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PET und Nachhaltigkeit passen gut zusammen

„PET und Nachhaltigkeit – (k)ein Widerspruch“ – Unter diesem Titel präsentiert die KHS GmbH aus Dortmund ihren Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016.

© Matt Hoover Photo/Getty Images
Umwelt- und Ressourcenschutz schreiben sich immer mehr Maschinenbauer auf die Fahne. Auch der Abfüll- und Verpackungsspezialist KHS setzt konsequent auf Nachhaltigkeit.

„PET und Nachhaltigkeit – (k)ein Widerspruch" – Unter diesem Titel präsentiert die KHS GmbH aus Dortmund ihren Nachhaltigkeitsbericht 2015/2016.

Damit beteiligt sich das Unternehmen an der öffentlichen Diskussion über Plastikmüll mit dem Ziel, die Gesamt-Ökobilanz dieser Verpackung weiter zu optimieren.

 

"Wir leben in unserer Arbeit Umweltfreundlichkeit und soziales Engagement." Prof Dr. Matthias Niemeyer

 

Verantwortung übernehmen
„Wir übernehmen Verantwortung für Natur und Mensch, indem wir Umwelt-freundlichkeit und soziales Engagement in allen Aspekten unserer Arbeit leben", sagt Prof. Dr. Matthias Niemeyer, Vorsitzender der Geschäftsführung. Seit 2016  wird an den deutschen Standorten ausschließlich aus Wasserkraft erzeugter Strom genutzt. Dadurch haben sich die verursachten CO2-Emissionen um etwa 9 000 Tonnen reduziert. Diese Senkung wirkt sich auch positiv auf den CO2-Fußabdruck aller hergestellten Produkte aus.

Ziel ist es, sowohl bei der Getränkeverpackung selbst als auch bei der Herstellung der dazu erforderlichen Maschinen und Anlagen immer weniger Rohstoffe zu verbrauchen. „Langlebige und energiesparende Abfüll- und Verpackungsanlagen verhelfen auch unseren Kunden zu einer erheblich nachhaltigeren Produktion", betont Niemeyer. Das Engagement zeigt sich in neuen PET-Verpackungslösungen: von der 0,5-Liter-PET-Flasche für karbonisierte Getränke mit Schraubverschluss, die nur noch 9,9 Gramm wiegt, bis zur Verpackungs-Weltneuheit, bei der PET-Flaschen nur mittels Klebepunkt und Tragegriff zusammengehalten werden und damit die bisher verwendeten Schrumpfverpackungen entfallen.

Einsparungen durch Effizienz
Wasser ist ein lebenswich- tiges Gut. Aus diesem Grund will KHS den Verbrauch von Trinkwasser für industrielle Zwecke so weit wie möglich reduzieren. Je effizienter und mit je weniger Primärwasser- verbrauch die Produktionsanlagen laufen, desto geringer ist auch der Wasser-Fußabdruck insgesamt. So sparen Anwender zum Beispiel mit der neuen Flaschen-dusche im Glasfüller bei einer Leistung von 50 000 Flaschen pro Stunde bis zu 8 Millionen Liter Wasser pro Jahr. Wer hingegen mit der neuesten Version des Streckblas-Füllblocks 36 000 1,5-Liter-PET-Flaschen pro Stunde abfüllt, spart durch den Wegfall des PET-Rinsers sogar bis zu 33,6 Millionen Liter Wasser bei 6 000 Produktionsstunden pro Jahr.

Mitarbeiterverantwortung stärken
Zur Nachhaltigkeit gehört bei KHS auch das umweltbewusste Handeln der Mit-arbeiter. Um deren Eigenverantwortung und Kompetenzen zu fördern, hat KHS die jährlichen Sicherheitsunterweisungen um energie- und umweltrelevante Themen ergänzt. 2016 wurde KHS zudem von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks für die Teilnahme an der Nachhaltigkeits-Initiative „Mobil.Pro.Fit" ausgezeichnet. Dieses bundesweite Projekt erarbeitete Maßnahmen zur Entwicklung umweltfreundlicher Mobilitätskonzepte für Mitarbeiter.


Quelle: VDMA-Nachhaltigkeitsinitiative-Blue-Competence

Wirtschaft | Lieferkette & Produktion, 26.11.2017
     
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