Lifestyle | Essen & Trinken, 24.10.2017
1/3 der Speiseabfälle in Schulmensen könnte vermieden werden
Projektpartner arbeiten seit 2015 an Vermeidung von Lebensmittelabfällen
Mit einfachen Mitteln könnten die Abfälle in der Schulverpflegung maßgeblich reduziert werden. Besonders vielversprechend sind dabei Maßnahmen wie: Die Produktionsmengen abstimmen, kindgerechtere Menüs anbieten und Portionsgrößen sowie Essensreste auf Tellern kontrollieren, um die Produktion entsprechend anzupassen. Dies wurde bereits in der Praxis in verschiedenen Schulküchen erprobt. So wurden in Küche, Ausgabe und Mensa zwischen 14 und 48 Prozent der Speiseabfälle reduziert - also im Durchschnitt etwa um ein Drittel.
Das Thema Lebensmittelverschwendung im Unterricht zu behandeln, eine angenehmere Atmosphäre in den Mensen zu schaffen oder eine Verantwortungsperson für die Mittagsverpflegung in Schulen zu benennen, wären weitere Maßnahmen, die langfristig dazu beitragen, weniger Lebensmittel zu verschwenden. Zu diesen Ergebnissen kommt das Forschungsprojekt REFOWAS in seiner jüngsten Studie zur Reduzierung von Speiseabfällen.Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Seit Juni 2015 arbeiten die Projektpartner vom Thünen-Institut, der Universität Stuttgart, dem Max Rubner-Institut und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen an der Entwicklung von Handlungsoptionen für die Vermeidung von Lebensmittelabfällen in Privathaushalten, Schulkantinen und Bäckereien.
Frau Reiche – es reicht!
forum 03/2026
- Resilienz
- Klimafinanzierung
- Wald
- Startups
Kaufen...
Abonnieren...
30
JUN
2026
JUN
2026
28
SEP
2026
SEP
2026
Zertifikatskurs „Sustainability Management“
Wir verbinden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit!
95447 Bayreuth
Wir verbinden Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit!
95447 Bayreuth
Anzeige
Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.
Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.
Pioniere & Visionen
Innovation und Kreativität brauchen SpielräumeChristoph Quarchs Gedanken zum Frühlingserwachen
Jetzt auf forum:
Biodiversität beginnt vor der Haustür
Erfolgreicher Moor-Mitmachtag mit 100 Freiwilligen
Klimaneutrale Speicherstadt drei Mal erfolgreich bei DGNB Sustainability Challenge
Die Sommer-INNATEX wartet auf mit bekannten Namen und essenziellen Themen





















