Lifestyle | Essen & Trinken, 04.09.2017
Kaffeesteuer abschaffen für fairen Kaffee!
TransFair startet Petition
TransFair e.V. fordert die zukünftige Bundesregierung auf, die Kaffeesteuer für fair gehandelten Kaffee abzuschaffen und so den nachhaltigen Konsum zu fördern. Heute startet die Petition, die sich an die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zur Bundestagswahl richtet. Bis zum Coffee Fairday am 29. September will TransFair mindestens 50.000 Unterschriften sammeln und diese an die neue Bundesregierung überreichen. „Mit dieser Petition bekommen alle die Möglichkeit, ihre Stimme für mehr fairen Handel und nachhaltigen Konsum abzugeben und sich in die Politik einzumischen", sagte Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair.
Wahlkampf für fairen Handel – Politik in Deutschland aktiv gestalten
Mit der Petition ruft der gemeinnützige Verein TransFair pünktlich zur heißen Phase vor der Bundestagswahl dazu auf, die Verbrauchssteuer für fairen Kaffee abzuschaffen. Die Kaffeesteuer kostet Verbraucher in Deutschland zusätzlich zur Mehrwertsteuer 2,19 Euro pro Kilo Röstkaffee. Die Abschaffung käme damit sowohl den Konsumentinnen und Konsumenten zugute als auch den Produzentinnen und Produzenten im globalen Süden, nämlich durch höhere Absätze über den fairen Handel. TransFair fordert von den Politikerinnen und Politikern der neuen Bundesregierung, die Abschaffung der Kaffeesteuer für sozial und ökologisch nachhaltigen Kaffee in die Koalitionsverträge und das Regierungsprogramm aufzunehmen. Es sollen mindestens 50.000 Unterschriften gesammelt werden.
Bekenntnis zu Nachhaltigkeit erfüllen
Die Bundesregierung hat sich mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie deutlich dafür ausgesprochen, nachhaltigen Konsum zu fördern, entsprechende Maßnahmen fehlen aber noch. Die Petition von TransFair formuliert einen konkreten Vorschlag, um das Nachhaltigkeitsversprechen der Bundesregierung einzulösen und nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Mit der Abschaffung der Kaffeesteuer für fair gehandelten Kaffee kann der nachhaltige Konsum in Deutschland effektiv gefördert werden. Langfristig fordert TransFair eine soziale und ökologische Lenkungsfunktion von Steuern ein, so soll die Mehrwertsteuer für nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion umgestaltet werden.
Kleinbäuerlichen Kaffeeanbau fördern
Seit 40 Jahren gibt es in Deutschland fair gehandelten Kaffee, seit 25 Jahren mit dem Fairtrade-Siegel. Der Marktanteil von fairem Kaffee liegt in Deutschland jedoch nur bei vier Prozent. Um das zu ändern, braucht es breite Unterstützung der Zivilgesellschaft und ihre Einflussnahme auf die Politik.
Heute bauen 445 Kleinbauernorganisationen in 30 Ländern weltweit Kaffee nach Fairtrade-Standards an, sie produzieren fast 550.000 Tonnen Fairtrade-Kaffee. Damit haben 850.000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bessere Arbeits- und Lebensbedingungen durch stabile Mindestpreise und die zusätzliche Sozialprämie.
Fairer Handel braucht starke Zivilgesellschaft
Das zivilgesellschaftliche Engagement ist ein wichtiger Stützpfeiler des fairen Handels. Neben der Teilnahme an der Petition beteiligen sich am Coffee Fairday auch etliche Unterstützerinnen und Unterstützer mit kreativen Aktionen rund um den Wahlkampf für den fairen Handel.
Mit der Bundestagswahl werden die Karten neu gemischt. Der Coffee Fairday ist das Abschlusshighlight der Fairen Woche, die im Aktionszeitraum vom 15. bis 29. September in ganz Deutschland stattfindet. Dieses Jahr stehen die wirtschaftlichen Perspektiven der Produzent*innen im Süden im Mittelpunkt.
Wahlkampf für fairen Handel – Politik in Deutschland aktiv gestalten
Mit der Petition ruft der gemeinnützige Verein TransFair pünktlich zur heißen Phase vor der Bundestagswahl dazu auf, die Verbrauchssteuer für fairen Kaffee abzuschaffen. Die Kaffeesteuer kostet Verbraucher in Deutschland zusätzlich zur Mehrwertsteuer 2,19 Euro pro Kilo Röstkaffee. Die Abschaffung käme damit sowohl den Konsumentinnen und Konsumenten zugute als auch den Produzentinnen und Produzenten im globalen Süden, nämlich durch höhere Absätze über den fairen Handel. TransFair fordert von den Politikerinnen und Politikern der neuen Bundesregierung, die Abschaffung der Kaffeesteuer für sozial und ökologisch nachhaltigen Kaffee in die Koalitionsverträge und das Regierungsprogramm aufzunehmen. Es sollen mindestens 50.000 Unterschriften gesammelt werden.Bekenntnis zu Nachhaltigkeit erfüllen
Die Bundesregierung hat sich mit der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie deutlich dafür ausgesprochen, nachhaltigen Konsum zu fördern, entsprechende Maßnahmen fehlen aber noch. Die Petition von TransFair formuliert einen konkreten Vorschlag, um das Nachhaltigkeitsversprechen der Bundesregierung einzulösen und nachhaltige Entwicklung umzusetzen. Mit der Abschaffung der Kaffeesteuer für fair gehandelten Kaffee kann der nachhaltige Konsum in Deutschland effektiv gefördert werden. Langfristig fordert TransFair eine soziale und ökologische Lenkungsfunktion von Steuern ein, so soll die Mehrwertsteuer für nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion umgestaltet werden.
Kleinbäuerlichen Kaffeeanbau fördern
Seit 40 Jahren gibt es in Deutschland fair gehandelten Kaffee, seit 25 Jahren mit dem Fairtrade-Siegel. Der Marktanteil von fairem Kaffee liegt in Deutschland jedoch nur bei vier Prozent. Um das zu ändern, braucht es breite Unterstützung der Zivilgesellschaft und ihre Einflussnahme auf die Politik.
Heute bauen 445 Kleinbauernorganisationen in 30 Ländern weltweit Kaffee nach Fairtrade-Standards an, sie produzieren fast 550.000 Tonnen Fairtrade-Kaffee. Damit haben 850.000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bessere Arbeits- und Lebensbedingungen durch stabile Mindestpreise und die zusätzliche Sozialprämie.
Fairer Handel braucht starke Zivilgesellschaft
Das zivilgesellschaftliche Engagement ist ein wichtiger Stützpfeiler des fairen Handels. Neben der Teilnahme an der Petition beteiligen sich am Coffee Fairday auch etliche Unterstützerinnen und Unterstützer mit kreativen Aktionen rund um den Wahlkampf für den fairen Handel.
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Kontakt: Claudia Brück, Fairtrade Deutschland
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