Deutschlands nachhaltigste Städte ausgezeichnet

Hannover ist Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2017

Hannover, Geestland und Nettersheim sind die Träger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden 2017. Am 8. Dezember erhielten die Bürgermeister der Siegerkommunen in Düsseldorf im Rahmen einer festlichen Nachhaltigkeits-Gala ihre Auszeichnungen und jeweils 35.000 Euro Preisgeld von der Allianz Umweltstiftung. Zusätzlich konnten sie sich über eine Gratulation des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet freuen.

Nachhaltige Städte und Unternehmen
Thema Nachhaltigkeit: Moderator Stefan Schulze-Hausmann im Gespräch mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet. (Foto: Ralf Rühmeier/Allianz Umweltstiftung 2017)1.200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien, Kommunen, Kultur, Politik, NGOs und Gesellschaft waren am 8. Dezember zur feierlichen Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises nach Düsseldorf gekommen. Ausgezeichnet wurden Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten die Stadtentwicklung vorbildlich nachhaltig gestalten sowie Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden. Zusätzlich gingen Ehrenpreise an Personen, die national oder international herausragende Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten.

Hannover, Geestland und Nettersheim
Die Bürgermeister der erfolgreichsten Bewerber im diesjährigen Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden erhielten Ihre Auszeichnungen aus den Händen des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet. Zusätzlich überreichte ihnen Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, jeweils einen Scheck über das Preisgeld von 35.000 Euro, das für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsprojekten vorgesehen ist.

Hannover ist Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2017. Die niedersächsische Landeshauptstadt überzeugte durch ihre gelebte integrative Nachhaltigkeitsperformance und das kontinuierliche Engagement. Bei den Städten mittlerer Größe gewann Geestland. Die niedersächsische Stadt zeigt eindrucksvoll, wie Nachhaltigkeit integriert gedacht sowie mit Leidenschaft und Kreativität gestaltet werden kann. Das im Südwesten Nordrhein-Westfalens gelegene Nettersheim nutzt seinen Standortvorteil und schafft mit dem einmaligen Natur-und Kulturerbe die Strukturen für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung. Es gewann in der Kategorie "Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden 2017".

Initiatoren und Jury
Freuten sich über die Auszeichnung ihrer Kommunen: Stefan Schostock (links), Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, und Wilfried Pracht, Bürgermeister der Gemeinde Nettersheim (Foto: Darius Misztal/Allianz Umweltstiftung 2017).Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Den Gewinnern des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden stellt die Allianz Umweltstiftung insgesamt 105.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.
Über die Nominierten und Sieger entscheiden renommierte Experten aus Wirtschaft, kommunalem Sektor, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft. Die Jury für den Bereich "Städte und Gemeinden" wurde von Prof. Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär Rat für Nachhaltige Entwicklung) geleitet.
 
Fachkongress und Abendveranstaltung
Die Preisverleihung war Abschluss und Höhepunkt des 10. Deutschen Nachhaltigkeitstages. Dieser hatte am Donnerstag abends mit Vorträgen und Diskussionen zum Engagement von Startups im Nachhaltigkeitsbereich und der Verleihung des Next Economy Award begonnen.
 
Am Freitag standen vormittags zunächst kommunale Nachhaltigkeit und der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser auf dem Programm, bevor nachmittags unter anderem die Themen Smart Cities und die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen diskutiert wurden.


     
        
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