Neues MehrWERT-Magazin zum Thema Artenvielfalt

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks findet klare Worte zum Artensterben

Zur „Naturschutzoffensive 2020" des Bundesumweltministeriums ist soeben ein neues MehrWERT-Magazin erschienen. Diese Kampagne ist dringend notwendig, da das Artensterben trotz mancher nationalen und internationalen Beschlüsse und Bekundungen in den letzten Jahrzehnten nicht gestoppt, ja nicht einmal verlangsamt werden konnte.
 
„Die Arbeit der Bienen ist in etwa genauso viel wert, wie der voraussichtliche Gewinn der Bundesbank im Jahr 2016. Der Rückgang der Artenvielfalt ist also nicht nur ein immenser immaterieller Schaden, weil wir die Vielfalt unserer Natur und ihre Schönheit unwiederbringlich verlieren – es ist auch ein enormer materieller Schaden, weil die Arten wichtige Aufgaben für die Ökosysteme übernehmen. Das macht die Biene zu einem passenden Symbol für eine besorgniserregende Entwicklung: Die Landwirtschaft beraubt sich ihrer eigenen Grundlagen – sie sägt an dem Ast, auf dem sie selber sitzt. Für mich steht fest: Der Erhalt unserer biologischen Vielfalt ist kein Nischenthema für wenige Naturfreunde." Klare Worte, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zum Artensterben findet.
 
Diese Haltung kommt schon in ihrer „Naturschutzoffensive 2020" zum Ausdruck. Nun hat das Ministerium außerdem unabhängige Journalisten damit beauftragt, die Biodiversität zum Thema eines ganzen Magazins zu machen. Von allen Seiten beleuchten namhafte Autoren nun das Spannungsfeld Artenreichtum und Artensterben – aus Sicht von Biologen, Landwirten, Artenschützern, Befürwortern der Energiewende, Pädagogen und Tierzüchtern. Herausgekommen ist das MehrWERT-Magazin 4/2017, das ab sofort online heruntergeladen oder in der Printversion gratis bestellt werden kann.
 
Die Themen im Magazin:
  • Wo die wilden Tiere wohnen. Über den Wert von Wildnis inmitten unserer Kulturlandschaft. Georg Rüschemeyer
  • „Wildnis ist auch in der Stadt möglich". Ein Gespräch mit Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz.
  • Das sechste Sterben. Im Laufe der Evolution gab es fünf große Massensterben. Ist nun ein sechstes im Gange? Georg Rüschemeyer
  • Mit dem Rotmilan gegen Windräder. Naturschutz und Energiewende kommen sich öfters in die Quere. Und welche Lösungen es gibt. Christiane Grefe
  • Am Tropf des Staates. Europas Bauern werden mit Milliarden subventioniert – diese Gelder an Bedingungen zu knüpfen, wäre das Gebot der Stunde. Horst Hamm 
  • Was weg ist, ist weg. Alte Nutztierrassen sollten besser geschützt werden. Dominik Baur
  • Er ist wieder da! Der Wolf kehrt zurück – zur Freude der Artenschützer und zum Leidwesen mancher Tierzüchter. Peter Laufmann
  • Die Naturschutz-Offensive 2020. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will mit einem ehrgeizigen Programm das Artensterben stoppen. Horst Hamm
  • „Wir brauchen eine andere Landwirtschaftspolitik". Barbara Hendricks über Ziele und Konflikte ihrer Naturschutzpolitik.
  • Damit die Lerche wieder trillert. Während es in den Städten zwitschert und brummt, wird es auf den Feldern und Wiesen immer stiller. Manfred Kriener
  • „Die Politik begnügt sich mit Symbolik". Valentin Thurn über die Vernichtung von Lebensmitteln.
  • Invasive Arten. Zuwanderung begrenzen oder Neuankömmlingen eine Chance geben? Richard Friebe
  • Klicken, scrollen und Natur erleben. Smartphones können helfen, Kinder und Jugendliche für Tiere und Pflanzen zu begeistern. Tania Greiner
  • Hightech für den Naturschutz. Sender, Satelliten, Drohnen und Computer: Dank moderner Technik erfahren wir Neues über Wanderwege von Wölfen oder Zugvogelrouten. Cord Riechelmann
  • Der Zoo als letzter Zufluchtsort. Manch‘ bedrohte Art wird in Zoos gezüchtet und später ausgewildert. Martin Rasper
Das Magazin erscheint in der Reihe der MehrWERT-Magazine. Jede Ausgabe stellt NGOs, Stiftungen oder Unternehmen vor, die nach Wegen suchen, mit der Natur zu wirtschaften, Ressourcen zu schonen und fair mit Menschen umzugehen. Im Zentrum stehen deshalb Leuchtturmprojekte, die im Sinne eines konstruktiven Journalismus Lösungen aufzeigen.
 
Erscheinungsdatum: 2. März 2017
Projektleiter: Dr. Horst Hamm
Chefredakteurin: Ilona Jerger
 
Das aktuelle Magazin kann hier heruntergeladen oder beim Publikationsversand der Bundesregierung, Postfach 48 10 09, 18132 Rostock, Tel.: (030) 18 272 272 1, Fax: (030) 18 10 272 272 1 oder per E-Mail bestellt werden.

Umwelt | Naturschutz, 06.03.2017
     
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