66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Neuer IFAD-Bericht

Nachhaltige Landwirtschaft macht gesund

Investitionen in eine klimafreundliche Landwirtschaft verbessern die Ernährungssicherheit und helfen, Armut und Mangelernährung zu überwinden. Das belegt der neueste Bericht des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD).
 
Der neue IFAD-Bericht zeigt: Nachhaltige Landwirtschaft macht gesund. © IFADDie Studie der UN-Sonderorganisation "The Nutrition Advantage - Harnessing the Nutrition Co-Benefits of Climate Resilient Agriculture" zeigt einmal mehr: Der Klimawandel ist schon heute für Mangelernährung in ländlichen Gebieten in Entwicklungsländern verantwortlich. Demnach lässt sich durch klimafreundliche Investitionen in der Landwirtschaft die Ernährungssituation der Menschen auf dem Land verbessern.
 
„Dort, wo der Boden stark bewirtschaftet wird oder Klimaschwankungen besonders heftig sind, ist die Erde weniger nährstoffreich. Die Auswirkungen betreffen sowohl die Land- als auch die Stadtbevölkerung", so IFAD-Präsident Gilbert F. Houngbo. „Daher ist es entscheidend, in klimafreundliche ländliche Entwicklung zu investieren. Gerade die Kleinbauern in Entwicklungsländern dürfen nicht vergessen werden. Investitionen in ländliche Entwicklungen sind elf Mal effizienter im Kampf gegen Armut als in jedem anderen Sektor", so Präsident Houngbo.
 
Der Bericht zeigt die positiven Effekte klimafreundlicher Landwirtschaft auf die Einkommens- und Ernährungssituation von Kleinbauern in ländlichen Gebieten und verdeutlicht anhand von Projektbeispielen, wie IFAD derartige Investitionen fördert. Dabei wird auch auf die dringende Notwendigkeit hingewiesen, Kleinbauern dafür zu sensibilisieren, dass eine nährstoffreichere Ernährung die Gesundheit ihrer Familien nachhaltig verbessert.
 
Magarita Astralaga, Direktorin der Abteilung Umwelt und Klima: "Die Förderung nachhaltiger, klimafreundlicher Landwirtschaft hilft den Kleinbauern dabei, widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu werden, ein stabileres Einkommen zu erzielen und so ihre Ernährungsqualität zu verbessern. Gleichzeitig wirken diese Maßnahmen dem Klimawandel entgegen."
 
So unterstützt IFAD etwa im Sudan ein Projekt, das Frauen über die Vorteile von nährstoffreicher Ernährung sowie die Zubereitungsmöglichkeiten entsprechender Lebensmittel informiert. In Niger fördert IFAD ein Entwicklungsprogramm für Familienbetriebe (Family Farming Development Programme), das mit lokalen Frauengruppen zusammenarbeitet, um die Verfügbarkeit von Grundnahrungsmitteln und die Produktion von nährstoffreichen Nahrungsmitteln zu erhöhen. Dort helfen Getreidespeicher für Frauen und „Ernährungsgärten", die Landbevölkerung gegen Klimaschocks zu wappnen. „Unser Ziel bei IFAD ist es, die komplexen Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Ernährung und Landwirtschaft ganzheitlich angehen", so Astralaga.
 
Den IFAD Nutrition Advantage Report finden Sie hier.
 
Weitere Informationen zu IFAD’s Aktivitäten finden Sie bei Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram und YouTube.
 
Über IFAD:
Der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) unterstützt die Landbevölkerung und Kleinbauern in den entlegensten Gebieten von Entwicklungsländern dabei, ihre Ernährungssituation und ihr Einkommen zu verbessern sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegen Folgen des Klimawandels zu erhöhen. Seit 1978 hat IFAD Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen in Höhe von rund 18,9 Milliarden US-Dollar für Projekte bereitgestellt, die rund 470 Millionen Menschen erreicht haben. IFAD ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und ein internationales Finanzinstitut. Hauptsitz von IFAD ist Rom, das Zentrum der Vereinten Nationen für Ernährung- und Landwirtschaft. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ifad.org
 
Kontakt: Brian Thomson, IFAD | b.thomson@ifad.orgwww.ifad.org


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Zukunft braucht Frieden

forum 02/2026

  • Militär & Märkte
  • Grüner Wasserstoff
  • Moorschutz als Invest
  • ESG loves KI
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
20
MÄR
2026
Erneuerbare - rund um die Uhr (nutzen)
33. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solar-Initiativen (ABSI)
84524 Neuötting
21
APR
2026
Sustainable Economy Summit
Rückenwind für die Wirtschaft der Zukunft
10117 Berlin
08
JUN
2026
SuperReturn Energy Transition - Ticket discount for forum readers!
Powering progress. Investing in the future of energy.
10789 Berlin
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Politik

Das Recht des Stärkeren
Christoph Quarchs philosophische Analyse zum US-Angriff auf Venezuela
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Auftakt mit Strahlkraft - Let's talk about Cotton

3-phasiges Solar- und Speichersystem der nächsten Generation mit integrierter Ersatzstromfunktion

Warum Recycling allein nicht reicht

Sondervermögen: Das 11 Milliarden-Potenzial des Klima- und Transformationsfonds (KTF)

Nachhaltig Ostern feiern

Klimaziele 2030 und 2040 werden deutlich verfehlt

Vertane Chance für mehr Menschenrechtsschutz in globalen Lieferketten

Gemeinschaftsverpflegung, Handel und Deutsche Gesellschaft für Ernährung in der Pflicht

  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • ZamWirken e.V.
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • circulee GmbH
  • WWF Deutschland
  • SUSTAYNR GmbH
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Engagement Global gGmbH
  • TÜV SÜD Akademie
  • NOW Partners Foundation