Smart Cities

Bundesbauministerium stellt Smart City Charta vor. Bundeskongress diskutiert über Zukunft der Städte im Zeitalter der Digitalisierung

Baustaatssekretär Gunther Adler hat heute beim 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg die Smart City Charta vorgestellt. Dabei werden Chancen, aber auch Herausforderungen der Digitalisierung unserer Umwelt ins Blickfeld genommen, verbunden mit dem Appell, die Digitalisierung in den Kommunen aktiv und nachhaltig zu gestalten. Die Charta enthält Leitlinien und Empfehlungen.

Große Datenmengen und vernetzte Systeme bedeuten auch neue Herausforderungen, z.B. mit Blick auf den Datenschutz und die IT-Sicherheit. © geralt, pixabayAdler: „Die Menschen wollen lebenswerte Städte. Deshalb müssen wir die Digitalisierung in den Kommunen an den Zielen einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung ausrichten und dürfen sie nicht einfach ungesteuert geschehen lassen. Die Smart City Charta gibt eine wichtige Orientierung, wie die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden nachhaltig und im Sinne des Gemeinwohls gestaltet werden kann. Sie hilft den Kommunen, sich strategisch mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinanderzusetzen und die richtigen Weichenstellungen zu treffen. Denn die Kommunen müssen heute schon entscheiden, auf welche Strategien, Technologien, Kompetenzen und Infrastrukturen sie setzen wollen. Damit bestimmen sie ihre und unsere Zukunft für die nächsten 20 bis 30 Jahre."

Für die Entwicklung der Städte und Gemeinden eröffnet die Digitalisierung Chancen für mehr Transparenz und Teilhabe, für die Sicherung von Wirtschaft und Beschäftigung vor Ort sowie für den Umwelt- und Klimaschutz. Aber das ist – wie bei allen technischen Errungenschaften – kein Selbstläufer. Die Kommunen müssen die Digitalisierung aktiv steuern, wenn sie dauerhaft tragfähig sein sollen.
 
Große Datenmengen und vernetzte Systeme bedeuten auch neue Herausforderungen, z.B. mit Blick auf den Datenschutz und die IT-Sicherheit. Wem gehören all die Daten, die in der Smart City generiert werden? Wie werden sie verwendet und von wem? Was kostet es die Kommunen, die Daten dauerhaft und sicher bereitzustellen? Und welche Daten bringen – neben den Menschen und der Stadt – die Unternehmen in den Datenpool ein? Diese Fragen gilt es zu beantworten.

Die Smart City Charta wurde von der Dialogplattform Smart Cities beim Bundesbauministerium erarbeitet. In ihr sind rund 70 Experten aus Städten, Kreisen und Gemeinden, der Kommunalen Spitzenverbände, der Länder und verschiedener Bundesressorts, aus Wissenschaftsorganisationen, Wirtschafts-, Fach- und Sozialverbänden sowie der Zivilgesellschaft vertreten. WeiterlesenSmart City Charta sowie eine ausführliche Dokumentation des Dialogprozesses
 
Kontakt: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
presse@bmub.bund.de| www.bmub.bund.de


     
        
Cover des aktuellen Hefts

Zukunft braucht Frieden

forum 02/2026

  • Militär & Märkte
  • Grüner Wasserstoff
  • Moorschutz als Invest
  • ESG loves KI
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
21
MAI
2026
Munich Impact Night
Ein Abend ist für alle, die die Zukunft noch nicht aufgegeben haben
81379 München
20
JUN
2026
Woche des Wasserstoffs 2026 (#WDW2026)
Wasserstoff verbindet
deutschlandweit
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Der Mittelstand im ESG-Dschungel. Sie müssen nicht alles machen. Sie müssen nur wissen, was.

Sie erhalten einen klaren Fahrplan: was jetzt zu tun ist, was Sie auf dem Schirm behalten sollten und was Sie getrost ignorieren können.

Wissenschaft & Forschung

Artemis und Orion
Christoph Quarch überlegt, was die Namensgebung über die aktuelle Mondmission sagen kann
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Aufbruch in Santa Marta

Städte weltweit fordern eine Beschleunigung des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien

Koalition von Ländern treibt beschleunigte Abkehr von fossilen Energien während Energiekrise voran

Agroforst als Schlüssel für Wasserhaushalt, Klimaanpassung und die Zukunft der Landwirtschaft

Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien

Indigene Demonstrierende verknüpfen italienische Lederindustrie mit der Zerstörung der Wälder ihrer unkontaktierten Verwandten

Die Energiewende ist kein Kostenblock – sie ist ein Gewinnmodell für die Regionen

Circular Economy stärkt Wettbewerbsfähigkeit

  • Global Nature Fund (GNF)
  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • WWF Deutschland
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • SUSTAYNR GmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • circulee GmbH
  • NOW Partners Foundation
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • Engagement Global gGmbH
  • ZamWirken e.V.
  • 66 seconds for the future
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • TÜV SÜD Akademie