Für ein neues Zeitalter von Unternehmertum?! - Wege in ein Resonanz-Unternehmertum. 11. bis 13. Juni 2024

Policy Brief zu Deutschlands G20-Präsidentschaft erschienen

IASS empfiehlt ambitionierte Energieagenda

Am 1. Dezember übernimmt Deutschland die G20-Präsidentschaft. 2017 bietet sich der Bundesregierung damit die Chance, die Energieagenda der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer gezielt zu gestalten. Die G20 ist für eine globale Energiewende von entscheidender Bedeutung. Sie ist für mehr als drei Viertel der weltweiten Energienachfrage und 82 Prozent aller Kohlendioxidemissionen aus der Energieerzeugung verantwortlich.
 
Gleichzeitig gehören mit Deutschland, Japan, Frankreich und den USA die wichtigsten bilateralen Geberländer in der energiepolitischen Entwicklungszusammenarbeit zur G20. Aber auch führende Anbieter innovativer Technologien zählen dazu: Unter anderem die USA, Japan, China und die EU beeinflussen maßgeblich die technischen und wirtschaftlichen Entwicklungspfade für künftige Energiesysteme.
 
Das Zeitfenster für eine starke Energieagenda ist günstig. 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen zwei historische Übereinkommen: das Klimaabkommen von Paris und die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030. Beide sind ohne eine grundlegende Transformation der Energieversorgung kaum umsetzbar. Die G20 befasst sich seit wenigen Jahren intensiv mit Energiethemen – vor allem mit dem Abbau von Subventionen für fossile Energieträger, der Förderung von erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und dem Zugang zu Energie.
Für eine globale Energiewende greifen die Maßnahmen jedoch zu kurz. Die deutsche G20-Präsidentschaft sollte sich ambitionierte Ziele setzen, rät das neue IASS Policy Brief „Eine starke Energieagenda für die G20". Die drei zentralen Empfehlungen lauten:
  • Umsetzung des Pariser Klimaabkommens vorantreiben. Die G20 sollte den Klimaschutz fest in ihrer Energieagenda verankern. Alle Mitglieder sollten neue Trends und Planungen im Energiesektor auf ihre Kompatibilität mit den Klimazielen überprüfen und regelmäßig Fortschrittsberichte veröffentlichen.
  • Nachhaltige Energie zum Kernthema der Gipfeltreffen machen. Die G20 sollte die Risiken und Folgekosten von Investitionen in fossile und atomare Energieerzeugung in die Beratungen der Finanzminister und Notenbankgouverneure einbringen. So können Auswirkungen auf Finanzmärkte, Volkswirtschaften und Staatshaushalte eher vorhergesehen und leichter beherrscht werden.
  • Investitionen in fossile Energieinfrastruktur beenden. Die G20 sollte multilaterale Entwicklungsbanken und nationale Förderbanken auffordern, ihre Investitionen an Klimazielen auszurichten und jährlich darüber zu berichten. Ein genereller Finanzierungsstopp muss dabei für Kohlekraftwerke gelten.
Kontakt:
Eva Söderman, Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) e.V.

Gesellschaft | Politik, 25.11.2016

     
Cover des aktuellen Hefts

Jede Menge gute Nachrichten

forum Nachhaltig Wirtschaften 02/2024 mit dem Schwerpunkt "Der Weg zum Mehrweg – Transport und Logistik"

  • Circular Cities
  • Kllimagerecht bauen
  • Kreislaufwirtschaft für Batterien
  • ToGo-Mehrwegverpackungen
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
06
JUN
2024
Change Makers Dialogues #2 an der KLU in Hamburg
Nachhaltigkeit messen, zählen, wiegen.
20457 Hamburg
13
JUN
2024
Kommunale Wärmeplanung München – Stand und Ausblick
In der Reihe "Klima - neue Heizung?"
81379 München, SHK Innung und online
Alle Veranstaltungen...
The VinylPlus Sustainability Forum 2024. Together towards higher ambitions

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Megatrends

Was sagt die Debatte um die Cannabis-Legalisierung über unsere Gesellschaft?
Christoph Quarch empfiehlt den Blick auf andere Drogen
B.A.U.M. Insights

Jetzt auf forum:

Dankbarkeit und Verpflichtung, wichtige Events und Freitickets für forum Leser*innen

6 gute Gründe für Refurbished IT - Die effiziente Lösung für Unternehmen

Evonik saniert Grundwasser in Hanauer Stadtteil in preisgekröntem Projekt

Biodiversität entdecken: Einladung zur Porsche Safari

Zum Tag der biologischen Vielfalt:

2.600 Tonnen CO2 eingespart: Weleda Cradle Campus verwendet heimische Hölzer

Fahrrad-Leasinganbieter Company Bike gewinnt Giesecke+Devrient als Neukunden und baut damit sein Portfolio an Großunternehmen am Standort München weiter aus.

TK Elevator veröffentlicht dritten Nachhaltigkeitsreport „Moved by What Moves People":

  • ECOFLOW EUROPE S.R.O.
  • circulee GmbH
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • Global Nature Fund (GNF)
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Kärnten Standortmarketing
  • B.A.U.M. e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig
  • Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH
  • Engagement Global gGmbH