Für ein neues Zeitalter von Unternehmertum?! - Wege in ein Resonanz-Unternehmertum. 11. bis 13. Juni 2024

Nachgefragt bei: Frank Baum

Referent Personalentwicklung, Abteilung Personal & Soziales bei Ritter Sport

Was macht ein Referent Personalentwicklung bei Ritter Sport?
Meine Aufgabe ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ritter Sport durch gezielte Lern-, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse auf aktuelle und künftige Anforderungen vorzubereiten.
Konkret umfasst dies zum Beispiel die Konzeption und Umsetzung spezifischer Entwicklungsprogramme und Weiterbildungsmaßnahmen, der Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit, des Talentmanagements im Bereich Produktion & Technik oder die Verantwortung des betrieblichen Vorschlagswesens.

Was heißt Nachhaltigkeit im Bereich Personal & Soziales?
In erster Linie bedeutet es, dass wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Individuen betrachten, die ihrer jeweiligen Persönlichkeit maßgeblich zu unserem Unternehmenserfolg beitragen. Es ist unser erklärtes Ziel, die Mitarbeiter langfristig an unser Unternehmen zu binden. Deshalb sind wir bestrebt, die betrieblichen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Berufs- und Privatleben so gut wie möglich in Einklang bringen können. Bei Ritter Sport soll jeder seiner Arbeit in allen Lebensphasen mit Freude und in guter Gesundheit nachgehen können und seinen Fähigkeiten entsprechend eingesetzt und gefördert werden

Was sind Ihre Aufgaben als Nachhaltigkeitsbeauftragter?
Ich vertrete den Bereich Personal & Soziales im Nachhaltigkeitsteam von Ritter Sport. In dieser Funktion initiiere, identifiziere, koordiniere und kommuniziere ich die Nachhaltigkeitsprojekte aus unserem Bereich im Gesamtkontext aller Ritter Sport Nachhaltigkeitsaktivitäten.

An welchem Nachhaltigkeitsprojekt arbeiten Sie gerade?
Wir haben in diesem Jahr das Förderprogramm „Ritter Sport hilft! – Mitarbeitende im Ehrenamt" ins Leben gerufen. Hierfür wurde ein Projektfonds eingerichtet, aus dem Vorschläge unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Größenordnung von bis zu 1.000 Euro bezuschusst werden und für deren Umsetzung eine Freistellung von bis zu zwei Arbeitstagen möglich ist. Das Besondere an unserem Förderansatz ist, dass die Umsetzung über Organisationen erfolgt, in denen die jeweiligen Mitarbeiter bereits ehrenamtlich aktiv sind oder aktiv werden wollen. Das reicht von der Patenschaft für ein sogenanntes „Elternzimmer" des Fördervereins für krebskranke Kinder in Tübingen, über Seminare für ehrenamtliche Betreuer von Familien in schwierigen Lebensumständen bis hin zu der Beschaffung von lokal produzierten Matratzen für ein Kinderdorf in Nepal.

Welches Nachhaltigkeitsziel würden Sie in Ihrem Bereich gerne verwirklicht sehen?
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in allen Lebens- bzw. Berufsphasen, d.h. von der Betreuung der Kinder bis zur Begleitung und Pflege von Angehörigen. „Vereinbarkeit" in dem Sinne, dass es nicht „irgendwie" mit Hängen und Würgen geschieht, sondern in einem für alle Beteiligten befriedigenden Miteinander und gleichzeitig hoher innerbetrieblicher Akzeptanz für diese besonders anspruchsvolle Form von „Multi-Tasking". Eine anspruchsvolle berufliche Entwicklung bei Ritter Sport muss trotz familiären Engagements möglich sein. 

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in Ihrem Leben?
Durch meine frühere Tätigkeit bei einer Hilfsorganisation begleitet mich dieses Thema schon lange. Allerdings habe ich dadurch auch die Diskrepanz von „Anspruch und Wirklichkeit" kennen gelernt, was teilweise auf die vorherrschenden Rahmenbedingungen, teilweise aber auch auf individuelle Verhaltensweisen zurück zu führen ist (wobei ich mich da selber nicht davon ausnehmen möchte).

Was bedeutet Nachhaltigkeit für Sie?
Im Großen und im Kleinen so zu handeln, dass die Welt auch für weitere Generationen lebenswert bleibt und das vorherrschende Ungleichgewicht zwischen entwickelten und wenig entwickelten Regionen der Erde zumindest verringert wird (im Sinne einer Verbesserung der Lebenssituation für die Menschen in Entwicklungsländern).

Was ist Ihre Lieblingssorte Ritter Sport?
Da konkurrieren die Klassiker „Alpenmilch" und „Ganze Mandel" hart miteinander. Ich habe mich immer noch nicht definitiv festgelegt… Ab und an ein Täfelchen „Olympia" sorgt für nostalgische Kindheitserinnerungen. 


Quelle: Alfred Ritter GmbH & Co. KG

Wirtschaft | Führung & Personal, 16.12.2014

     
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