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Von der Idee zur Praxis: Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen schafft viele Vorteile

Unternehmerisches Handeln wird zunehmend daran gemessen, wie es die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung integriert. Das wachsende Interesse der Finanzmärkte verdeutlicht: Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility) sind zu strategisch bedeutsamen Leitbildern heutiger Unternehmenspolitik geworden. Ein wirksames Nachhaltigkeitsmanagement, mit dem Unternehmen ökologische und soziale Verantwortung wahrnehmen, trägt langfristig zum wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen bei. Das Bundesumweltministerium hat deshalb gemeinsam mit econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft - die Studie "Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen" veröffentlicht. Darin werden Management-Ansätze zur Umsetzung von Corporate Social Responsibility und Corporate Sustainability von der Idee bis zur Praxis beleuchtet.

"Unternehmerisches Handeln hat von jeher eine wichtige Verantwortung für die gesellschaftliche Entwicklung. Staatliche Regulierung und Vorschriften können es nicht ersetzen", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel anlässlich der Veröffentlichung der Studie. "Ich freue mich, dass wir mit diesem Kompendium eine Hilfestellung geben, die dazu beitragen soll, Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Social Responsibility weiter im Kerngeschäft der Unternehmen zu verankern."

Die dynamische Entwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements in den letzten Jahren hob der Sprecher des Kuratoriums von econsense und Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Jürgen R. Thumann, hervor: "Es kommt auf die Praxis an. Deshalb wollen wir bei der Weiterentwicklung des Know-hows für ein erfolgreiches Nachhaltigkeitsmanagement ganz vorn mit dabei sein. Deutschland ist Weltmarkt- und Innovationsführer in Umwelttechnologien, wir stehen in einer langen Tradition der verantwortungsbewussten sozialen Marktwirtschaft. Wir verfügen damit über umfassende Lösungskompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung."

Die Studie wurde unter Leitung von Professor Stefan Schaltegger durch das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg erarbeitet. Sie ist eine praxisorientierte Handreichung für Unternehmer und Unternehmensverantwortliche, die ökologische und soziale Aspekte in ihre Managementstrategien integrieren wollen. Zugleich liegt damit ein umfassendes Kompendium für alle vor, die sich einen Überblick über modernes Nachhaltigkeitsmanagement verschaffen wollen. Die Studie zeigt auf, welche Fülle an Konzepten, Systemen und Instrumenten zur Verfügung steht und sie gibt Hinweise, wie sich Nachhaltigkeit im Unternehmen durchsetzen lässt.

Die Studie "Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen" steht bei den Kooperationspartnern zum Download bereit unter www.econsense.de, www.bmu.de und www.leuphana.de/csm.

Ansprechpartner für die Presse:

econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.
Thomas Koenen
Telefon: 030/20 28-1474, Telefax: 030/ 20 28-2474, e-Mail: info@econsense.de

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Pressereferat
Telefon: 03018/3 05-2010, Telefax: 03018/3 05-2016, e-Mail: presse@bmu.bund.de

Centre for Sustainability Management, Leuphana Universität Lüneburg
Prof. Dr. Stefan Schaltegger
Telefon: 04131/6 77-2181, Telefax: 04131/6 77-2186, e-Mail: csm@uni-lueneburg.de




econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V.
Breite Straße 29, 10178 Berlin, Telefon: +49 (0)30-2028-1474, Fax: -2474
mailto:info@econsense.de, www.econsense.de

Mitglieder:
Allianz, BASF, Bayer, BMW Group, Bosch, DaimlerChrysler, Degussa, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, EnBW, E.ON, HeidelbergCement, Linde, Lufthansa, RAG, RWE, SAP, Siemens, Tetra Pak, ThyssenKrupp, TUI, Verband der Chemischen Industrie (VCI), Volkswagen

econsense ist ein branchenübergreifendes Netzwerk von 24 führenden, global tätigen Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft, die gemeinsam die Zukunft nachhaltigen Wirtschaftens und gesellschaftlicher Unternehmensverantwortung gestalten möchten. Das Netzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) gegründet.

Quelle:



     
        
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