Wirtschaft | CSR & Strategie, 30.10.2014
Nachhaltige Unternehmensführung und was sich dahinter verbirgt
Im Prinzip geht es bei einer nachhaltigen Unternehmensführung darum, die gesamte Firmenausrichtung so zu gestalten, dass die Prozesse soziale, ethische und vor allem auch umweltpolitische Kriterien erfüllen.
Gerade in der heutigen Unternehmenswirklichkeit und im Rahmen der herrschenden Marktgegebenheiten ist ein Wirtschaften notwendig, das vollkommen auf die Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Aus diesem Grund befindet sich die erste Anlaufstelle hierfür im Bereich der jeweiligen Unternehmensleitung. Diese kann gezielt Einfluss auf die Ausrichtung des Unternehmens nehmen und Umsetzungsstrategien einführen sowie eruieren. Da die Notwendigkeit einer nachhaltigen Unternehmensführung bereits von einem Großteil der Konzerne erkannt wurde, sind die größten Potenziale derzeit in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu heben. Im Prinzip geht es bei einer nachhaltigen Unternehmensführung darum, die gesamte Firmenausrichtung so zu gestalten, dass die Prozesse soziale, ethische und vor allem auch umweltpolitische Kriterien erfüllen. Meist ist diese Umstrukturierung mit einem langen und vor allem kostenintensiven Weg verbunden, aber für zukunftsorientierte Firmen führt hier kein Weg daran vorbei. Neben einem schonenden Umgang mit den benötigten Ressourcen geht es darum diese auch wieder in den Wirtschaftskreislauf zu überführen und dafür zu sorgen, dass alle am Produktionsprozess beteiligten Personen über menschenwürdige Arbeitsbedingungen verfügen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reduzierung bzw. Vermeidung von schädlichen Emissionen.
Nachhaltige Beschaffung
Der europäische Tiefkühllebensmittelhersteller FRoSTA hat seine Produktion dementsprechend umgestaltet, dass die Rohwaren mittlerweile nur noch aus den jeweiligen Regionen von Vertragshändlern bezogen werden. Zusätzlich wird konsequent auf den Einsatz von Zusatzstoffen verzichtet. Außerdem wurde ein Reinheitsgebot eingeführt, das effektiv zur Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie beiträgt.
Effizientere Produkte
Als weltweit tätiger Verbrauchsgüterkonzern entwickelte die Henkel AG & Co. KGaA ein Konzept, das es ihm ermöglichen soll, bis zum Jahr 2030 alle Produkte und Prozesse um dreihundert Prozent effizienter zu gestalten. Dies führt dazu, dass mit einem geringeren Ressourceneinsatz ein Maximum an Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte erreicht werden soll.
Nachhaltiges Anlegen
Das deutsche Kreditinstitut EthikBank hat sich sogar ganz dem Bereich der Nachhaltigkeit verschreiben und legt die Kundeneinlagen rein nach sozialen und ökologischen Anlagekriterien an. So wird das Geld als Werkzeug genutzt, dass Mensch und Umwelt gleichermaßen wertvoll dient. Außerdem hat sich die Bank ganz der "Corporate Social Responsibility" verschrieben und setzt diese Verantwortung auch bewusst im Geschäftsalltag um.
Da sich die grundlegende Einstellung der Kunden und Konsumenten im Laufe der letzten Jahre immer mehr in den Bereich der Nachhaltigkeit und sozialen Verantwortung entwickelt hat, wurde diese Art zu wirtschaften immer mehr aufgegriffen. Konzerne setzen Strategien dieser Art bereits erfolgreich ein, da neben dem Kundendruck auch die entscheidende Bedeutung für eine Zukunftsausrichtung erkannt wurde. Kleinere und mittelständische Unternehmen werden immer mehr auf diesen Zug aufspringen und dementsprechend die grundlegende Idee immer weiter vorantreiben. Dieser Umstand und das Eingreifen der Politik werden dafür sorgen, dass sich eine nachhaltige Unternehmensführung als Modell der Zukunft auf dem Markt durchsetzen wird.
Weitere Informationen zum Thema:
Literaturtipp:
Nachhaltige Unternehmensführung in kleineren und mittleren Betrieben
Nachhaltige Beschaffung
Der europäische Tiefkühllebensmittelhersteller FRoSTA hat seine Produktion dementsprechend umgestaltet, dass die Rohwaren mittlerweile nur noch aus den jeweiligen Regionen von Vertragshändlern bezogen werden. Zusätzlich wird konsequent auf den Einsatz von Zusatzstoffen verzichtet. Außerdem wurde ein Reinheitsgebot eingeführt, das effektiv zur Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie beiträgt.
Effizientere Produkte
Als weltweit tätiger Verbrauchsgüterkonzern entwickelte die Henkel AG & Co. KGaA ein Konzept, das es ihm ermöglichen soll, bis zum Jahr 2030 alle Produkte und Prozesse um dreihundert Prozent effizienter zu gestalten. Dies führt dazu, dass mit einem geringeren Ressourceneinsatz ein Maximum an Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte erreicht werden soll.
Nachhaltiges Anlegen
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Da sich die grundlegende Einstellung der Kunden und Konsumenten im Laufe der letzten Jahre immer mehr in den Bereich der Nachhaltigkeit und sozialen Verantwortung entwickelt hat, wurde diese Art zu wirtschaften immer mehr aufgegriffen. Konzerne setzen Strategien dieser Art bereits erfolgreich ein, da neben dem Kundendruck auch die entscheidende Bedeutung für eine Zukunftsausrichtung erkannt wurde. Kleinere und mittelständische Unternehmen werden immer mehr auf diesen Zug aufspringen und dementsprechend die grundlegende Idee immer weiter vorantreiben. Dieser Umstand und das Eingreifen der Politik werden dafür sorgen, dass sich eine nachhaltige Unternehmensführung als Modell der Zukunft auf dem Markt durchsetzen wird. Weitere Informationen zum Thema:
Literaturtipp:
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KPMG-Studie zur nachhaltigen Beschaffung zeigt Umbruch im Einkaufsverhalten der öffentlichen Hand
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