Umwelt | Ressourcen, 01.02.2017
Biobasierte Produkte für mehr Nachhaltigkeit
Nachwachsendes für öffentliche Einkäufer
Mit der Vergaberechtsmodernisierung kann der Anteil nachhaltiger Produkte am öffentlichen Konsum gestärkt werden.
Öffentliche Einkäufer haben seit der Novellierung des Vergaberechts im Jahr 2016 einen größeren Gestaltungsspielraum in Puncto Nachhaltigkeit. So können sie beispielsweise ökologischen Produkten bei der Beschaffung den Vorzug geben und die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten – Kosten für Umweltbelastung durch Herstellung und Entsorgung – in ihre Entscheidungsfindung miteinbeziehen. Eine ökologische Beschaffung begünstigt Ressourcen- und Klimaschutz, ermöglicht die Etablierung von innovativen Produkten und erzeugt einen Imagegewinn.Der Einsatz von Produkten aus nachwachsenden Rohstoffen ist heute in vielen Anwendungsbereichen möglich. Viele Beschaffer fühlen sich jedoch bei Veränderungen von Vergabeverfahren überfordert. Dabei können bereits kleine Änderungen bei Ausschreibungen positive Nachhaltigkeits-Effekte in der Verwaltung erzielen. Zu Beginn der Neustrukturierung der Beschaffung sollten Einkäufer einige wenige – aber relevante – Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen bei ihrem Einkauf berücksichtigen. Der Einsatz von Recyclingpapier, die Ausstattung von Verwaltungsfluren mit Linoleum oder der Einsatz eines neuen Winterstreumittels aus geschredderten Maisspindeln sind mögliche Beispiele.
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) bietet als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Projekt „Nachwachsende Rohstoffe im Einkauf" öffentlichen Einkäufern eine nützliche und informative Plattform zur biobasierten und nachhaltigen Beschaffung.Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 01/2017 - And the winner is... erschienen.
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