66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Zukunftsfähig

Eine Lebensweise, die die ökologischen Grenzen unseres Planeten respektiert

„Der Wandel zu einer Lebensweise, die die ökologischen Grenzen unseres Planeten respektiert, gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit", befand Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks im Rahmen ihres Festvortrags anlässlich der diesjährigen Verleihung der B.A.U.M.-Umweltpreise und des Internationalen B.A.U.M.-Sonderpreises am 6. Juni in Berlin. Mit den Worten „B.A.U.M. steht für engagiertes Unternehmertum. Wir brauchen Menschen, die an morgen und übermorgen denken" zollte sie dem Netzwerk und seinen Preisträgern Respekt.

Nomi Baumgartl
Internationaler B.A.U.M.-Sonderpreis
Die renommierte Fotografin Nomi Baumgartl macht mit ihren Fotokunstprojekten auf das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur sowie die Auswirkungen unserer ­modernen Lebensweise auf die Umwelt aufmerksam. Zuletzt initiierte sie das Projekt
„Stella Polaris* Ulloriarsuaq" und setzte es mit einem internationalen Team um.

Kristian Kijewski
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Großunternehmen"
Kristian Kijewski setzt als Leiter Umwelt bei der Berliner Stadtreinigung die Energiestrategie auf allen Ebenen konsequent um. Er macht damit ein öffentliches Unternehmen zum Vorbild und Multiplikator in Sachen Umwelt- und Klimaschutz.

Dr. Peter Köhler
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen"
Durch die Verschränkung von energieeffizientem Betrieb im Unternehmen und dem ­Angebot energieeffizienter Produkte und Lösungen für die Kunden zeigt Dr. Peter Köhler
mit der Weidmüller Gruppe, wie ein Unternehmen der Elektrotechnik umfassend nachhaltig agieren kann.

Peter-Mario Kubsch
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen"
Peter-Mario Kubsch setzt sich bei Studiosus konsequent für eine sozial verantwortliche und die Umwelt schonende Reisegestaltung ein und nutzt die Kommunikation mit den Reisenden, um über Umweltschutz und Nachhaltigkeit weltweit aufzuklären.

Reinhard Schneider
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen"
Für Reinhard Schneider ist Nachhaltigkeit gelebte Firmentradition bei Werner & Mertz
und Potenzial für ständige Verbesserungen. Ein glaubhaftes Ökoprodukt kann seiner Ansicht nach nur von einem Unternehmen stammen, das Nachhaltigkeit konsequent in seinem
Handeln umsetzt. Auch über die Firmengrenzen hinaus stößt er Initiativen für nachhaltigeres Wirtschaften an.

Sina Trinkwalder
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen"
Sina Trinkwalder zeigt mit manomama, wie sich ein Unternehmen umfassend nachhaltig ausrichten lässt: sozial und ökologisch. Sie gibt Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt als schwer vermittelbar gelten, eine Chance und produziert unter strengsten ökologischen Maßgaben.

Marie-Luise Marjan
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Medien"
Marie-Luise Marjan setzt ihre Popularität als Schauspielerin immer wieder ein, um auf wichti­ge Themen aus den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit dem „Lindenstraße"-Team greift sie diese Themen auch in der beliebten TV-Serie auf.

Tobias Schlegl
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Medien"
Tobias Schlegl wurde bereits als 27-Jähriger in den Rat für Nachhaltige Entwicklung berufen. Seitdem beschäftigt er sich intensiv mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Als Moderator und Autor findet er dabei neuartige Formate, die besonders die junge Generation ansprechen.

Prof. Dr. Uwe Schneidewind
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Wissenschaft"
Prof. Dr. Uwe Schneidewind erforscht am Wuppertal Institut technologische, ökonomische und gesellschaftliche Transformationsprozesse und stellt als Berater von Politik und Unternehmen das notwendige Wissen für den nachhaltigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft zur Verfügung.

Dr. Ursula Hudson
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie „Verbände"
Ernährungsbildung und Verbraucheraufklärung stehen für Dr. Ursula Hudson im Zentrum ihrer Arbeit bei Slow Food. Ihr Ziel ist dabei die Vermittlung einer Ernährungskompetenz, die zukunftsfähige Ernährungsentscheidungen und nachhaltiges Handeln ermöglicht.

Dieser Artikel ist in forum Nachhaltig Wirtschaften 03/2016 - Zukunft der Arbeit erschienen.



     
        
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