Island – Labor der Nachhaltigkeit

Unternehmensverband B.A.U.M. organisiert vom 01.-06. September 2017 einen exklusiven Trip auf die Vulkaninsel.

Viele Computersimulationsspiele zur Nachhaltigkeit operieren mit einer Insel, die es auf einen stabilen Kurs zwischen Wachstum und Umweltverträglichkeit zu steuern gilt. Nun gibt es eine reale Insel, die vor der Aufgabe steht, in einem an sich überschaubaren, aber dennoch sehr komplexen Szenario den Pfad der Nachhaltigkeit zu finden – Island. Der Unternehmerverband B.A.U.M. organisiert deshalb im September diesen Jahres eine einwöchige Reise zu den Hot Spots der rasanten Entwicklung Islands, das nach dem großen Bankencrash vor neun Jahren und dem schnellen Wiederaufschwung heute vor entscheidenden Weichenstellungen in eine nachhaltige Zukunft steht.
 
Derzeit werden über 70 Prozent der Energie umweltfreundlich aus eigenen Quellen gewonnen. Aber bleibt das auch so, wenn Tourismus und Aluminiumfabriken expandieren? © B.A.U.M. e.V.Dass Island ein extremer Touristenmagnet ist, ist nur einer der kritischen Aspekte. Dabei geht es um den Ausgleich zwischen Naturschutz und touristischer Erschließung. Auf dem Energiesektor spielen Geothermie und Wasserkraft eine herausragende Rolle – an sich könnte die Insel energetisch nahezu autark sein. Derzeit werden über 70 Prozent der Energie umweltfreundlich aus eigenen Quellen gewonnen. Aber bleibt das auch so, wenn Tourismus und Aluminiumfabriken expandieren? Auch Bitcoins werden in Island geschürft, weil der Strom dort noch so kostengünstig ist. Versuche mit der Nutzung der Windkraft haben besonders innovative Techniken für hohe Windstärken hervorgebracht.
 
Begleitet wird die Reise von den beiden Island-Expertinnen Claudia Kerns und Maria Krüger. © B.A.U.M. e.V.Am Beispiel der Fischerei lässt sich in Island ebenfalls die Herausforderung des nachhaltigen Wirtschaftens wie unter der Lupe studieren. Seit den Kabeljaukriegen 1975 wurden hier die ersten Quotensysteme eingeführt, um die Fischindustrie abzusichern. Dennoch ist an der Fischereifrage die Aufnahme Islands in die EU gescheitert.
 
Die sechstägige Informationsreise von B.A.U.M. nach Island führt zu Brennpunkten der nachhaltigen Entwicklung auf Island. Es gehört zu den großen Vorteilen der Insel, dass damit auch immer landschaftliche und kulturelle Eindrücke verbunden sind, die einen hohen Genusswert haben. Begleitet wird die Reise von den beiden Island-Expertinnen Claudia Kerns und Maria Krüger, die der Reisegruppe auch Begegnungen und Gespräche mit relevanten Stakeholdern vor Ort ermöglichen.
 
Alle weiteren Informationen und Anmeldemöglichkeit gibt es hier.
 
Kontakt: B.A.U.M. e.V., Dr. Katrin Wippich | katrin.wippich@baumev.de | www.baumev.de
 


     
        
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