele Firmenflure, doch noch immer kommt
man nicht gänzlich ohne echtes Papier aus, auch wenn digitale E-Mails, PDFs und
Word-Dateien die Briefablage, Ordner und Schnellhefter zum Teil verdrängen.
Nach wie vor gibt es in den meisten Unternehmen zahlreiche Dokumente, die
zwangsläufig ausgedruckt werden müssen. Statistisch gesehen verbraucht jeder
Bundesbürger 244 Kilogramm Papier pro Jahr. Das hat auch Konsequenzen für die
Umwelt.
Einfache Maßnahmen umsetzen
Wo Umweltbewusstsein genau anfängt und wo es schon wieder aufhört, kann wohl nicht genau gesagt werden und ist auch individuelle Sache, fest steht aber, dass es bereits bei den kleinen Dingen anfängt. Zunächst einmal geht es natürlich darum, den Papierverbrauch zu reduzieren (think before you print) und bestenfalls Recyclingpapier zu verwenden, wenn man Umweltschutz mit dem Thema Drucken in Verbindung bringt. Modernes Umweltpapier liefert hervorragende Druckergebnisse bei Tintenstrahl- sowie Laserdruckern. Für Entwürfe und Testdrucke kann man das Papier zudem doppelseitig bedrucken. Der Entwurfsmodus spart zusätzliche Tinte.
Doch darüber hinaus geht es nicht nur um den Papierverbrauch. Nicht nur das anfallende Papier, auch der Drucker an sich und Druckerzubehör wie Patronen und Toner sind ein Problem für die Umwelt.
Drucker unter Umständen ersetzen
Unter Umständen kann es sein, dass der oder die verwendeten Drucker nicht mehr effizient genug arbeiten. Neue Modelle sind vor allem im Energieverbrauch deutlich effizienter als ältere Drucker. Dabei spielt es heute auch keine Rolle mehr, ob es sich um einen Tintenstrahldrucker oder einen Laserdrucker handelt. Bei der Auswahl sollte man seinen Druckbedarf bestmöglich abschätzen können, um auch einen passenden Drucker zu finden. Hierbei spielen Aspekte wie Druckaufkommen, Druckqualität und weitere individuelle Punkte eine Rolle. Wenn möglich sollte man den Drucker nicht im Stand-by-Modus lassen, sondern ihn, sofern er nicht gebraucht wird, ausschalten, um Strom zu sparen.
Recycelte Druckerpatronen verwenden
Die allermeisten Druckpatronen werden, nachdem sie leer sind, einfach weggeschmissen. Das muss jedoch keinesfalls sein, denn das somit verschwendete Material könnte durchaus weiterverwendet werden. Allerdings sollte man genau auf den jeweiligen Anbieter achten. Es gibt zahlreiche Anbieter von Druckerpatronen, die Patronen zwar zu einem günstigen Preis anbieten, deren Produkte jedoch nicht an die Qualität von Originalpatronen der Hersteller herankommen. Daher zahlt man im Zweifelsfall doppelt, wenn die Patronen schon nach kurzer Zeit ihren Geist aufgeben.
Andere Hersteller setzen ganz bewusst auf Qualität und Umweltverträglichkeit, indem sie Originalpatronen recyceln und diese so in Sachen Qualität nicht vom Original zu unterscheiden sind. So kann man beim Drucken sparen und gleichzeitig einen Beitrag leisten die Umwelt zu schonen. Ausführliche Informationen zu recycelten Druckerpatronen und Toner in Originalqualität findet man beispielsweise hier.
Je nach Unternehmen gibt es also unterschiedliche Ansätze zum umweltfreundlicheren Drucken. Welche Maßnahmen sich konkret anwenden lassen, hängt immer von den jeweiligen Umständen ab. Allgemein gehen mit dem Einsparen von Energie und Material auch Kosteneinsparungen einher, welche sowohl für die öffentliche Hand, als auch privatwirtschaftliche Unternehmen auf Dauer nicht unerheblich sein können. Die Investition in neue Drucker kann sich also langfristig auszahlen.
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