66 seconds for the future - forum zeigt Zukunftsgestalter:innen und Nachhaltigkeitspionier:innen

Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus von Bayer MaterialScience:

Forschungsstark in die Eigenständigkeit

Mit besonderer Konzentration auf Innovation und Nachhaltigkeit bereitet sich der Werkstoffhersteller Bayer MaterialScience auf seine geplante Eigenständigkeit vor. Diese beiden Faktoren seien wesentliche Treiber für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg, erklärte Richard Northcote vom Executive Committee des Unternehmens am Montag in Leverkusen. Bayer MaterialScience werde auch künftig innovative Produkte und Lösungen mit nachhaltiger Wirkung auf den Markt bringen und so dazu beitragen, globale Herausforderungen wie den Klimawandel, das Wachstum der Städte und die steigende Mobilität zu bewältigen.

Neben der gut gefüllten Innovationspipeline profitiere Bayer MaterialScience vor allem von seiner klaren und umfassenden Konzentration auf Nachhaltigkeit, betonte Northcote. Man wolle alle Aktivitäten darauf ausrichten, das Leben der Menschen zu verbessern, zur Bewahrung der Umwelt und der natürlichen Ressourcen beizutragen und Werte zu schaffen. "People, Planet, Profit - diesen Ansatz verfolgen wir konsequent und mit zunehmender Intensität", so Northcote. Die Aufgabe sei, dies im gesamten Unternehmen fest zu verankern: "Wir wollen und werden Nachhaltigkeit überall bei Bayer MaterialScience leben."
 
 
Über tausend Forscher und Entwickler
Entscheidend für den künftigen Erfolg ist zudem die Innovationsstärke des Unternehmens, wie Dr. Ulrich Liman, der Innovationschef von Bayer MaterialScience, betonte: "Ein systematisches Innovationsmanagement hilft uns, aus der Vielzahl der Ideen die aussichtsreichsten auszuwählen und die entsprechenden Projekte dann effizient und erfolgsorientiert zu managen." Im Unternehmen seien weltweit rund 1.200 Beschäftigte mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben betraut. Zu den großen Zentren zählten Leverkusen, Shanghai in China und Pittsburgh in den USA. "Diese regionale Aufstellung mit kurzem Draht zu verschiedenen Märkten und Abnehmern hilft uns besonders zu erkennen, wo genau Bedarf für innovative Werkstoffe und Anwendungslösungen besteht", erklärte Liman.
 
 
Auto-Dekorteile in einem Schritt
Zu den aktuellen Innovationen von Bayer MaterialScience zählt ein Produkt, das Windkraftanlagen verbessert und so zur Verbreitung der erneuerbaren Ernergien beitragen kann. Es handelt sich um ein so genanntes Infusionsharz auf Basis von Polyurethan, das die Effizienz von Rotorblättern erhöht und deren Herstellung verkürzt. Für die Automobilindustrie hat das Unternehmen ein Verfahren entwickelt, mit dem hochwertige Kunststoff-Komponenten für den Fahrzeug-Innenraum in einem einzigen Schritt gefertigt und mit hochwertigem Dekor beschichtet werden können - die DirectCoating-/DirectSkinning-Technologie.
 
 
Kunststoffe aus CO2 herstellen
Im Bereich Entwicklung verzeichnet Bayer MaterialSciende unter anderem neue Erfolge bei der Erforschung von Kohlendioxid als neuem Rohstoff in der Kunststoff-Herstellung. Dem Unternehmen ist es im Labor gelungen, durch Einbau von CO2 noch einmal deutlich mehr Erdöl auf der Ebene von Vorprodukten einzusparen. Konkret geht es im Projekt "Dream Polymers" um eine neuartige Komponente (Polyoxymethylen-Polycarbonat-Polyol), deren Anteil an alternativen Rohstoffen bereits bei 40 Prozent liegt. Sie dient unter anderem zur Herstellung von thermoplastischen Polyurethanen, die beispielsweise für Skischuhe benötigt werden.
 
 
Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 11,2 Milliarden Euro im Jahr 2013 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2013 rund 14.300 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.materialscience.bayer.com.

Quelle: Bayer Aktiengesellschaft



     
        
Cover des aktuellen Hefts

forum Nachhaltig Wirtschaften heißt jetzt forum future economy

forum 01/2026

  • Zukunft bauen
  • Frieden kultivieren
  • Moor rockt!
Weiterlesen...
Kaufen...
Abonnieren...
26
FEB
2026
Fördermittel für die Transformation
Praxiswissen für den Mittelstand
Online
14
APR
2026
Zertifizierter ESG-Officer 2026
Moderne Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit jenseits des Pflichtprogramms
Online-Lehrgang in sechs Modulen
Alle Veranstaltungen...
forum goes international! Download the international edition for forum free of charge.
Anzeige

Professionelle Klimabilanz, einfach selbst gemacht

Einfache Klimabilanzierung und glaubhafte Nachhaltigkeitskommunikation gemäß GHG-Protocol

Pioniere & Visionen

Großzügigkeit und Wohlwollen
Christoph Quarch wünscht sich einen Relaunch des Nikolaus-Festes
B.A.U.M. Insights
Hier könnte Ihre Werbung stehen! Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot

Jetzt auf forum:

Chance verpasst: Bis zur PPWR 2030 wird es kaum noch funktionierende Recyclingwirtschaft in Deutschland geben!

Stärkung kritischer Infrastrukturen

Papier schlägt Plastik

Finance & Investment: Wo Geld hin fließt, entsteht Wachstum

Agrarpolitik im Rückwärtsgang stoppen

Globaler Biomarkt erreicht neues Allzeithoch

Crowdfunding für Afrikas Elektrifizierung

"Sustainable Finance"

  • Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW)
  • Engagement Global gGmbH
  • SUSTAYNR GmbH
  • circulee GmbH
  • Global Nature Fund (GNF)
  • Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
  • toom Baumarkt GmbH
  • TÜV SÜD Akademie
  • NOW Partners Foundation
  • DGNB - Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen
  • WWF Deutschland
  • BAUM e.V. - Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften
  • World Future Council. Stimme zukünftiger Generationen
  • Protect the Planet. Gesellschaft für ökologischen Aufbruch gGmbH
  • Futouris - Tourismus. Gemeinsam. Zukunftsfähig